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  • Bierer Berg - Bismarkhöhe | Haraldbahrvonehrenbe

    Chillout Jochen Schlierkamp 00:00 / 05:21 Bierer Berg / Bismarckhöhe Stand 13.05.2025: 47 Fotos, 6 Aquarelle Ein Ort der Erholung und des Gedenkens Die Daten sind von Sieglinde Seele, Valentin von Bismarck, Polizei-Sekretär Gustav Kobert und von einer Schautafel auf dem Bierer Berg: 1895 am 01.04. wurde der „Bierberg“ bzw.“ Bierer Berg“ zu Ehren Otto von Bismarcks in Bismarckhöhe umbenannt 1896 am 16.05. wurde der erste ca. 2.000 kg schwere Granitblock mit Findlingen aus dem Harz, aus der Nähe von Plessenburg umrandet. Diese Gesteinsmassen stiftete der Kreisbaumeister Kreutzfeldt. Eine Bronzerelief zeigte das Abbild des "Eisernen Kanzlers" Eine weitere gußeiserne Plakette wurde in der Schönebecker Maschinenfabrik von Feodor Siegel gegossen und trug in goldenen Buchstaben die Inschrift: > Dem größten Deutschen - Otto von Bismarck - am 01. April 1896 - Verschönerungsverein Groß Salze < (nach dem 2. Weltkrieg waren allerdings Relief und Inschrift-Tafel verschwunden) Der "Verschönerungsverein Groß Salze", begann, nach dem der Magistrat im Oktober zugestimmt hatte, ein Wirtschaftsgebäude und einen Aussichtsturm zu errichten. Die Planung hatte Stadtbaurat Thurius, die Ausführung übernahm Maurermeister Vollbring 1897 wurde der 10m hohe Aussichtsturm (Kosten rund 2.600 Mark) und das Wirtschaftsgebäude (Kosten rund 2.100 Mark) eingeweiht. Kreditgeber über 4.000 Mark waren die Herren Dittmar, Bartels und Morgenstern) 1898 wird das Bismarckdenkmal in der heutigen Form errichtet 1902 die Stadt Groß Salze überlässt dem "Verschönerungsverein Groß Salze“ Ackerland zur Erweiterung des Areals. Alle Bäume des „Kusswäldchens“ und auf dem Bierer Berg wurden seit 1895 von den Vereinsmitgliedern gepflanzt. Es war zuvor kein einziger Baum hier vorhanden 1907 wegen der Sichtbehinderung durch die Bäume wird der Aussichtsturm auf 14m erhöht (Kosten 600 Mark) 1912 die Gastwirtschaft erhält einen Anbau 1925 der Schützenverein „Hubertus“ erhält einen Schießstand. Das Bismarckzimmer in dem Wirtschaftsgebäude wurde zum Saal ausgebaut obwohl Tanzveranstaltungen nicht erlaubt waren. Das entspräche nicht dem Charakter der Bismarck-Gedenkstätte 1930 ein Parkplatz wird für motorisierte Besucher errichtet 1937 durch Auflösung des „Verschönerungsvereins Groß Salze“ gingen die Anlagen auf der Bismarckhöhe an die Stadt Schönebeck. An der offenen Seite des Turmes wird ein Wohnhaus errichtet 1946 die „Bismarckhöhe“ wird wieder in „Bierer Berg“ umbenannt 1952 die Freilichtbühne wird gebaut 1968 das Wirtschaftsgebäude wird eine Konsum-Gaststätte 1973 die ersten Tiergehege entstehen. Von Mitarbeitern des Dieselmotorenwerkes wird ein Springbrunnen gebaut 1991 die Stadt Schönebeck wurde Rechtsträger des Bierer Berges 1994 der Aussichtsturm wird renoviert 1995 das Wohnhaus und das Wirtschaftsgebäude musste abgerissen werden. Ein Kiosk übernahm die gastronomische Betreuung der Besucher. Zwischen den zweiwöchentlichen Kaffeekonzerten konnten sich die Besucher an den Tiergehegen und der Modelleisenbahnanlage erfreuen (sie ist aber leider nicht mehr vorhanden). Buschfunk: Da vermutet wurde, dass eine Staatsjagdgesellschaft der ehemaligen DDR-Führung hier gastiert, wurde die gesamte Gastwirtschaft noch zu DDR-Zeiten mit enormen Kosten aufwändig renoviert. Allerdings fuhren die Herrschaften damals nach Magdeburg. 1998 ca. 6.500 Gäste kamen zum 10. Bierer Bergfest. Es war gleichzeitig der 25. Jahrestag zum Bestehen der Tiergehege 1999 eine neue Gedenktafel und ein Relief für den „Eisernen Kanzler“ wir am Bismarckdenkmal enthüllt und auf der Freilichtbühne findet die Prämiere der Operette „Der Vogelhändler“ statt 2000 wird die Freilichtbühne aufwendig saniert 2001 findet das erste Chortreffen statt 2003 der 30 Jahre alte Heimattiergarten beherbergt 140 Tiere 2005 durch die Einhaltung der Naturschutzgesetze erlangte die Anlage Zoo-Status 2006 der umgestaltete Spielplatz wird freigegeben und es findet die erste Weihnachtsfeier auf dem Bierer Berg statt. Beliebt und nützlich sind die Tierpatenschaften. Ein weiteres Highlight sind die neuen Kulturangebote auf der Anhöhe. Ich selbst war des Öfteren dort und dass nicht nur zum Herrentag, wie damals mit Freunden in Frack und Zylinder. Der Kinderspielplatz und die Tiergehege sind immer wieder eine Attraktion für die Besucher. Ein Besuch lohnt sich für Groß und Klein ! Geheimtipp: Operettensommer. Ich sage nur das ist Kultur pur auf der Freilichtbühne auf dem Bierer Berg mit der 'Mittel-deutschen Kammerphilharmonie', sowie nationalen und internationalen Künstlern. Absolute Heiterkeit ist garantiert, wenn die Intendantin dann mit ihren eigenen Rollen auf der Bühne erscheint. Einfach genial! Und die Zuschauer haben sich auch noch nie von evt. schlechtem Wetter vertreiben lassen. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Alte Ansichtskarten vermitteln uns ein Bild, von dem was hier einst geschaffen wurde. Der Namensgeber: Fürst von Bismarck AK Michael Smoch Der bescheidene Anfang mit Turm, Wirtschaftsgebäude und Wetterhütte Das gleiche Motiv um die 1920er Jahre 16. Mai 1896 Einweihung des Bismarck-Gedenksteins (Stadtarchiv 10.10_F 01 10 027) Bauerlaubnis für den Bismarckturm vom 26.02.1897 Ansichtskarte aus dem Jahr 1897 Sonderpoststempel aus dem Jahr 1903 Ansichtskarte aus dem Jahr 1904 Festumzug Der vom 'Verschönerungsverein Groß-Salze' gepflanzte Weg hoch zum Bierer Berg 1926 Der Bismarck-Gedenkstein 1926 Biergarten - Restaurant 1942 1958 Der Hindenburgweg AK Michael Smoch Symbolisches Tor auf dem halben Weg zu Bierer Berg 1974 Gaststätte früher zu DDR-Zeiten vor dem Abriss So schön waren die Herrentagsausflüge in den 1970er Jahren Gerhard, Henry, Harald bei einer 'Gerstensaft-Verkostung' ~~~~~~~~~~ Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Heinrich Huke jun., dass wir die Aquarelle von seinem Vater Heinrich Huke sen. in unserer Homepage verwenden dürfen. Wir übernehmen die Bildbeschreibungen in der gleichen Schreibweise so, wie sie Heinrich Huke sen. auf seinen Zeichnungen verwendet hat. Tannenwäldchen1959 Tannenwäldchen1965 Der Fußweg zum Bierer Berg führt durch das Tannenwäldchen. Jeder einzelne Baum wurde vom "Verschönerungsverein Groß-Salze" gepflanzt Biererberg1965 Bierer Berg 1974 Bierer Berg 1973 Bierer Berg 1980 ~~~~~~~~~~ Nun noch ein paar Impressionen zu den Tiergehegen. Bitte auf das > - Symbol drücken, um das nächste Foto zu sehen Schautafel 2014 24.08. Insektenhotel 2016 25.11. Insektenhotel 2016 25.11. ein Mäuschen 2014 24.08. Mittagsschläfchen 2016 25.11. Pause beendet 2016 25.11. ich bin eine Bisamratte 2016 25.11. das ist Familie Bisamratte 2016 25.11. Eingang zur Freilichtbühne 2015 28.06. Freilichtbühne: Operette im weißen Rösl 2015 28.06. Virtuose Darbietung 2015 28.06. begeisterte Zuschauer 2016 03.07. interessante Inszenierung von "Die Fledermaus" von Johann Strauß 2016 03.07. Die Crew hat alles im Griff, es gibt sogar Regencapes für die Zuschauer 2016 03.07 Der Wettergott hat nur ein paar Tränen 2016 03.07 Ein kurzer Schauer und schon geht es weiter 2016 03.07. Amüsement beim Prinzen Orloff 2016 03.07. die Intendantin als Arrestwärter 'Frosch' Wir befinden uns hier: Der Bierer Berg mit dem Aussichtsturm, seiner Gastronomie und den Tiergehegen befindet sich zwischen der Chausseestraße und dem Kastanienweg. Jeder einzelne Baum der im Bild zu sehen sind, wurden um die Jahrhundertwende vom 'Verschönerungsverein Groß Salze' eigenhändig gepflanzt

  • Gaststätte - Landhaus Astoria | Haraldbahrvonehrenbe

    Emotion - Matti Paalanen - Jamendo 00:00 / 02:28 Gaststätte und Hotel 'Landhaus Astoria', später Lichtspieltheater 'Astoria', jetzt Leerstand Stand 07.04.2023: 18 Fotos Ein besonderes Bauwerk an der Ecke Friedrich- Bahnhofstraße fällt aber durch seine ungewöhnliche Bauform auf. Durch die Absenkung der Fahrbahn wurde die sonst ebenerdige Fassade vom Hotel Landhaus Astoria um einige Meter nach unten freigelegt. Hier ließ der Hotelinhaber Schleicher (?) ein Rondell anbauen, welches so nach und nach verschiedene Funktionen hatte. Um Einige zu nennen befand sich auf dem Rondell Dach einst der Astoria-Landhaus-, später ein HO-Biergarten. Auch diente die Terrasse bei Maidemonstrationen gerne als Tribüne auf der sich Funktionäre, Volksvertreter, Veteranen, Offiziere der Sowjets und NVA sowie Aktivisten aller Art an den vorüberziehenden Marschblöcken erfreuten und sich auch selbst feiern ließen... Und gleich rechts neben dem Rondell ging es eine kleine Treppe hoch. Dort konnten die DDR-Bürger mit Westgeld und später Forumschecks sich im Intershop Wünsche erfüllen. Die Parteigenossen haben natürlich Strohmänner einkaufen geschickt. Im Rondell waren unteranderem auch schon ein Bekleidungsgeschäft, ein Friseursalon, die Stadtbücherei und die geliebte Fischbratküche untergebracht. Durch mangelnde Erhaltung der Bausubstands kam dann ganz schnell der Verfall und der Eingang wurde zugemauert, die Fassade mehr recht als schlecht verputzt, grell gestrichen, oder mit Graffiti "veredelt" und sieht nun richtig hässlich aus. Der oder die jetzigen Eigentümer haben offensichtlich kein großes Interesse mehr an der Immobilie und ehrlich gesagt, dass einst interessante Bauwerk neben dem Bahnbrückental sieht jetzt grauenvoll aus. Die bescheidenen Anfänge. Datum unbekannt (Stadtarchiv 09.02_F 01 09 057) Ansichtskarte um 1900 1905 gab es noch kein Bahnbrückental 1910 Die Pferdebahn steht vor dem Hotel Astoria 1911 Bahnübergang am Hotel. Besitzer ist J. Schleicher 1929 es gibt noch keine Absenkung der Fahrbahn für das spätere Bahnbrückental 1936 nach der Abenkung der Straße für die Bahnunterführung befindet sich jetzt hier ein Friseursalon Das Dach über dem Friseur wurde als Biergarten genutzt Aus dem Friseursalon wurde die Stadtbücherei Aus der Stadtbücherei wurde die Fischbratküche Foto Erich Lehmann Das Dach wurde als Tribüne bei den 1. Mai-Feiern genutzt 24.03.2008 Es war einmal ... Das Kino ist seit der Wende geschlossen, der Rest sieht traurig aus 05.03.2012 Die Bahnhofstraße wird erneuert zu DDR-Zeiten war das Gebäude die Verwaltung der HO (Handels- Organisation) 16.03.2012 09.03.2013 Die Wabensteine sind verputzt, aber die grelle Farbe gefällt uns persönlich auch nicht ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir befinden uns hier: Das ehemalige Hotel Astoria-Landhaus befindet sich an der Schönebecker Friedrichstraße Ecke Bahnhofstraße. Die spätere Nutzung war das Kino "Astoria". Das Aus kam nach der Wende. Nach Aussage des jetzigen Grundstückbesitzers kam es zu Vandalismus im ehem. Kinosaal. Der Leerstand ist bestimmt nicht Bausubstanzfreundlich. Die Sichthöhe beträgt 235m

  • Dammstraße | Haraldbahrvonehrenbe

    Die Dammstraße in Bad Salzelmen Stand 08.09.2023: 21 Fotos Die Dammstraße in Bad Salzelmen ist unweit des Kurparks gelegen. Dort gab es neben der Bruno-Bürgel-Schule (Abriss) ein Postamt (Umbau zur Wohnung), sowie an der Kreuzung zur Pfännerstraße auch die Drogerie Hein In dem Eckhaus zur Tränkestraße hatte ein Industriefotograf sein Atelier (Abriss später Neubau). Alle erwähnten Objekte gehören eigentlich in die Rubrik: "Es war einmal..." 1918 Datum unbekannt. AK Michael Smoch Datum unbekannt Links das ehemalige Schulgebäude, später Bruno-Bürgel-Schule 1925 Postamt 07.05.2012 Die ehemaliges Postamt Solbad-Drogerie und ehemaliges Postamt 19.08.2014 24.11.2015 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Mit vorher- nachher-Bildern verlassen wir diesen Abschnitt der Dammstraße Datum unbekannt 19.08.2014 Datum unbekannt 24.11.2015 Datum unbekannt 24.11.2015 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir befinden und hier: An der Dammstraße befand sich einst die Bruno-Bürgel-Schule. Hier parken jetzt Autos links unten im Bild. Die Sichthöhe beträgt 241m

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    Schönebeck - kleine Statistik 1856 - 1990 Der Landkreis Calbe/Saale gehörte bis 1945 zu Preußen, Provinz Sachsen, Regierungs-bezirk Magdeburg und verwaltete die Städte und Gemeinden: Schönebeck/Elbe, Staßfurt, Aken a. d. Elbe, Athensleben, Atzendorf, Barby a. d. Elbe, Biere, Bisdorf, Borne, Breitenhagen, Brumby, Chörau, Dornbock, Eggersdorf, Eickendorf, Förderstedt, Glinde, Glöthe, Gnadau, Gramsdorf, Groß Rosenburg, Klein Rosenburg, Groß Salze, Kühren, Löbnitz, Lödderitz, Löderburg, Maxdorf, Mennewitz, Micheln, Neugattersleben-Hohendorf, Pömmelte, Rajoch, Sachsendorf, Schwarz, Susigke, Tornitz, Trabitz, Üllnitz, Werkleitz, Wespen Zenz und Zuchau 1856 wurden zu Ostern Schulzensuren im gesamten Kreis Calbe eingeführt * Betragen: 1 = vorzüglich, 2 = recht gut; 3 = gut, 4 = ziemlich gut, 5 = tadelnswert, 6 = schlecht Fleiß und Fortschritte: 1 = vorzüglich, 2 = sehr gut, 3 = gut, 4 = genügend, 5 = ungenügend, 6 = schlecht. Das Missverhältnis des Schulfleißes und des häuslichen Fleißes sollten die Eltern anregen die Kinder zu mehr häuslichen Fleiß anzuspornen. * Quelle: Patriotisches Volksblatt Nr. 40 vom 04. Oktober 1856 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Schönebeck - einige Daten: ** 1875 10.966 Einwohner 1880 12.333 Einwohner 1885 zuständiger Militärdienst: IV. Armeekorps 1890 14.189 Einwohner (davon 272 Katholiken, 79 Juden) 1894 Amtsgericht, Postamt, Salzamt 1925 21.353 Einwohner (davon 19.322 ev., 644 kath., 50 Juden, 15 sonst. Chr.) 1927 Schönebeck gehört jetzt zum Kreis Calbe/Saale 1927 Finanzamt, Realgymnasium, Lyzeum, Zollamt für Stadt und Hafen 1933 35.101 Einwohner (davon 30.900 ev., 1.118 kath., 79 Juden, 5 sonst. Chr.) 1939 39.454 Einwohner (davon 33.686 ev., 2.271 kath., 31 Juden, 160 sonst. Chr.) 1939 Zugehörigkeit der ev. Kirche zur Ev. Kirche altpreußischer Union 1939 Zugehörigkeit der kath. Kirche zum Bistum Paderborn 1933 - 1945 Gau Magdeburg-Anhalt 29.10. 1946 44.578 Einwohner 1945 - 1949 sowjetische Besatzungszone 1949 - 1990 DDR, Bezirk Magdeburg, Kreis Schönebeck, Postleitzahl 3300 31.08. 1950 46.426 Einwohner 01.01. 1971 46.234 Einwohner 31.12. 1981 44.779 Einwohner 31.12. 1988 44.930 Einwohner 1894 Bau des Bahnhofs für die Linien Wittenberg - Leipzig, Schönebeck - Güsten der Preußischen Staatsbahn - evangelische, katholische Kirchen, jüdische und freikirchliche Gemeinden - größte Saline des Deutschen Reiches mit jährlicher Förderung von 1.000.000 Zentner Salz, Steinsalzlager in 342m Tiefe - 2 große Chemische Fabriken, mehrere Betriebe der Metallindustrie - weitere Fabriken für Möbel, Bleiweiß, Maschinen, Zündhütchen, Sprengstoff, Jagdmunition, Steingut, Steinnussknöpfe, Lacke, Dachpappe, Soda, Salz Leckstein, Dampfsägemühlen, Dampfmahlmühlen, Stärke, Branntweinbrennerei, Düngemittel, Spiritusbrennerei, Bierbrauereien Kokosfaserweberei, 2 Elbhäfen, Binnen-Schifffahrt, div. Speditionen... ** Quellen: Michael Rademacher und www.verwaltungsgeschichte.de und eigene Einfügungen

  • Dr. Tolberg | Haraldbahrvonehrenbe

    Soft Euphoria Lee Rosevere (www.freemusicarchive.org ) 00:00 / 04:46 Dr. Johann-Wilhelm Tolberg... Stand 26.04.2023: 15 Fotos ... ist am 24. Oktober in Iserlon geboren. Er promovierte 1791 in Halle als Mediziner, danach war Stadtpysikus in Staßfurt und Halle. Er kam am 1. Juli 1794 als Knappschaftsarzt nach Groß Salze. Als Wohnung wird der Breite Weg Nr. 1 (ehemals neben der Jakobikirche) in Schönebeck genannt. Durch sein Wirken im Dienste der Medizin konnten viele Menschen Linderung erfahren. Die Erkenntnis, dass das Klima am Gradierwerk dem der Seeluft ähnlich ist brachte ihn auf die Idee mit Inhalation und Solebädern diverse Krankheiten zu heilen. So entstand nach erfolgreicher Forschung am 21. September 1802, auf Spezialbefehl des Königs, das erste Badehaus mit 4 Wannen. Dieses Datum ist die Geburtsstunde des Kurbades in Groß Salze. In dem Buch „Schönebeck in alten Ansichten“ von Britta Meldau und Petra Bosse konnte ich lesen, dass die „Armen“ kostenlos das Badehaus nutzen durften. Von 1806, bis er sich 1825 zur Ruhe setzte, war er Teilhaber des Solbades Elmen. Er ist der ‚Geistige Vater‘ des Kurbetriebes in unserer Heimatstadt. Und wir sollten stolz darauf sein, dass es diese Einrichtung heute noch gibt. Dr. Tolberg starb am 17. Sept. 1831 in Schönebeck. Ihm zu Ehren wurden das Kurbad, eine Straße und eine Schule nach ihm benannt. Prachtvolle Bäder und ähnliche Einrichtungen entstanden nach dem Abriss des ersten Badehauses. Das Erlenbad, das Lindenbad, die Sol-Dunst-Halle, die Milch-Kur-Anstalt und die Promenaden am Gradierwerk. Und damit nicht genug. Das große Kurhaus, Konzerthallen, und Cafés entstanden auf dem Areal, selbst ein Tennisplatz und Kinderspielplätze erfreuten sich großer Beliebtheit. Rings um den „königlichen Kurpark Elmen“ schossen Hotels, Kindersanatorien- und Verwahranstalten, prächtige Villen und Pensionen aus dem Boden. Das ganze Umfeld lebte von den Besuchern des Parks und den Patienten seiner medizinischen Einrichtungen. 1902 wird zum 100-jährigen Bestehen des Solbades in der Festschrift von den Herren Goebel, Fricke und Schulte erwähnt, welche Krankheiten mit Sol-Dampfbäder, Trink- Sole, Sol-Wannenbäder, Sole Schwimmbäder, Moorbäder und Inhalation behandelt werden. Es sind: Skrupellose Hauterkrankungen, Augenentzündungen, Ohrenerkrankungen, Herzschwäche, Knochenerkrankungen, Rachitis, Osteomalazie, Rheumatische Erkrankungen, Gicht, Frauenkrankheiten, Neuralgien, Neurosen, Krankheiten der Atmungsorgane. Die Anwendungen dienten auch zur Nachbehandlung bei schweren allg. Erkrankungen und Verletzungen etc. Im Jahr 2002 konnten wir das 200-jährige Bestehen des ältesten Solbades Deutschlands feiern... ... Doch schon 2 Jahre danach stahlen unbekannte die Bronzebüste des Kurparkbegründers. Dabei sollte es aber nicht bleiben. Nach der Neujahrsnacht 2016 bemerkte Axel Duschek vom technischen Wachdienst des Soleparks „eine Schneise der Zerstörung, die sich vom Rosengarten bis zum Solequell zog“. Auch die neue Dr. Tolberg-Büste, die mit mehreren tausend Euro Spendengelder von Bärbel Feldbach angefertigt wurde, ist diesem erneuten Vandalismus zum Opfer gefallen. Als wenn das nicht schon genug Schaden ist. Ein weiteres Kunstwerk von Bärbel Feldbach wurde schwer beschädigt. Sie schuf als Replik 1999/2000 das sehr beliebte Fotomotiv „Knabe mit Reh“ im Rosengarten, nachdem das Original von Richard Göbel zerstört wurde. Dieses Mal schlugen der oder die Täter den Figuren die Köpfe ab. Auch die 15 gesprengten Abfalleimer im Park boten den Einheimischen und fremden Gästen des Kurparks am Neujahrsmorgen ein beeindruckendes Bild sinnloser, blinder Zerstörungswut. Schade, dass so ein Eindruck von Schönebeck in den Köpfen der Kurgäste hängen bleibt und in ihren Heimatstädten gewiss für Gesprächsstoff sorgt. Wir wünschen uns, dass man den Vandalen bewusst macht, welchen Schaden an Werten und Image sie unserer Stadt angetan haben. Wir schämen uns für euch ! Fotos und einige Textpassagen: Julia Schneider Volksstimme Schönebeck vom 04. 01.2016 weitere Quellen: Britta Meldau, Petra Koch, Günter Zenker und Wikipedia 1932 Das Dr. Tolberg-Denkmal vor dem Lindenbad ev. 1920er Jahre Im Inhalier-Raum heilte man Atemwegserkrankungen Das Solebad für die Kleinen Das Solebad für die Großen Der Rosengarten und der Knabe mit Reh. Ein Ort der Entspannung 1944 2011 Der Rosengarten. Fotos: Ingeborg Dräger 1951 Der Badearzt wendet auch Moorbäder zur Heilung an Hier ein Blick in das Sole-Dampfbad Das hatte alles nichts mit einem Luxus Wellness-Hotel zu tun ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Nun sollte man doch denken, dass sich jeder Mensch an so einem Ort wohlfühlen kann. Aber irgendwie hat die Salzluft das Kurparkes einigen Leuten das Gehirn verätzt. Langeweile? Gestörtes Elternhaus? ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die nachfolgenden Fotos vom 03.01.2016 stellte uns Julia Schneider von der 'Volksstimme Schönebeck' zur Verfügung. Die Betriebsleiterin vom Solepark Sybille Schulz und Axel Duschek vom technischen Wachdienst sehen sich die Schäden an. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Zwei Bilder aus besseren Zeiten. Fotos: Dieter Jaeger und Ingeborg Dräger ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ 02.05.2023 Ein neuer Versuch. Foto: Christian Kolbe Solepark wir befinden uns hier: Diese Luftaufnahme zeigt die Wirkungsstätte des Dr. Tolberg, dessen Name jetzt die gesamte Kurparkanlage trägt. Links unten im Bild sehen Sie die Reha-Klinik Waldburg-Zeil

  • Tipps zur Homepage | Haraldbahrvonehrenbe

    Clouds Adam Selzer / www.freemusicarchive.org 00:00 / 00:30 Tipps zur Funktion und der Betrachtung der Homepage auf dem Smartphone Die Darstellung der Fotos und Textblöcke sind in unserer Homepage... auf dem PC > ideal, auf dem Laptop > gut, auf dem Smartphone > eher ungeeignet, da es sich meistens um großformatige Bilder handelt. Und so gelangt man mit dem Smartphone zu den einzelnenThemen: ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Klicken Sie bitte auf ein Thema Ihrer Wahl Unter dem Einführungstext befinden sich einzelne Fotos, oder eine Diashow. Zum Abspielen der Diashow nutzen Sie bitte das Startsymbol rechts oben im Bild. Da es nach der Softwareumstellung technische Probleme mit den unterschiedlichen Bildformaten gibt und einige Bilder stark beschnitten wurden, haben wir uns entschlossen die Fotos aus der Diashow als Einzelbilder zu präsentieren. Die Umstellung dauert aber noch einige Zeit. Wir bitten um Verständnis. Durch den Software-Versionswechsel ist es zu weiteren Problemen gekommen. Alle haben wir eventuell noch nicht entdeckt und beseitigt. Dank der Hinweise von aufmerksamen Lesern konnten z. B. schon einige falsche Zeilenumbrüche und ungewollte Worttrennungen korrigiert werden. Wir sind dabei, diese Fehler zu beseitigen und müssen so manche Seite neu aufzubauen. Das kostet natürlich viel Zeit, aber irgendwann haben wir es geschafft. Wenn neues Bildmaterial vorhanden ist, werden auch schon länger vorhandene Bilderserien fortgesetzt, ohne dass eine Ankündigung erfolgt. Schauen Sie einfach einmal wieder einmal rein. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern.

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    Das Haus 'Zu den drei Glocken' einst ein Fachwerk-Prachtbau, dann verfallen Stand 07.02.2023: 11 Fotos Die Straßenansicht Pfännerstraße Ecke Schadeleber Straße ist nach dem Abriss der alten Häuser und nach der Neubebauung nicht wieder zu erkennen. Ende der 80er Jahre habe ich diese Häuser fotografiert, ohne zu wissen was einmal daraus wird. Ich wurde auf der Straße angesprochen, ob es denn in Salzelmen nichts "Besseres zu fotografieren gäbe". Heute bin ich froh, dass ich dieses Stückchen Salzelmen so wie es in den 80er Jahren war, doch auf den Fotos lebendig erhalten habe. von links nach rechts Lebensmittel Margarete Strube > Buttergeschäft im Wepnerschen Haus, genannt 3 Glocken > Fischzentrale Kolbe Datum unbekannt. Das "Wepnersche Haus" Das Wepnersche Haus ist verschwunden. Aus dem Geschäft von Margarete Strube wurde zu DDR-Zeiten ein KONSUM. Das Foto zeigt den Beginn vom Abriss 1985 Juni 1988 Februar 1989 März 1991 April 2008 18.01.2012 07.03.2012 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Zum Schluss noch ein Vorher- Nachher- Bild

  • Gaststätte - Marktschlösschen | Haraldbahrvonehrenbe

    Das Ende einer Gaststätte in Bad Salzelmen Stand 07.02.2023: 14 Fotos Die Gaststätte "Marktschlößchen" befand sich in Sichtweite des Salzland-Museums von Bad Salzelmen. Viele werden sich noch an die Gaststätte Pfännerstraße Ecke Rosmarinstraße erinnern können. Es war zu Schluss wahrhaftig kein schöner Anblick für die Anwohner und die Kurgäste. Die Besucher des Museums und des Wochenmarktes haben dieses Bild schon lange vor Augen gehabt. Mal sehen, was aus dem Gelände wird? Das Haus links daneben steht auch schon lange nicht mehr. Wir danken Susanne Kalisch für das Foto Nr. 1 Über das Kontaktformular erreichte uns am 20.07.2025 eine Nachricht von Frau Christine L. Sie ist eine Nachfahrin der Familie Gutsche. (siehe auch Thema: Kirchstr.- Gutschehaus) Sie schreibt: "Ich habe auf Ihrer Seite auch das "Marktschlößchen" gesehen. Es befand sich früher im Besitz meiner Urgroßeltern mütterlicherseits, Fam. Frischbier, mit angeschlossener Fleischerei. Zu meiner Kinderzeit wurde dann dort Eis verkauft, ich glaube, der Name der Besitzer war Wittelsbach." Wir bedanken uns ganz herzlich für diese interessanten Informationen. Datum unbekannt Datum unbekannt Datum unbekannt 07. März 2012 07. März 2012 07. März 2012 2013 gibt es kein Marktschlösschen mehr Auf dem Marktplatz finden Pflasterarbeiten statt ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir befinden uns hier: Die Sichthöhe beträgt 143m

  • Häuser jüdischer Familien | Haraldbahrvonehrenbe

    Listen PC III / www.freemusicarchive.org 00:00 / 14:35 Die Aktion 'Stolpersteine' Stand 07.02.2023: 48 Fotos Die Aktion "Stolpersteine" wurde von privaten Spenden unterstützt. Zwischen 2011 und 2014 wurden vor den Eingangstüren der Wohn- und Geschäftshäuser Gedenksteine aus Messing zur Erinnerung an 79 verfolgte, vertriebene oder ermordete Schönebecker Juden in den Fußwegen eingelassen. Die Familiennamen auf den Stolpersteinen sind: Landecker, Conitzer, Waldbaum, Altmann, Schmulewitz, Gessler, Emanuel, Lübschütz, Hirsch, Margoniner, Marcus, Zamory, Happ, Lewin, Lubranschik, Sachs, Schilling, Katz, Bary, Schlesinger, Jeruchem, Wilmerrsdörfer, Schloss, Marcuse, Mannes, Löwenstein, Weile und Lederer. Die Bilder zeigen die Häuser und im jeweiligen Folgebild die Namenstafeln mit den Informationen zum Schicksal der Personen die hier gelebt haben. Es gab aber noch wesentlich mehr Leid durch Vertreibung und Mord. Die nachfolgende Namensliste soll an die jüdischen Bürger der Stadt Schönebeck erinnern. Sie ist eventuell noch nicht einmal vollständig: Altmann Martha, geb. Marcus, *Jahrgang 1892, 1939 durch Flucht nach England überlebt. Grabsteine auf dem Jüdischen Friedhof in Schönebeck: Julius Marcus 1860-1921, Pauline Marcus 1860-1925,Erich Marcus 1884-1919, JP und E. Marcus ~~~~~ Bary Adolf, *09.09.1922, 1942 durch Flucht nach Tschechoslowakei und Frankreich überlebt, Bary Simon, Hauseigentümer Elbstraße 19, Warenkredithaus für Arbeits- und Berufsbekleidung Bary Charlotte, geb. Eichbaum, durch Flucht nach Tschechoslowakei und Frankreich überlebt, 1945 in Paris gest. Bary Simon, *02.06.1874 Brody, 1942 deportiert, am 28.101944 in Theresienstadt ermordet ~~~~~ Bendix Therese, *06.04.1872 Schönebeck ~~~~~ Blum Frieda, *13.05.1889 Schönebeck ~~~~~ Capell Selma, *30.06.1897 Schönebeck ~~~~~ Cohn Anna Franziska, *31.12.1879 Hamburg Cohn Paula, *27.06.1873 Schönebeck ~~~~~ Conitzer Else, geb. Dessauer, *30.05.1884 Oschersleben, 1942 in Ravensbrück ermordet Conitzer Rudolf, *Jahrgang 1903, Junior-Chef des Kaufhauses, 1943 deportiert und in Auschwitz ermordet Conitzer Heinz Günther, *21.02.1922 Schönebeck, 1942 deportiert und in Sobibor ermordet Conitzer Leo, *01.07.1872 Jeschewo, Hauseigentümer Salzer Straße 15- 17, Manufaktur und Modewaren,1942 Tod durch Polizeigewalt in Magdeburg Conitzer Rudolf Aron, *26.10.1908 Schönebeck, Junior-Chef des Kaufhauses, Conitzer Heinz, *21.02.1922, vergast 1942 in der Landes Heil- und Pflegeanstalt Bernburg Haus II ~~~~~ Emanuel Jenny, geb. Schiff, *Jahrgang 1881, (Witwe) Republikstraße 28, Mutter von Paul und Kurt Emanuel, 1942 deportiert und in Auschwitz ermordet ~~~~~ Falk Frieda, *17.03.1920 Schöllkrippen ~~~~~ Fiebelmann Dan, *03.03.1939 Hamburg Fiebelmann Ruth, *01.10.1913 Hamburg ~~~~~ Gessler Oskar, Salztor 6, Eigentümer vom Schuhhaus, vormals Schuhhaus Fließ, gest. 1939 Gessler Margarete, geb. Simon, *Jahrgang 1883, 1942 deportiert und 1943 im KZ Auschwitz umgekommen Gessler Ingeborg *27.03.1916 und Gessler Hans *21.05.1922, verließen Ende 1937 Deutschland und wurden von Verwandten in London aufgenommen ~~~~~ Gorne Margarete, *27.08.1891 Schönebeck ~~~~~ Guhrauer Ilse, Lindenstr. 26 Vermutlich Ärztin / Leiterin des jüdischen Kinderheims der jüdischen Gemeinde in Berlin. Schicksal unbekannt ~~~~~ Happ Martin Dr. jur., *17.01.1886 Pleschen, Dr. Tolberg-Straße 4a, Notar und Rechtsanwaltspraxis Friedrichstraße 23, 1943 deportiert und in Auschwitz ermordet Happ Sophie, geb. Bach, *Jahrgang 1892, 1943 deportiert und in Auschwitz ermordet Happ Wera, *Jahrgang 1926, 1934 Flucht nach Italien, 1936 gest. Happ Wolfgang, *02.08.1919. 1934 durch Flucht nach USA, lebt mit seiner Familie in New York ~~~~~ Herzfeld Meta, *31.12.1868 Schönebeck ~~~~~ Hirsch Erna, *07.02.1906 Schönebeck war Nichtjüdin, wurde aber durch ihre Ehe mit Hugo wie eine Jüdin behandelt (1. Verordnung des Reichsbürgergesetz vom 14. November 1935) Hirsch Hugo, *unbekannt, Hauseigentümer Ahornstraße 12a, 1942 deportiert nach Buchenwald, 1945 befreit und überlebt, kehrte am 08.05.45 nach Salzelmen zurück, gest. 1950 in Salzelmen ~~~~~ Hirschfeld Willi, *20.01.1869 Schönebeck ~~~~~ Jacoby Ella, *09.01.1881 Schönebeck ~~~~~ Jeruchem Max Dr. med., *18.3.1890 in Lobsens/Posen, Praktischer Arzt Bahnhofstraße 4. 1939 durch Flucht nach Indien überlebt, gest. 26.4.1965 in Sydney Ehefrau Jeruchem Margarete, geb. Petzall, *unbekannt, 1939 durch Flucht nach Indien überlebt Tochter Jeruchem Ursula, *03.03. 1922, 1939 durch Flucht nach Indien überlebt Sohn Jeruchem Hansgünther *23.8.1920 in Unruhstadt, nahm den Namen seiner Frau an und hieß dann Hans Jensen. 1939 durch Flucht nach Indien überlebt, gest. 26.8.2004 in Sydney Hinweis: Weitere Informationen im Anhang ~~~~~ Katz Julius, *Jahrgang 1879, 1937 durch Flucht nach USA überlebt Katz Selma, geb. Grünbaum, *Jahrgang 1888, 1937 durch Flucht nach USA überlebt ~~~~~ Kohls Johanna, *11.03.1859 Stendsitz ~~~~~ Landecker Louis, *Jahrgang 1866, Inhaber vom Schuhgeschäft Tack & Cie in der Salzer Straße 12, Vorsitzender der Synagogen-Gemeinde Schönebeck, 1939 durch Flucht nach Südafrika überlebt Rosa, geb. Conin, *Jahrgang 1867, 1939 durch Flucht nach Südafrika überlebt Landecker Hans, *Jahrgang 1900, 1939 durch Flucht nach Südafrika überlebt Landecker Kurt, *Jahrgang 1902, arbeitet im Geschäft des Vaters, 1939 durch Flucht nach Südafrika überlebt Landecker, Rudi, *Jahrgang 1910, arbeitet im Geschäft des Vaters, 1939 durch Flucht nach Südafrika überlebt ~~~~~ Lewin Hans, *02.03. 1898, Pfännerstraße 44, Inhaber vom Spezialgeschäft für Herrengarderobe, Kinder- und Berufsbekleidung, ehemals Bekleidungshaus Joseph Lubranschik. Am 03.08.1939 mit Ehefrau Fridel und Sohn Edgar durch Flucht über Marseille nach Australien überlebt Lewin Fridel, geb. Lubranschik *10.04.1905, 1939 durch Flucht nach Australien überlebt Lewin Edgar, *01.11.1937, 1939 durch Flucht nach Australien überlebt Lewin Else oder Elsa, *27.01.1878 Woldenberg ~~~~~ Lewin Michael, *17.09.1867 Grätz, Inhaber von dem Textilgeschäft Markt 17. 1941 deportiert, am 18.09.1943 in Auschwitz ermordet Lewin Hilde, (Ehefrau) *unbekannt, 1941 deportiert, am 18.09.1943 in Auschwitz ermordet Lewin Heinz, *Jahrgang 1921, und Lewin Hilde, *Jahrgang 1920, wurden 1937 mit einem Kindertransport nach Kalifornien USA verschickt Lewin Inge Ruth, *15.03. 1930, 1939 durch Flucht nach Australien überlebt ~~~~~ Lewy Michael, *unbekannt, Kaufmann, Bahnhofstraße 24, ist mit seiner Ehefrau 1937 emigriert Lewy Alex, *10.01.1909 Schönebeck ~~~~~ Löwenstein Gustav, *Jahrgang 1866, Bahnhofstraße 21, Inhaber vom Schuhgeschäft Böttcherstraße 1. 1938 ‚Schutzhaft‘ in Buchenwald, 1942 in Auschwitz ermordet Löwenstein Mathilde, geb. Holländer, *unbekannt, 1942 deportiert und in Auschwitz ermordet ~~~~~ Lubranschik Joseph, Pfännerstraße 44, Inhaber eines Herrenbekleidungsgeschäftes, gest. 26.12.1914 an den Folgen einer Kriegsverletzung. Lubranschik Paula, *Jahrgang 1877, gest.06.12.1958, führte das Geschäft von 1915-1928. ehrenamtlich tätig im jüdischen Kinderheim Lindenstr. 2b, emigrierte am 15.03.1939 mit dem Enkelkind Ruth über London nach Sydney Australien Lubranschik Herbert, *Jahrgang 1902, Kaufmann, ab 1920 Mitglied der SPD in Schönebeck, 1934 durch Flucht über Prag nach Palästina überlebt. Als Herbert Lubrani lebte er mit seiner Ehefrau Hilde in Nahariya. Sie war 1937 aus Magdeburg emigriert. Lubranschik Fridel, *Jahrgang 1905 Lubranschik Max-Michael, *unbekannt ~~~~~ Lübschütz Julius, *08.01.1889, Salzer Straße 22, dann Magdeburger Straße 1. Mitinhaber der Großhandlung für Säcke und Planen Marcus & Co. Breite Weg 11/12. Am 29.03.1939 durch Flucht über Genua/Italien nach Schanghai/China überlebt Lübschütz Else, geb. Marcus, *10.04.1888, und die Tochter Lübschütz Jutta, verh. Urman, *15.05.1927, verließen am 23.10.1940 Schönebeck. Sie emigrierten über die Sowjetunion mit dem Sibirien-Express nach Wladiwostok, dann mit einem japanischen Dampfer nach Shanghai. 1943 übersiedelten Julius und Else in die USA Lübschütz Ruth, verh. Nathan, *07.01.1922, 2 Kinder Uri *04.12.1939 und Judis * 29.03.1941. Das 3. Kind Gideon *13.09.1942 im KZ Theresienstadt. Familie Nathan-Lübschütz wurden 1942 deportiert, 1944 in Auschwitz ermordet ~~~~~ Mannes Berthold, *Jahrgang 1901, Bahnhofstraße 32. Mitinhaber der Fa. Marcus & Co. Großhandlung für Säcke und Planen, Breite Weg 11/12. Verkaufte seine Schiffskarten nach Genua/Schanghai an Otto Waldbaum, weil er Visa für die USA erwartete. Eine spätere Flucht war nicht mehr möglich. 1938 ‚Schutzhaft‘ in Buchenwald, 1942 in Treblinka oder Auschwitz ermordet Mannes Gertrude, geb. Mendels, *Jahrgang 1904, 1942 deportiert, in Treblinka oder Auschwitz ermordet ~~~~~ Marcus Georg, *24.10.1886 in Zerbst, (Bruder von Else Lübschütz), Steinstraße 27, später Lessingstraße 13. Mitinhaber der Fa. Marcus & Co. Breite Weg 11/12. Er hatte Schiffskarten für Schanghai, wollte aber ohne die Schwestern seiner Frau Minna nicht emigrieren.1941 deportiert, 1942 auf einem Transport Flucht in den Tod Marcus Minna, geb. Faller, *09.05.1886 Berlin, 1941 deportiert, 1942 in Riga ermordet ~~~~~ Marcuse Frida, geb. Rinkel, *06.03.1878 Magdeburg, Steinstraße 6. Gattin von Max Marcuse, Inhaber vom Textilgeschäft am Markt 8. Haus wurde 1895 abgerissen. Neues Geschäft in der Steinstraße. 1942 deportiert und in Auschwitz ermordet Marcuse Hedwig, *09.10.1891 Schönebeck ~~~~~ Margoniner Georg, *29.11.1890 Bublitz, Kaufmann, Lindenstraße 6, später Cantorstieg 7, später Kirchstraße 2. Inhaber einer Brennstoff- und Baustoff-Großhandlung.1942 deportiert und in Auschwitz ermordet Margoniner Hedwig, geb. Kohls, *13.05.1898 Baldenburg 1942 deportiert und in Auschwitz ermordet Margoniner Margot, *03.05.1925(?) Bublitz, 1942 deportiert und in Auschwitz ermordet Margoniner Ruth, *09.10.1926(?) Baldenburg , 1942 deportiert und in Auschwitz ermordet ~~~~~ Nachum Goldine, *17.05.1870 Niedenstein ~~~~~ Philipp Fritz Siegfried, *11.10.1862 Schönebeck Philipp Gertrude Marta, *08.10.1869 Schönebeck ~~~~~ Rosenberg Anna, *06.04.1866 Schönebeck ~~~~~ Sachs Bertha, *25.02.1893 Groß-Salze, 1942 deportiert und in Auschwitz ermordet Sachs Hedwig, *07.07.1866 Themar, Eigentümerin vom Haus Kirchstraße 2. Sie ist die Witwe vom Pferdehändler Sachs. 1942 deportiert und in Theresienstadt ermordet ~~~~~ Salomon Hans, *unbekannt, Salzer Straße 20, später Eigentümer vom Haus Dr.-Tolberg-Straße 12a. Inhaber vom Bankgeschäft Salomon Nachfolger. ~~~~~ Schilling Lucy, geb. Marcus, *Jahrgang 1890, 1941 deportiert, 1941 in Auschwitz ermordet ~~~~~ Schlesinger Max, *31.08.1884, gest. 13.01.1954 Johannisburg (Südafrika). Sohn eines Berliner Tabakhändlers. Er leitete als Eigentümer des Kaufhauses Schlesinger Markt 19 und das Wohlwert-Kaufhaus in der Salzer Str. neben dem Juwelier Schwarzer. ** Schlesinger (Ehefrau) Lucie, geb. Gongola, *Jahrgang 1887, 1942 deportiert und in Auschwitz ermordet, eine andere Quelle besagt, dass sie mit ihrer Familie durch die Flucht über die Schweiz nach Südafrika überlebt hat. ** (Quellen: Dr. Joachim Geffert und Günter Kuntze) Schlesinger (Tochter) Eva, *11.10.1921, 1935 durch Flucht in die Schweiz 1937 nach Südafrika, überlebt Schlesinger (Sohn) Kurt, *11.07.1920, 1935 durch Flucht in die Schweiz 1937 nach Südafrika, überlebt ~~~~~ Schloss Adolf, *18.10.1860 Friedberg, Bahnhofstraße 6. 1943 deportiert, am 10.02.1944 in Theresienstadt oder Auschwitz ermordet Schloss Elisabeth, geb. Lange, *unbekannt, 1943 deportiert, am 10.02.1944 in Theresienstadt oder Auschwitz ermordet ~~~~~ Schmidt Anna, *15.06.1883 Schönebeck ~~~~~ Schmulewitz Heinrich. *unbekannt, Eigentümer des Hauses Salzer Straße 8. Bankier, Inhaber eines Bankgeschäftes. 1942 oder früher deportiert, in Auschwitz oder Theresienstadt ermordet. Schmulewitz Philipp, *26.07.1879 Schönebeck, 1936 verhaftet, 1942 deportiert und im Ghetto Warschau ermordet. Hinweis: Weitere Informationen im Anhang ~~~~~ Schwarz Margarete, *05.10.1873 Schönebeck ~~~~~ Unger Emma, *09.07.1872 Schönebeck ~~~~~ van Cleef Sarah, *09.04.1883 Hersfeld ~~~~~ Waldbaum Dorothea, *unbekannt,1939 durch Flucht nach China und USA überlebt Waldbaum Otto, *Jahrgang 1896, Salzer Straße 8. Inhaber von einem Geschäft für Herrenkonfektion, Hüte und Mützen. 1939 durch Flucht nach China und USA überlebt. Die Schiffskarten verkaufte ihnen Berthold Mannes. ~~~~~ Weile Helene, geb. Löwenstein, *07.07.1890 Schönebeck 1943 deportiert und in Auschwitz ermordet Weile Ruth, *Jahrgang 1928, 1942 deportiert und in Auschwitz ermordet Weile Sally, *15.06.1886 Schlochau, Bahnhofstraße 21, Kaufmann. 1938 ‚Schutzhaft‘ in Buchenwald, 1943 in Auschwitz ermordet ~~~~~ Wiesenthal Paul, *02.11.1860 Schönebeck ~~~~~ Wilmersdörfer Albrecht Dr. med. *Jahrgang 1899, Praxis und Wohnung Bahnhofstraße 4. 1936 durch Flucht nach Palästina überlebt Wilmersdörfer Anna, geb. Stein, *Jahrgang 1905, 1936 durch Flucht nach Palästina überlebt Wilmersdörfer Michael, *Jahrgang 1928, 1936 durch Flucht nach Palästina überlebt ~~~~~ Zamory Hanna, *30.12.1897 Schönebeck, Witwe. Republikstraße 43. 1942 deportiert und 1943 in Auschwitz ermordet Zamory Ruth, *Jahrgang 1928, 1942 deportiert und 1943 in Theresienstadt ermordet Zamory Hedwig, geb. Heldt, *27.03.1869 Neustadt an der Warthe, Witwe. Republikstraße 43. 1942 deportiert und 1943 in Theresienstadt ermordet. ~~~~~ Bis Ende 1942 lebten 87 Juden in Schönebeck. 18 Frauen, 13 Männer, 5 Mädchen und 3 Jungen überlebten das 3. Reich nicht. 11 Frauen, 15 Männer, 7 Mädchen und 7 Jungen überlebten durch rechtzeitige Flucht. Nach dem 08. Mai 1945 kehrte Hugo Hirsch aus einem KZ nach Schönebeck zurück. Als einziger Schönebecker Jude verstarb er in den 50er Jahren Quellen: Stadtarchiv Schönebeck, Kreismuseum Schönebeck. Dr. Joachim Geffert, Günter Kuntze (Juden in Schönebeck) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die nachfolgenden Bilder zeigen Häuser, vor denen Stolpersteine verlegt worden: Frida Marcuse, Steinstraße 6 - Abriss ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Fam. Löwenstein und Weile, Bahnhofstr, 21 Das ehem. Geschäft von Gustav Löwenstein - Salztor Ecke Böttcherstraße ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Fam. Lewin, Bahnhofstr. 24 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Hugo Hirsch, Ahornstr. 9 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Fam. Margonier und Sachs, Kirchstr. 2 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Fam. Altmann, Schilling und Marcus. Lessingstr. 13 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Fam. Margonier und Sachs, Kirchstr. 2 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Fam. Waldbaum und Schmulewitz, Salzerstr. 8 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Fam. Landecker, Salzer Str. 12 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Fam. Katz, Geschw.-Scholl-Str. 27 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Jenny Emanuel und Fam. Zamory, Salzer Str. Ecke Republikstr. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Fam. Gessler, Salztor 6 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Fam. Dr. Wilmersdörfer und Dr. Jeruchem, Bahnhofstr. 4 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Fam. Schloss, Bahnhofstr. 6 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Fam. Bary, Elbstr. 19 ~~~~~~~~~~~~~~~~~ Fam. Lübschütz, Salzer Str. 22 ~~~~~~~~~~~~~~~~~ Fam. Schlesinger, Markt 17 - 19 ~~~~~~~~~~~~~~~~~ Fam. Happ, Dr. Tolberg-Str. 4a ~~~~~~~~~~~~~~~~~ Fam. Lederer, Calbesche Str. 54 ~~~~~~~~~~~~~~~~~ Fam. Mannes, Bahnhofstr. 32 ~~~~~~~~~~~~~~~~~ Fam. Conitzer, Salzer Str. 15 - 17 ~~~~~~~~~~~~~~~~~ Orte des Gedenkens ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Dr. Max Jeruchem Wir erhielten eine E-Mail von Frau Alena Turley, einer Enkelin der Familie Dr. Max und Ursula Jeruchem, sie schreibt: "(...) Das ist mein Verständnis (meine Erinnerung)* der Geschichte meiner Großmutter. Sie wurde als Ursula Jeruchem geboren und wurde zu Ursula Jensen, als sie ihren Namen in Australien anglisierten. Sie heiratete dann und wurde zu Ursula Reed und lebte ein langes und glückliches Leben, bis sie erst kürzlich im Jahr 2020 starb, wenige Tage nach ihrem Geburtstag und kurz bevor die Covid-Epidemie wirklich Fuß fasste. Sie hatte immer ein ausgezeichnetes Timing und wusste, wann es Zeit war, eine Party zu verlassen! Mein Verständnis (meine Erinnerung)* ist, dass Ursulas Vater Arzt war und als die Soldaten an ihre Tür kamen, erkannte der junge Mann in Uniform Dr. Jeruchem als jemanden, der einen Freund von ihm geheilt und vielleicht sein Leben gerettet hatte. Als der junge Mann erkannte, dass sie in Gefahr waren, gab er ihnen die Anweisung, Deutschland zu verlassen. Ich glaube, sie haben sieben Koffer gepackt und irgendwie arrangiert, seine medizinische Ausrüstung nach Shanghai zu verschiffen. Sie reisten dann nach Berlin, um sich von ihren Eltern zu verabschieden, die älter waren und zurückblieben. Danach fuhren sie nach Triest in Italien und bestiegen ein Boot nach Shanghai. Irgendwann auf dem Weg änderten sich ihre Pläne und sie landeten stattdessen in Mumbai in Indien, wo mein Urgroßvater als Arzt praktizieren konnte. Dort zu leben und sich selbst Englisch von der Zeitung beizubringen, antwortete meine Großmutter Ursula, 16 Jahre alt, auf eine Anzeige der australischen Regierung, nach Australien zu kommen, untergebracht zu werden und einen Job zu bekommen. Sie reiste bald auf eigene Faust in dieses fremde Land und fand sich nach einem Jahr in einer ländlichen Gegend in Sydney wieder. Durch Zufall traf sie in einem Bus auf einen jungen Mann, der sie aus dem Dorf erkannte. Er fragte sie aus und der Rest, wie sie sagen, ist Geschichte. Sie heirateten, bevor er die Chance hatte, ihre Eltern persönlich kennenzulernen. Zu gegebener Zeit zogen Max und Margaret nach Perth, Westaustralien, wo deutsche Ärzte arbeiten konnten. Schließlich wurde Max krank und zog mit seiner Frau Margaret nach Sydney, um bei Ursula und Hans und ihren Familien zu sein. Ich hatte das große Glück, Margaret - meine Urgroßmutter - zu kennen, bis ich 18 war. Sie war eine temperamentvolle und glitzernde Frau, die, obwohl kleinwüchsig, viel Leben in sich trug. Ich erinnere mich, dass sie in den Tagen vor ihrem Tod in die deutsche Sprache abglitt, aber davor zu 100% geistig präsent und sehr artikuliert war. Ursula und Hans blühten nach allen Berichten in Australien auf. Sie reagierten unterschiedlich auf ihre Erfahrungen, Deutschland zu verlassen. Ich weiß, dass Ursula ein- oder zweimal zurückgekehrt ist. Mein Großvater Werner (Ursulas Ehemann) schrieb tatsächlich über seine Rückreise für eine deutsche Zeitung. Mein Großvater war in der jüdischen Gemeinde von Sydney sehr angesehen, wenn auch nicht besonders religiös. Ursula hatte drei Kinder, von denen eines meine Mutter ist. Sie sprach nicht viel über ihre Familiengeschichte und zog es vor, "im Moment zu leben". Gelegentlich in ihren späteren Jahren sprach sie persönlicher und ehrlicher, als ich sie alle 2 Wochen in ihrem Haus für ältere Menschen besuchte. Sie wurde 98 Jahre alt und wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. * Einfügungen Harald Bahr v.E. Zeitgleich erhielten wir auch eine E-Mail von einer weiteren Enkelin von Dr. Max und Ursula Jeruchem. Sie schreibt: "Ich bin auf Ihre interessanteste Seite zur Geschichte von Schönebeck gestoßen, insbesondere zur jüdischen Gemeinde. Meine Großeltern Dr. und Frau Max Jeruchem wohnten mit ihren 2 Kindern, Hansgünther und Ursula, in der Bahnhofstraße 4. Ich bin die Tochter von Hansgünther. Ich war besonders bewegt und emotional, die Stolpersteine zu sehen, die auf dem Bürgersteig vor ihrem ehemaligen Zuhause platziert wurden. Ich möchte Ihnen dafür danken, dass Sie so bedeutend meiner Familie gedacht haben. Ich kann Ihnen einige weitere Informationen für Ihre Unterlagen geben. Max Jeruchem geb. 17/3/1890 Loblenz gestorben 26/4/1965 in Sydney Australia, Margaret Jeruchem geb. 13/3/1895 in Friedland, Ost Posen gestorben 16/6/1990 in Sydney Australien , Hansgünther Jeruchem geb. 23/8/1920 Unruhstadt Germany (jetzt Kargowa Polen) gestorben 26/8/2004 Sydney Australia, Ursula Jeruchem geb. 3/3/1922 Unruhstadt gestorben 12/3/2020 Sydney Australia. Der Familie gelang 1939 die Flucht aus Deutschland nach Indien, wo sie für die Dauer des Krieges lebte, bis sie nach Australien auswanderte. Ursula Jeruchem wurde bereits 1943 nach Australien geschickt, Dr. und Mrs. Jeruchem kamen 1946 nach Sydney und Hansgünther Jeruchem kam 1947 nach Sydney. Die Familie änderte dann ihren Namen von Jeruchem in Jensen (das war nicht der Name meiner Mutter). Dr. Jensen blieb Arzt und zog mit seiner Frau nach Perth, Westaustralien, wo er von 1948 bis zu seiner Pensionierung im Januar 1965 als Arzt praktizierte, als er und seine Frau nach Sydney zogen, um sich der Familie wieder anzuschließen - er starb nur wenige Monate später im April 1965. Die Familie Jeruchem/Jensen und ihre Nachkommen führten ein neues, glückliches und wohlhabendes Leben in Australien. Vielen Dank Barbara Fischer (geb. Jensen)" Heinrich und Philipp Schmulewitz Heinrich Schmulewitz führte im eigenen Haus in der Salzer Str. 8 zunächst ein Materialwarengeschäft, später ein Bankgeschäft. (Bankhaus Moritz Salomon Nachfolger), dass er durch Einheirat vom Schwiegervater übernommen hatte. In der Progromnacht erfolgte eine Hausdurchsuchung, 1937 verstarb er an den Folgen der Belastungen, die sich aus den Vorwürfen gegen seinen Sohn und dem Bankhaus ergaben. Das Wohn- und Geschäftshaus erwarb ein Bäckermeister. Sohn Philipp Schmulewitz wurde am 4.8.1936 vom Landgericht Magdeburg wegens Vergehens gegen das Devisengesetz zu 1 Jahr Zuchthaus (Coswig) und einer Geldstrafe von 2.000 Reichsmark und am 23.9.1937 erneut zu 7 Jahren Zuchthaus, 320.000 Reichsmark Geldstrafe, sowie 10 Jahre Ehrverlust verurteilt. Am 13.7.1942 wurde er in das Ghetto Warschau deportiert und kam hier um. Quelle: Gestapoliste Warschauer Getto, Register, Schönebecker Zeitung, 4.8.1936, Mitteldeutsche, 12.2.1942 (Hirsch) Heinrich Schmulewitz, geb. 23.10.1854 in Introschin, Kr. Kröben, verst. 12.12.1937 in SBK (Vater Fleischermeister Alexander, Mutter Rosalie lttmann aus Introschin), am 10.4.1878 verh. mit Meta Salomon, geb. 24.5.1851 in Randau, gest. 7.3.1931 (Vater: Kfm. Moritz, Mutter: Minna Bendix), ihr Vater führte das Bankhaus Moritz Salomon, das sein Schwiegersohn Heinrich Schmulewitz als Nachfolger dann übernahm. Ihr Sohn Philipp, geb. 26.7.1879 in SBK, ledig, führte das Bankhaus in Magdeburg mit einer Filiale in Schönebeck weiter. Er hatte offensichtlich eine Tochter, die mit dem Engländer F.R. Gibson verheiratet war.

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    Die Pfännerstraße Stand 19.08.2024: 60 Fotos "Pfännerstraße Ist das Salzwerk nicht in Flor, so mag die Stadt nicht gedeihen!“ Dieser Ausspruch aus alten Zeiten kennzeichnet treffend die hohe Bedeutung, die das Sieden früher in Groß-Salze besessen hat. In rechter Würdigung des Gewesenen gab man darum bei der vor einiger Zeit erfolgten Umbenennung einzelner Straßen der in verschiedenen Windungen durch die alte Salzstadt laufenden Marktstraßen fortan die Bezeichnung: Pfännerstraße! Vollzog sich doch hauptsächlich in dieser Gegend um den Marktplatz das rege Tun und Treiben, wie es damals vor Zeiten die ergiebige Solgewinnung mit sich brachte, einem kleinen Heer von Arbeitern und Handwerkern einen auskömmlichen Erwerb gebend. Hier in der Nähe des Marktes lagen die Brunnen, aus deren Tiefe man wieder und wieder ein kostbares Gut schöpfen durfte, die Sole, deren Gewinnung schon in grauen Zeiten den Grund zum Wohlstand der hiesigen Bewohner legte. Hier am Markt ragt ebenso das altehrwürdige Rathaus, eines der ältesten Gebäude des Ortes. Da hinein schritten sie einst, jene reichen angesehenen Pfännerherren, angetan mit der prächtig ausgestatteten Amtstracht, um „Rat“ zu halten und über die Geschichte der Salzstadt zu verhandeln. Über dem Eingang zum Rathaus das Wappen der Stadt, einen mit Salz gehäuft gefüllten goldenen Korb zeigend. Und hoch oben auf dem Turm dieses stattlichen Gebäudes die „Pfänner-Glocke“ mit der Jahreszahl 1428. Mit ihrem Stundenschlage gab sie ehemals, weithin hallend, Beginn und Schluss der Arbeitszeit in den Koten an. Im Hintergrund des Marktplatzes grüßt die St.- Johannes-Kirche. Da haben sich früher einige aufragende Bauten befunden, in denen alteingesessene Pfänner-Geschlechter ihren Sitz hatten. Salzgewinnung und Salzsieden, Salzverschickung und Salzhandel, das waren der kleinen Stadt mit den altertümlichen Straßen und Sträßchen einst Lebensnerv und Fortkommen! Und so lässt jene sinnreiche Bezeichnung der Gegend am Markt als „Pfännerstraße“ Das Andenken an eine glanzvolle Vergangenheit lebendig bleiben. Quelle: Gertrud Schernikau - Unsere Straßennamen in Bad Salzelmen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Eine Bilderspende von Frau Birgit Lehmann, der Tochter des Fotografen. Die Fotos sind von Ernst Freiwerth. Sie waren aber leider nicht vollständig beschriftet, aber sehr interessant. 1950er Jahre, Pfännerstr. 6, Aus diesen Fenstern wurden die meisten Fotos gemacht Die Häuser links und rechts sind verschwunden. Das Haus in der Mitte ist das Wohnhaus des Fotografen Pfännerstr. 6 Das Haus von Ernst Freiwerth, von dort oben wurden die meisten Fotos gemacht Wertvolle Erinnerungen an die 'alte' Pfännerstraße, von der nicht mehr viel erhalten ist. Der Anbau rechts entstand 1955 Gebäude neben der Pfännerstr.6 zwischen Ritterstr. und Markt. So sah der Anbau vor 1955 aus 1945 Ein Panzer steht in der Ritterstraße 1. Mai 1950 Das ist DDR-Vielfalt, links ein HO und auf der anderen Straßenseite der Konsum 1990er Jahre. Ein bisschen unscharf, aber historisch wertvoll Das sind zwei Bilder, die aus dem Fenster der Wohnung der Familie Freiwerth in Richtung Ritterstraße Anfang der 1990er Jahre fotografiert wurden. Links: Nur das Trafohaus steht heute noch. Rechts: Die Telekom verlegt Kabel. Nach dem Abriss der Gebäude entsteht hier der NP-Markt Die Fotos stammen aus dem August 1995. Heute ist hier alles ist anders 21.08.1995 Abriss der alten Gebäude für den NP-Markt Pfännerstr. Ecke Ritterstr. 20.10.1995 Blick in die Reitbahnstraße 20.10.1995 Es entsteht die neue Sparkasse 17.03.1996 Die letzten Gebäude werden für den Parkplatz des NP-Markt abgerissen 17.03.1996 alles muss dem NP-Markt weichen 17.03.1996 Baustelle Sparkasse Salzelmen Die Einblendungen auf den beiden Fotos sind leider nicht korrekt. Die Aufnahmen sind aus dem Jahr 1996 26.02.1997 Das wird alles abgerissen 10.03.1997 Abriss eines Hauses in der Pfännerstraße 19.03.1997 750-Jahrfeier in Schönebeck/Salzelmen am 20. Juni 1998 Herr Freiwerth hatte aus seinen Fenstern einen ausgezeichneten Blick auf die Abrissarbeiten rund um sein Haus und auf die spätere Baustelle von dem neuen NP-Markt in der Ritterstr. Rechts im Bild, das alte Trafohaus Falls die Einblendung stimmt, haben wir den 18 und 23. April 2003 Und hier endet die Bilderserie von Herrn Ernst Freiwerth, dem wir hier postum danken möchten und ebenso seiner Tochter Birgit Lehmann, die uns die Bilder zur Verfügung stellte.

  • Bodengasse Schönebeck | Haraldbahrvonehrenbe

    Die Bodengasse und der Abriss der Altstadthäuser Stand 07.02: 7 Fotos Schon wieder verschwindet ein altes Straßenbild. Die Wohnungen sind nicht mehr den Ansprüchen der neuen Zeit gerecht. Das alte Schönebeck verliert so nach und nach in dieser Gegend sein Gesicht. 1930er Jahre Beim Blick in die Bodengasse sieht man noch die alten Häuser 29.01. 2015 1993 Anfang Februar Die alten Häuser werden abgerissen 1993 Mitte Mai 09.03.2012 viele Neues ist noch nicht entstanden 03.05.2012 12.09.2012 Das war der Wasserstand der Elbe am 23. Februar 1876 05.04.2016 Da ist noch allerhand zu erledigen 16.02.2017 16.02.2017 Hier standen einst die Häuser der Altstadt 02.09.2019 Kreuzung Steinstraße / Bodengasse. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir befinden uns hier: Die Bodengasse befindet sich zwischen Breite Weg und Steinstraße. Über die Baustelle an der Ecke Bodengasse / Steinstraße berichten wir später. Die Sichthöhe beträgt 120m

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    Verschiedene Tätigkeiten der Familien-Mitglieder Wanckel, die zwischen 1482 geboren und bis 1964 gestorben sind. In dieser Aufstellung haben wir die verschiedenen Tätigkeiten der männlichen Familienmitglieder aufgelistet. Auf Grund fehlender Informationen mussten wir einige Ortsnennungen weggelassen. Die Liste ist unvollständig, denn einige Eintragungen waren bei den alten Handschriften nicht leserlich. Die Liste endet mit den Einträgen zu der Schönebecher Elbschifffahrts-Speditions-Familie Wanckel, Streckenweg 4 in Schönebeck. Quelle: Geheimer Oberbaurat Otto Wanckel „Stammtafel der Familie Wanckel (Wankel)" von 1899 1482 - ? Johannes Wanckel - Kirchenverwalter in Hammelburg 1487 - 1551 Bartholomäus Bernhard Wanckel - Domprobst, verheirateter Priester und Mit-Reformator der Lutherischen Kirche (Feldkirchen, Kemberg) ? - ? Johann Wanckel - Fürstlicher Rat in Hammelburg 1511 - 1571 Mathias Wanckel - Superintendent, Rektor, Schüler und Freund von Martin Luther (Hammelburg, Kemberg) 1512 - 1589 M. Andreas Wanckel - Rektor, Pfarrer (Wittenberg, Magdeburg, Hammelburg und Schmiedeberg) ? - ? M. Bartholomäus Wanckel - Rektor (Wittenberg, Magdeburg, Kemberg) ? - ? Stephanus Wanckel – Rektor (Wittenberg, Hammelburg) ? - ? Sebastian Wanckel – 3. Magister (Wittenberg) 154? - ? Andreas Wanckel – Rektor, Diakonus, Pfarrer (Schmiedeberg, Trebitz) 155? - ? Petrus Wanckel – Pfarrer (Pretzsch, Kriegstedt) 1554 - 1616 Johannes Wanckel – Professor für Geschichte, Universitätsrektor (Kemberg, Wittenberg) 1566 - 1624 M. Philipp I. Wanckel - Pastor (Liebenau) 1595 - 1633 M. Philipp II. Wanckel -Pastor (Liebenau, Merseburg, Döllnitz) ? - ? Dr. med. Johannes Wanckel 1626 - 1692 M. Philipp III. Wanckel – Amtsvorsteher, Pastor (Liebenau) ? - ? Vorname(?) Wanckel – Hofdiakonus, Pfarrer (Karlsruhe, Brizzingen, Bugginen) 1667 - 1743 M. Johann Philipp IV. Wanckel - Pastor (Liebenau) ? - ? Christoph Wanckel - Schuhmacher und Landwirt (Brizzingen) Landwirt 1697 - 1735 M. Phillip Christoph - Pastor (Kreipau, Klobikau) 1698 - ? Johann Peter Wanckel – Hutmacher (Pilsen) 1708 - 1782 M. Christian Leberecht Wanckel - Pastor (Oberthau, Holleben) 1711 - 1779 August Polycarp Wanckel – Pastor (Branderode) 1724 - 1775 Johann Kaspar Wanckel – Amtsvoigt (Hammelburg, Biberstein) ? - 1790 Johann Michael Benaventura Wanckel – Hutmacher (Fulda, Hammelburg) ? - 1780 Philipp Emanuel Wanckel – Stadtsyndikus (Stollberg am Harz) 1740 - 1812 Carl Ludwig Philipp Wanckel – Pastor (Bottendorf bei Merseburg) 1742 - 1863 Carl Philipp Wanckel – Pastor (Parchim, Mecklenburg) 1742 - 1886 Johann Conrad Leberecht Wanckel – Advokat und kaiserlicher Notar (Schkeuditz) 1744 - 1813 August Adolph Wanckel – Apotheker (Stuttgart, Elslingen) 1745 - ? Immanuel August Wanckel - Vikar (Merseburg) 1751 - 1794 Christian Gotthelf Florian Wanckel – Kaufmann (Lauchstedt) 1755 - 1812 Christian Friedrich Wanckel – Pastor (Schönewerda) ? - ? Michael Conrad Wanckel – Gerber, Ratsverwalter, Landtagsabgeordneter Träger des „Wasa-Ritterordens“ in Folge der Rettung Bernadottes (Hammelburg) ? -1853 Johann Philipp Wanckel – Schuhmachermeister (Wertheim) 1766 - ? Carl Franz Wanckel – Kaufmann (?) 1766 - 1808 Friedrich August Wanckel - Stadtkopist, Advokat (Leipzig) 1767 - 1821 Carl Leberecht Philipp Wanckel – Pastor (Nerkowitz) 1767 - 1835 Damian Wanckel - Landrat (Prag) 1768 - 1817 Ludwig Dietrich Salomo Wanckel – Calcilator (Zwickau) ? -1831 Georg Friedrich Blasius Jacob Wanckel – Hospitalverwalter, Päpstlicher Notar (Wien) 1770 - 1808 Franz Georg Wanckel – Wachszieher (Fulda) 1772 - 1844 Friedrich August Theodor Wanckel – Kaufmann (Eisleben) ? - 1804 Johann Franz Wanckel – Hofkammerrat (Fulda) 1773 - 1843 Georg Blasius Johann Nepomuk Wanckel- Schönfärber, Tuchhändler, Senator (Fulda) 1780 - 1816 Augustin Wanckel – Domdechant 1780 - ? August Johann Wanckel – Landwirt 1781 - ? Ernst Georg Carl Wanckel – Theologe 1781 - 1840 Johann Carl Ludwig Wanckel - Justiz- und Rent-Amtmann (Stollberg) 1783 - 1838 Immanuel Christian Nikolai Wanckel – Kaufmann (Parchim) 1785 - 1829 Christian Leberecht Traugott Wanckel – Pastor (Hohenlohe, Altenburg bei Merseburg) 1793 - 1853 Baptist Wanckel - Schlossermeister (Österreich) 1795 - 1858 August Leberecht Wanckel – Kaufmann (Eilenburg) 1799 - 1859 Georg Blasius Wanckel – Wachszieher (Fulda) 1800 - 1855 Ernst August Wanckel - Kaufmann (Leipzig) 1801 - 1864 Kaspar Joseph Wanckel – Kreisphysikus (Hünefeld) 1803 - 1875 Carl Friedrich August Wanckel - Direktor einer Privatschule (Breslau) 1803 - ? Johann Christoph Wanckel – Hauptlehrer (Pforzheim) 1805 - 1862 Georg Franz Wanckel – Tuchfabrikant (Fulda) 1806 - 1881 Ignaz Wanckel – Bergwerksbesitzer (Rabeck bei Moos in Norwegen) 1807 - 1875 Wilhelm Wanckel – Metzgermeister (Wertheim) 1808 - 1844 Franz Wanckel – Lehrer, Designierter Professor (Melsungen, Kassel) 1808 -1840 Friedrich Jacob - ev. Kaufmann (Sinkal Holländisch Ost Indien) 1811 - 1858 Carl Wanckel – Hilfsprediger, Kantor, Oberlehrer (Wildenfels, Dresden-Neustadt) 1812 - 1898 Hermann Wanckel – Gerichtsdirektor, Rechtsanwalt (Leipzig, Altenburg) ? - ? Jacob Friedrich Wanckel - Altbürgermeister (Buggingen) 1815 - 1884 Georg Blasius Ferdinand Wanckel – Färber, Tuchhändler (Hamburg ?) 1816 - 1874 Wilhelm Wanckel - Depositenverwalter (Prag) 1817 - 1891 Reinhold Wanckel - Pianoforte-Fabrikant Fa. Wanckel & Temmler (Leipzig) 1820 -? Gustav Wanckel – Mathematiker, Kaufmann (Rouen, Leipzig) 1820 - 1866 Otto Wanckel – Landbauassistent, Landbauinspektor, Landbaumeister, Geheimer Oberbaurat (Oschatz, Meißen, Zwickau, Dresden) 1821 - 1850 Albert Wanckel – Kaufmann (Magdeburg) 1822 - 1894 Kaspar Joseph Wanckel – Bäckermeister (Fulda) 1822 - 1898 Ludwig Johann Carl Friedrich Wanckel – Kaufmann, Gutsbesitzer (Parchim) 1823 - 1897 Dr. Heinrich Wanckel - Fürstlicher Salm'scher Chefarzt, Anthropologe, Paläontologe (Blanskoi Mähren) 1824 -? Franz Wanckel – Bergwerksdirektor in Norwegen und Gutsbesitzer auf Madeira (Moos Norwegen) ? - 1847 Carl August Theodor Wanckel – Spielwarenhändler (Frankfurt/Oder) 1824 - ? Edmund Wanckel - Uhrmacher (Boston USA, Genf) 1826 - 1882 Theodor Wanckel - Pastor (Sachsa/Harz) ? - ? Heinrich Wanckel - Zigouteriefabrikant (Pforzheim)) 1830 - ? Johannes Wanckel – Pensionsbesitzer Büttingen bei Wertheim) ? - 1897 Franz Wanckel – Apotheker (Fulda) ? - 1893 Richard Wanckel – Kreisrichter (Eiterfeld) 1842 - 1879 Carl Wanckel - Pastor (Schlesien) 1843 -? August Wanckel - Hauptmann der Artillerie, Lehrer an der Kriegsschule (Engers, Wiesbaden) 1843 - 1917 Oskar Carl Wanckel - Reeder, Direktor vom Speditionskontor (Wildenfels, Schönebeck/Elbe) 1844 -? Ernst Wanckel - Kaufmann und Spielwarenhändler (Frankfurt/Oder) 1848 - 1889 Gustav Marie Reinhold Wanckel - Eisenbahnbeamter (Liebenwerda, Leipzig) 1850 -? Georg Fritz Joseph Wanckel – Fabrikbesitzer (Fulda) 1850 - ? Adolf Wanckel – Weinhändler (Oberlahnstein) 1851 - ? Reinhold Wanckel - Uhrmachermeister (Berlin) 1852 -? Fritz Wanckel - Schiffskapitän (Norwegen) 1852 - ? Manfred Heinrich Edmund Wanckel - Kaufmann (New York) 1853 -? Reinhold Edmund Wanckel – Kaufmann (New York) 1854 - ? Georg Ferdinand Josef Wanckel – Kaufmann (Frankfurt/Main) 1855 - 1925 Alfred Herrmann Wanckel - Regierungs- und Baurat (Altenburg) 1856 - ? Adolph Theodor Friedrich Wanckel - Maschinenbauer (Berlin, Chicago USA) 1858 -? Caspar Josef Albert Wanckel - Kaufmann (Fulda) 1858 - ? Georg Wanckel – Färber (Oschatz) 1858 - ? Friedrich Theodor Alfred - Baumeister und Architekt (Schöneberg bei Berlin) 1861 - ? Edmund Ferdinand Blasius Wanckel - Uhrmacher (New York) 1863 - ? Max Gustav Wanckel – Kaufmann (Klotsche bei Dresden) 1864 - ? Hermann Otto August Wanckel - Dr. med. (Mayenburg, Nixdorf bei Berlin) ? - ? Damian Wanckel - Weinhändler (Malaga) ? - ? Georg Wanckel – Gutsbesitzer, Reichstagsabgeordneter (Kampo, Moos Norwegen) 1872 - ? Carl Theodor Philipp Wanckel – Kaufmann 1876 - ? Willy Martin Joh. Wanckel - Kaufmann 1879 - 1964 Carl Hermann Oskar Wolfgang Wanckel – Spediteur, Unternehmer, Anthropologe 1882 - 1958 Johann Eberhard Wanckel - Spediteur, Unternehmer, Großhändler

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