
Gräfin und
Graf von Ehrenberg
Infos und Bilder von Schönebeck und Umgebung
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Harald Bahr von Ehrenberg: Fotos und Informationen zur Geschichte der Stadt Schönebeck und Umgebung Little Romance Dag Reinbott/www.terrasound.de 00:00 / 02:17 Unser Heimatort - Schönebeck an der Elbe Verschiedene Siegel und Symbole von Frohse, Groß-Salze und Schönebeck im Wandel der Zeit. Mit Stand vom 01.03.2026 wurde unsere Homepage 354.770 mal aufgerufen. Aktuell sind es 152 Themen und 7.285 Abbildungen als Fotos, Lithographien, Aquarelle und Zeichnungen, die wir Ihnen gerne auf unserer Homepage präsentieren möchten. Auf der Seite "Rückblick" listen wir die Länder auf, in denen unsere Homepage aufgerufen wurde. Doch zunächst, herzlichen Dank den treuen und neuen Besuchern dieser Homepage. Wir sind von der Resonanz überrascht und glücklich zugleich, da wir doch nur >Hobby-Historiker< sind. Es gibt bald wieder neue Themen. Wir haben Einiges in Arbeit. Das Sammeln der Informationen und Aufbereiten der zum Teil recht alten Fotos ist jedoch recht Zeitaufwendig. Über Feedback würden wir uns sehr freuen. Bitte nutzen Sie dazu den Button unsere Kontaktdaten am Ende der Themenleiste. Ihr Feedback ist für uns sehr wichtig, denn wir möchten wissen was Sie interessant, oder auch nicht sehenswert ist. Auch Hinweise auf falsche Datierungen, Örtlichkeiten, Begebenheiten usw., oder Schreibfehler, sind für uns sehr hilfreich. Ein Blick zurück: Damals hatten wir in Schönebeck und Umgebung eine vielfältige Industrie. Das Traktoren-, Dieselmotoren-, Sprengstoff-, Gummi- und das Heizkesselwerk um nur Einige der Großen zu nennen. Diverse Fabriken für Chemieerzeugnisse, Farben, Lacke, Motoren, Sport-Munition, Industrie-Emaille, Stahlbeton, Gusseisen, Stein- und Siedesalz, Haushaltswaren aller Art, Fahrzeuge für die Landwirtschaft und vieles mehr wurden hier hergestellt. Selbst für die Freunde des Gerstensaftes gab es nicht nur eine Brauerei. Es hieß, dass Schönebeck die zweitgrößte Industrie-Kreisstadt der DDR war und einen der größten Binnenhäfen unterhielt. Das waren die Häfen Schönebeck/Frohse, früher die von dem Spediteur und Schiffseigner Oskar Wanckel und seine Söhnen Wolfgang und Eberhard. Dann gab es nach dem 2. Weltkrieg auch eine Niederlassung in Hamburg und vielleicht auch noch an anderen Orten. Leider haben wir dazu keine Informationen und niemand aus der Familie Wanckel hat eine Kontaktaufnahme mit uns versucht. Aber vielleicht geschehen doch noch Wunder... Doch nun ein anderes Thema. Von einigen Fabriken gibt es heute nicht einmal mehr die Ruinen. Es wurde auch viel Neues und Schönes geschaffen und wir sind voller Zuversicht, dass die positive Entwicklung weiter geht. Neue Themen sind auch bei uns immer in Vorbereitung, dauert aber auch meistens ein bisschen sehr lange... Dann das größte Problem. Laut unserem Serverprovider haben wir die Maximalanzahl der Seiten erreicht. Das heist, wie müssen vorhandene Themen löschen um neue Beiträge zu gestalten. Das wäre für die Vielfalt unserer Themen ein großer Verlust. Hoffentlich gibt es eine bessere Lösung. Wir freuen uns, wenn Sie immer wieder einmal hereinschauen. Selbst lange eingestellte Beiträge werden durch neue Bilder ohne weitere Ankündigung erweitert. Wir empfehlen: Einfach noch einmal durchstöbern. Bitte nehmen Sie sich einen kleinen Moment Zeit und schreiben Sie uns ein paar Zeilen über den Button "unsere Kontaktdaten". Dort finden Sie einen Hinweis ob Ihr Eintrag veröffentlicht werden soll, oder nur für uns als Nachricht gedacht ist. Brigitte und Harald von Ehrenberg Hier leben wir. Das ist Deutschland, Schönebeck/Elbe in Sachsen Anhalt Unsere Heimatstadt. Sichthöhe 7,36 km
- Rückblick | Haraldbahrvonehrenbe
Interne Auswertung Unsere Homepage wurde von dem Serverbetreiber Vistaprint aus den Niederlanden an den Serverbetreiber Vista Wix in die USA übergeleitet. Wir hatten ein viertel Jahr lang keinen Zugriff mehr auf unsere Homepage. Ohne unsere Einwilligung und Mitwirkung wurde das Design geändert und die Präsentationen hatten plötzlich unterschiedliche Formate. Wir mussten noch einmal von vorn anfangen. Und das Schlimmste war, dass alle statistischen Daten vor dem Januar 2024 verloren gegangen sind. (Das Server-Abo lief aber ohne Unterbrechung weiter) Zum Glück bietet uns der Server seit dem 06.01.2024 diese Traffic-Auswertung wieder an. Zwischen dem 30.11.2025 und dem 01.03.2026 wurde unsere Homepage in 96 Ländern aufgerufen. Die Anzahl der Aufrufe steht jeweils hinter den Ländernamen. A Ägypten: 3, Albanien: 36, Algerien: 3, Anguilla: 24, Argentinien: 4, Armenien: 1, Australien: 32 B Bangladesch: 1, Belarus (Weißrussland): 26, Belgien: 781, Bosnien Herzegowina: 2, Brasilien: 24, Britisch Virgin Islands: 2, Bulgarien: 6 C Chile: 2, China: 6.313, Columbien: 3 D Dänemark: 66, Deutschland: 118.254, Dominikanische: Republik: 1 E Ecuador: 15, El Salvador: 7, Estland: 2, Europa: Mobiltelefone ohne Länderkennung: 154 F Finnland: 426, Frankreich: 18.581 G Georgien: 2, Griechenland: 14, Großbritannien: 1.614 H Hongkong: 342 I Indien: 229, Indonesien: 93, Irak: 4, Iran: 17, Irland: 4.675, Island: 5, Israel: 1.464, Italien: 552 J Jamaika: 11, Japan: 318 K Kanada: 2.575, Kasachstan: 15, Kenia: 2, Kolumbien: 3, Kroatien: 4 L Lettland: 71, Lichtenstein: 1, Litauen: 97, Luxemburg: 32 M Malawi: 1, Malaysia: 88, Malediven: 7 Malta: 29, Marokko: 2, Mexiko: 256, Moldawien: 243, Montenegro: 1 N Namibia; 2, Neuseeland: 6, Niederlande: 5.084, Norwegen: 51 Ö Österreich: 231 P Pakistan: 4, Panama: 1, Philippinen: 4, Polen: 179, Portugal: 4 R Republik Moldau: 243, Réunion (Afrika): 1, Rumänien: 427, Russland: 3.601 S Saudi-Arabien (Arabische Emirate): 31, Schweden: 5.561, Schweiz: 402, Serbien: 1, Seychellen: 1, Singapur: 1.149, Slowakei: 4, Spanien: 2.456, Spitzbergen und Jan Mayen: 2, Sri Lanka: 1, Südafrika: 48, Surinam: 100 T Taiwan: 1, Tansania: 1, Thailand: 16, Trinidad Tobago: 1, Tschechien: 2.152, Tunesien: 3, Türkei: 75 U Ukraine: 948, Ungarn: 444, USA: 74.961, V Vietnam: 96 Z Zypern: 2 unbekannte Länderkennung: 1
- Brauerei Schönebeck | Haraldbahrvonehrenbe
Die Brauerei Schönebeck Stand 09.04.2025: 54 Fotos, 6 Aquarelle Dieses Kapitel könnte beginnen mit den Worten: Es war einmal... Doch nun zu der Geschichte: 1811 kaufte der Grünewalder Kaufmann Ludwig August Wilhelm Allendorff das Grundstück Steinstraße Ecke Broihansgasse Nr. 27. Zu dieser Zeit hatten die Franzosen hier das Sagen und weil Gewerbefreiheit bestand, gründet der Unternehmer Allendorff seine erst Brauerei die bald alle "Konkurrenten" in den Schatten stellte. Verwunderlich dabei ist, dass erst 1931 eine Eintragung im Schönebecker Handelsregister erfolgte. Nach dem Tod des Vaters errichteten seine beiden Söhne August und Wilhelm in den Jahren 1841-44 eine größere Brauerei an der Steinstraße und 1844 eine Schnapsfabrik. Beide brennen aber 1854 ab. Der Wideraufbau erfolgte ein Jahr später. Der Platz reichte für Erweiterungsbauten aber nicht mehr aus. 1866 beginnen die Brüder mit dem Bau der noch viel größeren Brauerei am Hummelberg. Die Söhne von Wilhelm Allendorff, Paul Martin Friedrich und Otto Moritz beenden 1872 den Bau der "Kaiser-Brauerei", denn die Besatzungszeit der Franzosen war seit einem Jahr vorbei und Preußen stellte den neuen deutschen Kaiser. Otto Moritz gründet 1905 eine Stiftung zur Unterstützung von Waisenhäusern und den Erhalt von Kirchen in Groß Salze und Frohse. Schwierig wurde es für die Nachkommen. Der Bruder Willy hatte mit der Führung des Unternehmens große Probleme. Sein Bruder Otto August Wilhelm der nach seiner Scheidung finanzielle Probleme bekam, verstarb im Jahr 1922. Quellen: Volksstimme, Salzlandmuseum, Evelin Scherf, Michael Hennemann, Stadtarchiv Schönebeck. Ludwig August Wilhelm Allendorff (Stadtarchiv 19.02_F 06 022 004) Kommerzienrat Otto Allendorff 1841-1912 Kommerzienrat Otto Allendorff 1841-1912 Reproduktion, wie die Kaiserbrauerei im Jahre 1872 ausgesehen hat Paul Allendorff (Stadtarchiv 19.03_F 06 022 006) um 1913 Mitarbeiter der Kaiser-Brauerei Einladung zum 50. Firmenjubiläum am 12.10 1886 Eintrittskarte für das Programm zum Allendorff-Jubiläum Die einzelnen Geschäftszweige Zuckerfabrik Klepzig - Kaiserbrauerei - Dampfziegelei 1908 Ansichtskarte vom Hummelberg-Restaurant Mit diesen Haustrunk-Marken konnten die Mitarbeiter eine gewisse Menge der eigenen Produkte kostenlos konsumieren ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die nachfolgenden Abbildungen der Bierdeckel hat uns ein Sammler von der Küste zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Keine Druckerei benannt Osthushenrich-Werke AG, Glashütte / Sachsen Brauerei seit 1810, oder ... keine Druckerei benannt kein Bezug auf ein Jubiläum Bierdeckel Vorderseite Willy Zander GmbH Magdeburg Brauerei und Malzfabrik Schönebeck ... Brauerei seit 1811 (?) VEB Pappenwerk Gross - Schirma Sachsen 150 Jahre Klaus Bräu Bierdeckel Rückseite ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ... gab es im Hummelberg-Biergarten ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ § 11 des Deutschen-Gastwirtschafts-Verbands: "Es wird fortgesoffen" Ob grüne die Saline - Ob wachse das Salz - Bleib mir in Zukunft - Mit Wasser vom Hals" AK von Michael Smoch Festwagen für die 700-Jahrfeier von Salzelmen vom 09.-11. Juli 1927 AK von Michael Smoch Wolfgang Wanckel beschreibt den Bombenangriff auf Magdeburg in der Nacht vom 21. zum 22, Januar 1944. Dabei erwähnt er unter anderem, dass der alte Teil der Lignose abgebrannt sei, ebenso brennt es bei Allendorff usw... ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ 1946 erfolgte die Enteignung. Willi Allendorff hat Deutschland Richtung USA hoch verschuldet verlassen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Vielleicht werden noch einige Erinnerungen wach Der Braubetrieb geht zu DDR-Zeiten zunächst als VEB Brauerei und Malzfabrik Schönebeck weiter. Später werden regionale Betriebsteile, zur Hadmersleber Unionsbrauerei zusammengelegt. Das Bier behielt seine Frische ca. 4 Tage in der Flasche und dann wurde es trübe. Der Spitzname war programmiert: "Hadmersleber Unionsjauche" 4,5 % alc. zum 40. Jahrestag der DDR Preis für 0,5 l 1,90 M 175 Jahre Schönebecker Bier. Preis für 0,5 l 0,92 Pf Deutsches Pilsator Vollbier ~~~~~~~~~~~~~~~~~ An dieser Stelle möchten wir Herrn Heinrich Huke jun. ganz herzlichen Dank sagen, dass er uns die Aquarelle von seinem Vater, dem Maler Heinrich Huke sen. für unsere Homepage zur Verfügung gestellt hat. Wir verwenden die Originalbeschriftungen, die den Bildern beigefügt waren. "Brauerei1966" "Brauerei+Hummelberg1967" "Brauerei1969" "Brauerei1970" "Brauerei1973" "Brauerei 1976" Die Bierproduktion endete 1992 1995 Abriss der Brauerei. Quelle: Peter Ragus Der ehemalige Eiskeller ist noch vorhanden ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die Unternehmerfamilie hatte natürlich so einige Immobilen. In der Volksstimme gab es in der Leserumfrage "Kennen sie ihre Heimat?" die Frage um welches Gebäude es sich hier handelt. Die nachfolgen beiden Fotos zeigen die Allendorff-Villa im Ahornweg früher und heute. Quelle/Fotos: Volksstimme 20.12.2019 Heike Liensdorf und Henry Schiefer ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir befinden uns hier. Von der ehemaligen Brauerei und der Ziegelei ist absolut nichts mehr zu sehen Der 'Hummelberg' ist jedem Schönebecker ein Begriff. Hier befanden sich eine Tongrube, eine Ziegelei, eine Brauerei Ein Wohnhaus, ein Restaurant und die Bruno-Bürgel-Sternwarte. Übrig geblieben sind der Hummelberg-Turm und der ehemalige Eiskeller Die Sichthöhe beträgt 398m
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Die Steinstraße - Impressionen Stand 08.08.2023: 120 Fotos und 9 Zeichnungen Diese Bilderserie hat uns Kopfschmerzen bereitet. Durch einen Festplattenabsturz waren uns sehr viele Fotos abhandengekommen. Einige konnten wiederhergestellt werden, doch bei fast Allen waren die Bild-Informationen verschwunden. Eine genaue Zuordnung für Ort und Zeit war nicht mehr bei allen Fotos möglich. Einige Bilder wecken eventuell eigene Erinnerungen an die 1990er Jahre. Ergänzen möchten wir die Serie mit Aquarellen von dem Schönebecker Maler Heinrich Huke Senior. Die Bildbezeichnungen sind identisch. Vielen Dank, Heinrich Huke Jun., dass wir die Zeichnungen in unserer Homepage verwenden dürfen. Datum unbekannt Datum unbekannt 1940er Jahre das Haus Nr. 55 vom Kaufmann Gustav Schlüter 1940er Jahre Verschwunden sind die Häuser in der Steinstraße 2 und 3. Hier parken zurzeit die Autos hinter dem Geschäft 'Kilz', gegenüber der Post. Der Abriss der Häuser ließ sich eventuell auf Grund der schlechten Bausubstanz nicht vermeiden, doch die Altstadt verlor für alle Zeiten ihre Identität. Es ist für mich als 1952 geborener Schönebecker nur traurig, denn die Steinstraße war voller Leben mit ihren kleinen Geschäften, Gaststätten und Handwerkerbetrieben. Das Bild zeigt mit der Hausnummer 2 die Tabakhandlung Ebeling und in der Hausnummer 3 war das Waffengeschäft vom Büchsenmacher Steinhausen. Dort gab es auch Angelgeräte samt Zubehör. Die Abrissbirne hat in Höhe Broihansgasse ganze Arbeit geleistet ein ganzes Stadtviertel wird um die Broihansgasse herum abgerissen 1991 Steinstr. Ecke Burgstraße. Die meisten alten Häuser sind schon 'platt-gemacht' 1994 Broihansgasse 1994 08.06. die ersten Freiflächen werden neu bebaut 1994 Steinstr. Nr. 6. Die Freifläche war das Haus Nr. 5 1994 30.07. überall sind jetzt freie Flächen, wo einst die Häuser standen 1994 14.10. Einmündung zur Baderstraße 1995 21.01. Einmündung zur Baderstr. 1995 21.01. Kreuzung zur Broihansgasse 1996 21.01. Kreuzung zur Schornsteinfegerstr. 1997 Februar Baulücke für das neue Haus Steinstr. Nr. 60 1997 26.02. Blick vom damaligen Einkaufsmarkt 'Pfannkuch' 1997 26.02. Kreuzung zur Schornsteinfegerstraße 1997 26.02. Steinstraße Ecke Bodengasse 2010 26.05. Grundstück Steinstr. 5 2010 26.05. Grundstück Steinstr. 6 2011 09.06. Grundstück Steinstraße 3 - 5 2011 09.06. Grundstück Steinstr. 7 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir gehen in der Zeit noch einmal zurück und schauen uns an, was an der Kreuzung Steinstraße / Bodengasse so passiert 2012 09.03. Kreuzung Steinstr. / Bodengasse / Schornsteinfegerstraße 2012 12.03. Steinstraße / Burgstraße / Einmündung Baderstr. 2015 04.06. Kreuzung Steinstr. / Bodengasse / Schornsteinfegerstraße 2015 04.06. Seit dem Abriss der alten Häuser in den 1990er Jahren ist hier an der Bodengasse eine Freifläche entstanden 2015 04.06. Auf der gegenüberliegenden Freifläche wird Baumaterial gelagert 2018 19.03. Das Baumaterial ist wieder verschwunden und das Gelände wist wieder Parkplatz 2018 07.05. Steinstraße 2 - 5 2020 09.03. Kreuzung Steinstr. / Bodengasse / Schornsteinfegerstraße 2020 09.03. Kreuzung Steinstr. / Bodengasse / Schornsteinfegerstraße 2020 09.03. Kreuzung Steinstr. / Bodengasse / Schornsteinfegerstraße 2020 09.03. Freifläche Steinstr. / Bodengasse 2020 12.05. Kreuzung Steinstr. / Bodengasse 2020 12.05. Kreuzung Steinstr. / Bodengasse 2020 29.06. Baustelle Kreuzung Steinstr. / Bodengasse 2020 11.10. Baustelle Steinstr. / Bodengasse 2020 11.10. Baustelle Steinstr. / Bodengasse 2020 11.10. Baustelle Steinstr. / Bodengasse 2020 07.02. Die neue Sozialstation - Caritas-Stift "St. Barbara" ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Und was ist mit der Freifläche an der Kreuzung Broihansgasse / Schornsteinfegerstraße passiert? 2012 16.02. Kreuzung Steinstraße / Broihansgasse / Neue Gasse 2012 16.03. Kreuzung Steinstraße / Broihansgasse / Neue Gasse 2019 28.08.. Kreuzung Steinstraße / Broihansgasse / Neue Gasse 2019 17.12. Kreuzung Steinstraße / Broihansgasse / Neue Gasse 2019 17.12. Kreuzung Steinstraße / Broihansgasse / Neue Gasse 2020 12.05. Kreuzung Steinstraße / Broihansgasse / Neue Gasse 2020 12.05. Kreuzung Steinstraße / Broihansgasse / Neue Gasse 2020 12.05. Kreuzung Steinstraße / Broihansgasse / Neue Gasse - Panorama 2020 12.05. Kreuzung Steinstraße / Broihansgasse 2020 12.05. auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich eine weitere Freifläche. Mal sehen, was dort irgendwann einmal entstehen wird ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir beenden diese Serie mit Aquarellen des Schönebecker Malers Heinrich Huke sen. und bedanken uns ganz herzlich bei Heinrich Huke jun., dass wir die Zeichnungen für unsere Homepage verwenden dürfen. Diese Zeichnungen sind besonders wertvoll, denn es gibt die meisten Gebäude nicht mehr. Wir verwenden bei der Präsentation die Bildunterschriften des Malers. Steinstraße Steinstraße Steinstraße4 Bemerkung: es handelt sich bei der 4 nicht um eine Hausnummer Steinstraße5 Bemerkung: es handelt sich bei der 5 nicht um eine Hausnummer Steinstr. Hof Schlosser Nieter 1963 Steinstr. Bodengasse 1963a Steinstraße 1967 Steinstraße 1970 Steinstr. z. Elbstr. 1971
- Adelsfamilien in Groß Salze | Haraldbahrvonehrenbe
Die Adelsfamilien von Groß Salze... Stand 20.08.2024: 7 Foto ... sind in einigen Fällen die Namensgeber von Straßen im jetzigen Schönebeck / Salzelmen geworden. Doch wer waren sie? Dank den Recherchen von Herrn Dr. Joachim Geffert können wir hier die Verdienste der Herren von Baumhauer, von Böltzig, von Esebeck, von Geyer, von Pfuel, von Schneidewind, von Welchhausen und von Wüstenhoff aufzeichnen. Sie waren alle zu unterschiedlichen Zeiten und Abständen in der Kommunalpolitik von Groß Salze und Elmen tätig. Einige ihrer Porträts befinden sich im Salzlandmuseum in Bad Salzelmen. Die Namensgeber der Baumhauerstraße: - A. Bomhauer (Baumhauer) (1353 Ratsherr) - Hermann von Baumhauer (1436 Ratsherr / 1449 Kämmerer / 1475 Ratsherr) - Hans von Baumhauer (1503 Kämmerer) - Hermann von Baumhauer (1525 Ratsherr / 1561 Kämmerer) - Hermann von Baumhauer (1584 Ratsherr / 1594 Kämmerer / 1608 Bürgermeister) "Ein Verbindungsweg zwischen der Welchhausen- und der Leipziger Straße, der mit seiner Benennung an die Zeit der Pfänner Geschlechter in der Salzstadt erinnert. Durch Jahrhunderte hat die Familie Baumhauer hier ihren Sitz gehabt. Ihre Angehörigen wirkten für die Interessen der Stadt, und ebenso galt ihre Fürsorge den Alten und Schwachen. So erzählen die vergilbten Blätter von Schenkungen, die den hiesigen Hospitälern von den Baumhauers einst gemacht worden sind. Für das Hospital zum heiligen Geist oder auch das St.-Spiritus-Hospital genannt, ist von der genannten Pfännerfamilie verschiedentlich gestiftet worden. So ist da die Rede von Matthias Baumhauer „Blutgeld“. Das hört sich vorerst befremdend an, findet aber schließlich eine recht harmlose Deutung. Es hat sich hierbei anscheinend um den in Bargeld verwandelten Fleisch- oder Blutzehnt gehandelt, der von dem zur Wirtschaft gehörendem Vieh abgegeben wurde. Bekanntlich haben sich die Solgutsbesitzer damals ebenso eifrig der Landwirtschaft zugewendet. Zum Gedenken trägt nun jene stille Straße ihren Namen." Quelle: Gertrud Schernikau - Unsere Straßennamen in Bad Salzelmen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die Namensgeber der Böltzigstraße: - Baltzer von Böltzig (1633 Ratsherr /1639 Kämmerer / 1641 Bürgermeister) - Andreas Dietrich von Böltzig (1641 Ratsherr / 1666 Kämmerer / 1674 Bürgermeister / 1699 Bürgermeister) - Hans Dietrich von Böltzig (1675 Bürgermeister) - Christoph Rudolf von Böltzig (1683 Ratsherr) - Andreas Friedrich von Böltzig (1697 Ratsherr / 1715 Kämmerer) - Ludwig Dietrich von Böltzig (1705 Bürgermeister) - Karl Friedrich von Böltzig (1740 Ratsherr / 1749 Consul) - Ferdinand Johann Rudolf von Böltzig (1749 Ratsherr) "Der Name dieser Straße gegenüber dem Gelände der Arbeitsanstalt hält die Erinnerung an eine alte Groß-Salzer Pfännerfamilie wach. Über dem Haupteingang der Burg Schadeleben, wie sie noch heute im Volksmunde heißt, befindet sich eine Inschrift: „Rosamunde Luise verwitwete v. Böltzig geb. v. Förder hat diesen Rittersitz Haus Schadeleben anno 1737 erkauft“ Das Doppelwappen beider Familien umschließt die Inschrift. Das war vor 200 Jahren, als hier noch der Adel herrschte. Auch an dem Herrenhaus des „Blauen Hofes“ finden sich diese Geschlechternamen Andreas Friedrich v. Böltzig und Frau Luise Rosamunde geb. v. Förder erbauten um das Jahr 1700 diesen Edelhof, der damals als der Stattlichste in Groß-Salze galt. Später erwarb dann Frau v. Böltzig Haus Schadeleben als Witwensitz. Es war einmal... In der Nachbarschaft der Edelmannstraße hat sich früher das Böltzigsche Herrenhaus befunden. Die Solgutsbesitzer betrieben dazumal auch Landwirtschaft. So wurden als erste Bauten außerhalb der Stadtmauern die zu dem Gutshof gehörigen Drescherhäuser angelegt, und zwar auf dem Gelände der jetzigen Böltzigstraße. Früher hat es hier allerdings ganz anders ausgesehen. Wo man jetzt von gepflegtem Promenadenweg aus auf den Gebäudekomplex der „Burg“ sehen kann, zeigte sich einstmals das typische Gepräge mittelalterlicher Befestigung. Hier befand sich der Stadtwall von Groß-Salze. Der durch dieses Gelände sich schlängelnde Graben wurde allmählich zum Sumpf. Um seine Planierungen ebenso um die Kultivierung bzw. Bepflanzung des Stadtwalls ist manche langwierige Unterhaltung geführt worden. Bis endlich laut eines Vertrages zwischen dem Groß-Salzer Magistrat und der Arbeitsanstalt die Sache in Angriff genommen werden konnte. Vor ungefähr 70 Jahren erfolgte endlich die Anlage des Promenadenweges auf dem Stadtwall, woran sich eine Anpflanzung von Akazienreihen schloss. Das war der Anfang zu der heutigen Böltzigstraße. Ein Zeuge der Vergangenheit aber erhielt sich hier inmitten alles Neuen: die alte Groß-Salzer Stadtmauer! Es ist noch ein stattliches Stück des grauen Gemäuers zu sehen, dort wo sich in den weiten Gartenanlagen der Arbeitsanstalt die Baumblüten herrlich entfaltet haben in all ihrer frühlingshaften Schönheit. Dazu ist das blühende Strauchwerk am Adolf-Hitler-Platz als eine rechte Freude für Auge und Gemüt. Quelle: Gertrud Schernikau - Unsere Straßennamen in Bad Salzelmen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die Namensgeber der Esebeckstraße: - Burchard von Esebeck (1504 Kämmerer / 1510 Bürgermeister / 1516 Bürgermeister) - Hans von Esebeck (1521 Ratsherr) - Burchard von Esebeck (1530 Ratsherr) - Hans von Esebeck (1550 Ratsherr / 1560 Bürgermeister) - Burchard von Esebeck (1568 Ratsherr / 1580 Kämmerer /1587 Bürgermeister / 1597 Bürgermeister) - Hans von Esebeck (1575 Bürgermeister) - Burchard von Esebeck (1625 Ratsherr / 1637 Kämmerer /1643 Bürgermeister / 1666 Bürgermeister) - Hans Asmus von Esebeck * (1655 Ratsherr / 1667 Kämmerer) - Burchard Ludwig von Esebeck (1669 Ratsherr / 1681 Kämmerer / 1685 Bürgermeister) "In der Gegend um die Hindenburgstraße (später Leipziger Straße genannt) baute sich im freien Felde nach und nach eine stattliche Siedlung auf. Ganze Häuserblocks entstanden dort, wo ein gesundes Wohnen gewährleistet ist. Einer der hier neu angelegten Straßen aber gab man einen Namen voll altbewährtes Klanges, um Jahrhunderte zurückgreifend: Esebeckstraße. Sie erhält das ehrende Gedächtnis an einen unerschrockenen Mann, der in den Notzeiten des Dreißigjährigen Krieges mit selbstloser Hingabe sich für das Geschick seiner Vaterstadt einsetzte. Als Bürgermeister von Groß-Salze hat Joachim Friedrich von Esebeck eine schwere Verantwortung zu tragen gehabt. Es war im Jahre 1625, als jenes unheilvollen Krieges ganze Last über die Salzstadt hereinbrach. Feindliche Truppen eroberten unter Führung des Obersten Altringer den Ort. Als die von ihm geforderte Summe nicht gleich zu beschaffen war, ließ er kurzerhand den „adligen Rat“ auf dem Rathaus einsperren. Da erbat sich v. Esebeck die Erlaubnis, nach Hause gehen zu dürfen, um Geld zu holen. Er zahlte darauf aus seinen Mitteln 1000 Taler an die Feinde und rettete somit die Ratsherren aus ihrer schmachvollen Lage. Sechs Jahre später traf diesen edlen Mann ein hartes Geschick. Tilly ließ dessen sämtliche Güter beschlagnahmen. Es verlautete nichts Genaues, weshalb Friedrich von Esebeck eine derartige Straffe auferlegt worden ist. Dunkel waren eben diese Zeiten, die die Vorfahren einst vor 300 Jahren durchlebten. Es sei noch erwähnt, dass das Geschlecht von Esebeck überhaupt eng mit der Geschichte der alten Pfännerstadt verbunden gewesen ist. So meldete der Chronist, dass in den Apriltagen des Jahres 1650 der Große Kurfürst, der zur Entgegennahme der Eventualhuldigung nach Groß-Salze gekommen war, Aufenthalt im Hause des regierenden Bürgermeisters Burchard v. Esebeck nahm. Das war das stattliche Gebäude an der Edelmannstraße, wo sich später die Gastwirtschaft „Zum goldenen Stern“ befunden hat. Jetzt dient dieses Haus noch Wohnzwecken." Quelle: Gertrud Schernikau - Unsere Straßennamen in Bad Salzelmen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die Namensgeber der Geyerstraße: - Valtin Gier (von Geyer) (1516 Ratsherr) - Heinrich Gier (von Geyer) (1535 Kämmerer / 1547 Bürgermeister / 1552 Bürgermeister) - Hans Gier (von Geyer) (1574 Ratsherr / 1582 Kämmerer) - Valtin Gier (von Geyer) (1576 Ratsherr / 1590 Kämmerer / 1599 Bürgermeister) - Carl von Geyer (1611 Ratsherr / 1618 Kämmerer / 1627 Kämmerer) - Karl Dietrich von Geyer * (1649 Ratsherr / 1655 Kämmerer) - Hans Ludwig von Geyer (1682 Ratsherr / 1687 Kämmerer) - Rudolf Friedrich von Geyer (1714 Ratsherr) - Friedrich Rudolph von Geyer (1726 Kammerjunker) "Eine stille Straße, das Alltagsgepräge zeigend. Die meisten der hier Vorübergehenden Wissen es vielleicht nicht, dass die Benennung dieses Verbindungsweges zwischen der Gustav-Lehmann-Straße und der Magdeburger Straße einen Klang aus fernvergangener Zeit bedeutet. Sie hatten eine offene Hand, die angesehenen, wohlhabenden Pfännerherren hier einst in der alten Salzwirkerstadt. Und in dankbarem Gedenken gab man dieser Straße nun den Namen jenes Mannes, der sich hier durch besonders reiche Schenkungen ein bleibendes Gedächtnis schaffen durfte: Valtin von Geyer! Seine Sorgfalt galt vor allem der Kirche und Schule des heimatlichen Ortes. Ebenso setzte er für die Bedürftigen ein ansehnliches Legat aus. In rechter Würdigung seiner Verdienste ließ die Stadt Groß-Salze vor einer Reihe vor Jahren sein Grabmal da draußen auf dem alten Friedhof erneuern. Dieses befindet sich unweit des Eingangs an der nördlichen Seite und stellt die in Stein gemeißelte Bildnisse Valentin von Geyers und seiner Gemahlin Maria, geb. von Schierstedt, dar. Dazu eine Widmung. Ein Stück Heimatgeschichte bedeutet doch dieser alte Begräbnisplatz, gemahnend an jene, die vor uns den Erdenweg gingen. Vieles Gute durfte die Stiftung jenes mildtätigen Solgutsbesitzers wirken. Durch die Inflation nun geschwächt allerdings, steht es dennoch in den alten Akten der Salzstadt für immer geschrieben, was einst mit warmer Hand gegeben worden zum Wohle des Ganzen. Da draußen geht das Leben seinen Gang. Ihrer viele nehmen ihren Weg hier vorbei, wo eine alte Straße aus alten Zeiten mit ihrem Namen kündet." Quelle: Gertrud Schernikau - Unsere Straßennamen in Bad Salzelmen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die Namensgeber der Pfuelstraße: - Von 1663 - 1745 war die gesamte Stadt Groß Salze im Besitz der Familie von Pfuel - Von 1693 - 1724 besaßen sie auch das Rittergut Randau - Christoph von Pfuel (1569 Ratsherr / 1578 Kämmerer / 1584 Bürgermeister) - Adam Heinrich von Pfuel (1698 Ratsherr / 1712 Kämmerer) "... Ursprünglich kommt das uradelige Geschlecht wahrscheinlich aus dem Schwabengau , im heutigen Sachsen-Anhalt , wo sie südlich von Bernburg eine Burg als Lehen gehabt zu haben scheinen und als getreue Mannen im Gefolge der frühen Askanier genannt werden (...) Im Jahr 1215 erscheinen die Pfuel noch in Anhalt , mit Heinrich von Pfuel in einer Urkunde des Klosters Helfta . (...) Im heutigen Sachsen-Anhalt kam im 15. Jahrhundert Schloss Jerichow in den Besitz der Pfuel. 1654 kaufte Adam von Pfuel , seit 1641 Herr auf Helfta , den Ort Polleben , der bis 1803 im Besitz der Familie blieb. Durch Heirat gelangte 1641 das Kloster Helfta in den Besitz Georg Adam von Pfuhls. 1664 kamen Eisleben und Wimmelburg in den Besitz der Pfuel, 1680 Nedlitz . Die Klosteranlage Wimmelburg , in welcher die Pfuel Anfang des 18. Jahrhunderts das unmittelbar an die Kirche anschließende Herrenhaus errichten ließen, war von 1664 bis 1798 im Besitz der Pfuel, bis diese das Amt Oberamt Eisleben mit Wimmelburg an den kursächsischen Staat verkauften.[28] Von 1663 bis 1745 war Groß Salze in Pfuel’schem Besitz. Im 17. Jahrhundert kamen außerdem die Rittergüter Seeben und Muldenstein sowie Bischofrode , Großörner , und 1693 Bischofsstedt in den Besitz der Familie.[29] [30] Von 1693 bis 1724 das Rittergut Randau ,[31] von 1735 bis 1803 Osterholz ,[19] von 1746 bis 1780 das Rittergut Zerben . Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Pfuel (In Auszügen) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die Namensgeber der Schneidewindstraße: - Johannes von Schnydewind (Schneidewind) (1412 Ratsherr) - Hans von Schnydewind (Schneidewind) (1423 Ratsherr / 1428 Bürgermeister) - Hans von Schnydewind (Schneidewind) (1445 Bürgermeister / 1478 Bürgermeister) - Hans von Schnydewind (Schneidewind) (1457 Ratsherr) - Cone von Schnydewind (Schneidewind) (1464 Kämmerer) - Hinric von Schnydewind (Schneidewind) (1493 Ratsherr) - Hans v. Schnydewind (Schneidewind) (1503 Ratsherr/1512 Kämmerer/1518-1540 Bürgermeister) - Valtin von Schnidewind (Schneidewind) (1525 Kämmerer) - Cone von Schnidewind (Schneidewind) (1526 Ratsherr) - Simon von Schneidewind (1540 Ratsherr) - Christoph von Schnydewind (Schneidewind (1549 Ratsherr / 1553-1571 Bürgermeister) - Ludwig von Schneidewind (1595 Ratsherr / 1610-1625 Bürgermeister) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die Namensgeber der Welchhausenstraße: -Albrecht Heinrich von Welchhausen (1613-1678 Ratsherr / 1647 Kämmerer / 1648-1678 Bürgermeister / Ausschussverordneter im Erzbistum Magdeburg) - Jobst Albrecht von Welchhausen (1688 Ratsherr / 1702 Kämmerer) - Albrecht Heinrich von Welchhausen (1712 Ratsherr) - Albrecht Heinrich von Welchhausen (1694-1720 Ratsherr / 1740 Kämmerer) - Johann Albrecht von Welchhausen (1712-1743 Kämmerer) - Ludwig Rudolf von Welchhausen (1726 Offizier in Groß Brüster/Thüringen - Ernst Friedrich von Welchhausen (1726 ? Offizier in Groß Brüster/Thüringen - Vorname unbekannt … von Welchhausen (1766 bis mindestens 1788) "Als zu Anfang des19. Jahrhunderts die Groß-Salzer Pfännerschaft sich nach hartem Christenkampf doch endlich genötigt sah, ihre sämtlichen Quoten an den Staat zu verkaufen, bedeutete dies das Ende einer Jahrhunderte langen stolzen Tradition. Vieles gute war von den alten Pfänner-Geschlechtern ausgegangen. In ihren Salzwerken haben ganze Generationen Brot und Arbeit gehabt, und auf den Edelhöfen herrschte patriarchischer Geist, der treue Dienstleistung gebührend anerkannte. Ebenso war für die Armen und Hilfsbedürftigen jederzeit gern gestiftet worden. Als die neue Zeit kam, die alten Glanz verblassen ließ, lösten verschiedene Pfännerfamilien die Verbindung mit der Salzstadt und zogen fort. Aber im dankbaren Gedenken an Gewesenes gab man in späterer Zeit einer Anzahl von Straßen die Namen hiesiger Adelsgeschlechter. Welchhausenstr! Es birgt sich in der Benennung dieses zwischen der Gustav-Lehmann- und der Magdeburger Straße befindlichen Weges ebenfalls solche Erinnerung an eine hier in der Salzwirkerstadt ansässig gewesene Pfännerfamilie." Quelle: Gertrud Schernikau - Unsere Straßennamen in Bad Salzelmen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die Namensgeber der Wüstenhoffstraße: - Hans von Wüstenhoff (1577 Ratsherr / 1589 Kämmerer / 1595 Bürgermeister) - Johann von Wüstenhoff (1589 Kämmerer / 1607 Bürgermeister) - Christoph von Wüstenhoff (1619 Ratsherr / 1631 Kämmerer) - Hieronimus von Wüstenhoff (1639 Ratsherr) - Andreas von Wüstenhoff (1642 Ratsherr) - Ernst Wilhelm von Wüstenhoff (1666 Ratsherr / 1669 Kämmerer) - Hans Ernst von Wüstenhoff (1688 Ratsherr) "Der Name eines alten Pfännergeschlechtes taucht auf, das von allen früher in Groß-Salze ansässig gewesen Adelsfamilien am längsten in der Salzstadt gewohnt hat. Noch heute leben Nachkommen jenes Geschlechtes, um dessen Namen reiches Erleben spielt. Die durch ihre Heirat mit einem französischen Offizier in der Geschichte der Salzstadt berühmt gewordene Minette von Schurff ging nach dem frühen Tode ihres Mannes, der 1812 in Russland fiel, eine zweite Ehe ein, und zwar mit einem Herrn von Wüstenhoff. Die durch die ergiebige Solegewinnung zu Wohlstand gelangten Pfännerherren legten ihre Kapitalien gern in ausgedehnten Maße in Aderläufen an und erwarben weite Flächen Landes in der Umgebung des Ortes. So durfte sich hier neben der Salzindustrie die Landwirtschaft ebenso günstig entwickeln, und der Betrieb auf den Edelhöfen gab vielen Menschen Lohn und Brot. Das Wüstenhoffsche Herrenhaus in der Edelmannstraße gehörte mit zu den ansehnlichsten Gebäuden der Salzstadt. ( In der Gegenwart befindet sich in diesem Grundstück u. a. eine Kohlenhandlung.) Die Familie von Wüstenhoff besaß auch um Felgeleben herum Ackerland. Der Chronist erzählt: Als im Jahre 1636 dieses Dorf zerstört worden war, erwarben die Bewohner zum Zwecke des Wiederaufbaues zwölf Morgen Land für 300 Taler von einem Herrn von Wüstenhoff in Groß-Salze. Auch der Acker, der den Ort auf der Südseite begrenzt, ist früher Eigentum des Herrn von Wüstenhoff gewesen. Natürlich sind die Angehörigen jenes Geschlechts auch im „Adligen Rat“ einst vertreten gewesen. Ein bleibendes Gedächtnis aber schuf sich diese Pfännerfamilie durch ihre Stiftungen für Unbemittelte in der Stadt. Da draußen auf dem alten Friedhof ist auch der, Name des alteingesessenen Geschlechtes zu finden. Hinter der Magdeburger Straße, inmitten einer Reihe von Gärten, baut sich eine neue Straße auf, der man den Namen der Wüstenhoffs verliehen hat. In Anbetracht des ausgedehnten landwirtschaftlichen Betriebes, den diese Familie einst geführt hat, soll diese Straße, die am freien Felde liegt, nun deren Namen tragen." Quelle: Gertrud Schernikau - Unsere Straßennamen in Bad Salzelmen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Auf dieser Seite nehmen wir nur Bezug auf einige Persönlichkeiten von Groß Salze und Elmen aus dem Mittelalter. Die Gemälde der adligen Herren befinden sich im Salzlandmuseum ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ausschnitt aus dem Puel-Epitaph in der Johanneskirche von Bad Salzelmen Quelle: Wikipedia 04.07.2016 von Wüstenhoff von Pfuel von Esebeck 1550-1606 Valtin von Geyer 1659-1707 Hans Ludwig von Geyer 1613-1678 Albrecht Heinrich von Welchhausen Leider haben wir im Moment keine weiteren Gemälde und Wappen der Namensgeber der Straßen in Salzelmen gefunden
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Das Unterhaltungshaus an der Magdeburger Straße steht gegenüber vom Schwanenteich Stand 07.02.2023: 10 Fotos Das Unterhaltungshaus steht zwischen der Magdeburger-, der Immermann- und der Idastraße gegenüber vom Schwanenteich. Dieses imposante Fachwerkgebäude hat sich seit seiner Entstehung äußerlich nicht verändert. Sein Innenleben und die Außenanlagen schon. Der Zweck des Gebäudes war die Kurgäste und ihre Besucher zu unterhalten. Es gab mehrere Angebote der Zerstreuung und eine Bibliothek. Zu DDR-Zeiten wechselten einige Gastronomen und die Art der Nutzung. Unter Anderem befand sich hier der Kreisverband der Kleintierzüchter und Siedler. Das brachte der Lokalität den Spitznamen "Karnickelbar" ein. Nach der Wende versuchten sich wieder verschiedene Gastronomen mit speziellen lukullischen Angeboten. 1919 Um 1900 Die Werbung schrieb: Lesehalle mit Telefon 1918 Die Nutzer zahlten diese Preise noch in Reichsmark. Sie war von 1924 bis 1948 das gesetzliche Zahlungsmittel im Deutschen Reich. Datum unbekannt. Die Werbung auf dem Dach verrät: Lesehalle mit Radio In der DDR-Zeit gab es ganz verschiedene Nutzungen des Gebäudes. Hier: Pionierheim 'Clara Zetkin'. Quelle unbekannt, wir bitten um eine Info 20.02.2012 war es das Park-Restaurant "Seeschlösschen" 14.01.2015 Das "Seeschlösschen" zur 'blauen Stunde' (Dämmerung) 21.04.2022 aktuell ist hier ein griechisches Restaurant mit dem Namen "Athos".
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~~~~~~~~~~~~~~~~~ Little Romance Dag Reinbott/www.terrasound.de 00:00 / 02:17 The Savior Dag Reinbott / www.terrasound.de 00:00 / 02:16 Hier lebten einst Bettelmönche: In der Kirchstraße Nr. 2 Dominikaner und in der Kirchstraße Nr. 3 Augustiner Stand 19.08.2024: 52 Fotos Die Kirchstraße in Bad Salzelmen hat, bzw. hatte historisch wertvolle Häuser. In den Häusern Nr. 2 und 3 lebten einst Terminierer (Bettelmönche). Die Terminierer kamen um 1224 in die Magdeburger Gegend und hatten festgelegte Gebiete, die sie bebetteln durften. Diese Art, das Leben zu meistern, gab es im Mittelalter weit verbreitet. Die Ordensmitglieder wurden auch "Paulaner" genannt und weil sie einem "Armen Orden" angehörten, war es ihnen nicht gestattet Güter zu besitzen. Man setzte auf die Barmherzigkeit der reichen adligen Pfännerherren und des wohlhabenden Bürgertums in der damaligen Zeit. 1469 wurde im nördlichen Teil des Hauses Nr. 2 eine Kapelle errichtet. Hier wurden von 1536 bis 1537, während des Einbaues der Deckengewölbe in der Johanniskirche, ersatzweise die Gottesdienste gehalten. Auf dem Grundstück Kirchstraße Nr. 2 wurden sehr starke Mauerreste gefunden. Es könnte hier ein sogenannter Wohnturm gestanden haben. Auf dem Grundstück Nr. 2 lebten zur NS-Zeit die jüdischen Familien Sachs und Margonier. Sie wurden nach Auschwitz und Theresienstadt deportiert. Keiner von Ihnen hat überlebt. Die Baufälligkeit des Denkmalgeschützten ungefähr 750 Jahre alten Hauses Nr. 2 stellte für die Ordnungshüter eine Gefahr dar. Da sich die Besitzer in Israel nicht um die Sicherung des Einsturzgefährdeten Hauses kümmerten, wurde es im Auftrag des Landkreises im Jahr 2010 unter Auflagen des Denkmalschutzes abgerissen. Die Kelleranlagen, sollten auf jeden Fall erhalten bleiben. Aber, sie wurden leider ohne vorherige geschichtliche Aufarbeitung während der Neubebauung verfüllt. Einige Bürger hatten noch die Gelegenheit den 'Kriechkeller' der Mönche (1,5m hoch) zu besichtigen. Jetzt ist davon nichts mehr vorhanden. Das Grundstück Nr. 2 ist in der Zwischenzeit vollständig neu bebaut worden. Haus Nr. 3 ist liebevoll saniert worden und wird vom Bestattungsinstitut 'Harald Wunneburg' genutzt. Hier soll sich die Sammelstelle für Erbetteltes der Augustiner-Mönche befunden haben. Laut einer Inschrift wurde das Haus 1483 erneuert. 1522 ging es für 50 Gulden in den Besitz des Rates von Groß Salze über und wurde durch einen Syndikus genutzt. In diesem Haus befinden sich mittelalterliche Putzritzungen mit verschiedenen historischen Darstellungen aus Mittelalterlicher Zeit. Mir ist nicht bekannt, wer dort abgebildet ist, vielleicht Editha, die zweite Frau von Kaiser Otto? Ähnliche Putzritzungen sind auch im Magdeburger Dom gefunden worden. Nach der wissenschaftlichen Erforschung werden sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es gibt eine Abhandlung bzw. Vorträge von Prof. Danzl (Dresden) zur Technik der Putzritzungen, welche aber inhaltlich nicht öffentlich sind - Schade. Die Geschichte der Terminier Häuser ist mir nicht durchgängig bekannt. Aber es gibt Erinnerungen der 1919 geboren Lehrerin Gertraud Homauer an die letzten Besitzerfamilien Hoffmann, Peters und Sachs. In der DDR-Zeit wurde das Haus von der KWV verwaltet und bis 1980/81 ? bewohnt. Danach war es dem Verfall preisgegeben. Die Vandalen hatten einen neuen 'Spielplatz', die selbst das Dach nicht verschonten. Der Regen weichte die Lehmdecken auf. Dielen und Holzbalken verfaulten in kürzester Zeit. Das alles noch so weit erhalten geblieben war, verdanken wir dem Umstand, dass es vermutlich im 18 Jahrhundert An- und Umbauten gegeben hat. Der Wohnturm wurde Wohnung und Lager und wurde mit der Kapelle und dem Schlafsaal zusammen neu überdacht. Eine Balkenkonstruktion im Dachstuhl lässt sogar vermuten, dass dort einst eine Glocke hing. Auch unter dem Haus haben sich die "Höhlenforscher" vom Kulturbund und der Arbeitsgemeinschaft 'Denkmale und Heimatgeschichte' umgesehen. Leider aber nur Unrat gefunden. Zu mindest konnten sie den Abriss des Hauses 1981 noch verhindern. Zitat aus einer Veröffentlichung, deren Quelle uns leider nicht bekannt ist: "Der Schatz in der Kapelle 1997 fand Lothar Göttling, der Stadtdenkmalpfleger, im alten Terminier Haus Kirchstraße 02 einen „Schatz“ unter einem Stein in einer Zigarrenkiste. Nebst Zigarren kamen hunderte russische Banknoten aus der Zarenzeit, holländische Gulden aus den 20er Jahren und 500 000 Kronen aus der Zeit der österreich-ungarischen Monarchie ans Licht. Wer auch immer sich das Geld dort in Sicherheit gebracht hatte, genützt hatte es ihm nichts." Um 1905 Um 1905 1985 (der traurige Rest) 1987 August 1989 Februar 1991 März Giebel des Hauses Kirchstraße 3 Januar 1986 und Mai 1993 Der gleiche Giebel 2007 und 2012 Die andere Giebelseite des Hauses Dezember 1993 und Januar 2012 Das Terminierhaus wurde aus Feldsteinen gebaut 1993 Mai Die Der Anbau auf der Hofseite Mai 1993 links im Bild das Terminierhaus, rechts das Haus des ehemaligen Pfännerherren Wüstenhoff (Foto vom Hof Grundstück Pfännerstr. 23) 1993 hier haben sich schon mehrere Dachdecker versucht 2008 03.10. Das 'Terminierhaus' Kirchstr. 3 wurde wunderbar saniert 2008 April für das Terminierhaus Kirchstr. 2 fand sich kein Investor Zu diesem Bild gibt es einen Bericht auf der Internetseite von Wikipedia Foto: Wikipedia 2011 Es kam wie es kommen musste: Abriss ! 2012 07.03. das Haus Nr. 3 in der Kirchstr. ist verschwunden 2012 07.05. Blick vom Hof Pfännerstr. 23 2012 07.05. 2012 07.03. 2012 07.05. Die Reste vom Terminierhaus am 23.01. und 07.05. 2012 2012 01.08. Im Fundament des Hauses befindet sich ein Gewölbe 2012 01.08. das beräumte Grundstück soll wieder bebaut werden 2012 29.08. es steht noch ein Stück altes Mauerwerk 2012 24.10. Das neue Haus Kirchstr. 2 entsteht 2013 12.01. fertig ~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir verlassen jetzt das Terminierhaus in der Kirchstr. 2 und wenden uns dem Haus Nr. 3 zu. Die Gestaltung der Fassade ist neu und modern, aber im Inneren des Hauses wurde die Geschichte bewahrt. Wir werfen einmal einen Blick auf die Wandritzungen aus längst vergangenen Zeiten. Wir bedanken uns beim Bestattungsunternehmen Wunneburg, dass wir sie sehen und fotografieren durften. Ein paar Örtlichkeiten im Vergleich damals und heute: diese Tafel befindet sich an der Fassade des Hauses Kirchstr. Nr. 3 ~~~~~~~~~~~~~~~~~ Einige Fotos im Vergleich: um 1905 21.01.2013 August 1987 18.01. 2012 1985 03.10.2008 Kaum zu glauben, aber es stand auch einmal ein Haus auf dem Kirchplatz Das muss aber auch schon lange vor dieser Aufnahme gewesen sein ~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die nachfolgenden 6 Fotos entstanden auf dem Grundstück und im Haus Kirchstr. 2 Fotos: Lothar Göttling ~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir befinden uns hier: Die Häuser in der Mitte stehen auf den ehem. Grundstücken der Unterkünfte der Bettelmönche. Die Sichthöhe beträgt 167m "Kirchstraße und Umgebung Schönebeck-Salzelmen. Weit schaut sie mit ihren Türmen und Zinnen in das Land, die St.- Johannes-Kirche. Reichtum und Gebefreudigkeit der mächtigen Herrschaft ermöglichten damals den Bau dieses Gotteshauses, wie es sich an der Pfännerstraße in seiner stattlichen Größe darbietet. Als bei dem ständigen Wachsen und Aufblühen der jungen Stadt Groß-Salze die kleine St.-Gertrauden-Kirche da draußen auf Alt-Salzer Boden längst schon nicht mehr genügte, begann man innerhalb des eigenen Stadtgebietes in den ersten Jahrzehnten des 15. Jahrhunderts mit der Errichtung eines neuen Kirchengebäudes, das dann während der über hundertjährigen Bauperiode immer großartiger in seiner Ausführung gestaltet wurde. Der Chronist berichtet von mancherlei Stiftungen und Schenkungen der durch die damalige ergiebige Salzgewinnung zu Wohlstand gekommenen Pfännerherren. Die kostbare Innenausstattung dieser Hallenkirche ist mit ihrem künstlerischen Wert ein Kulturdenkmal vergangener Zeiten. Um die Zeit von 1500 ist bei der St. Johanniskirche ein Begräbnisplatz vorhanden gewesen. Da jedoch das Erdreich in der Tiefe zu modrig war, ließ man diesen Kirchhof hier wieder eingehen. In der Gegend um jenes Gotteshaus haben sich einstmals hochragende Herrenhäuser befunden. Auch die hier vorbei führende Kirchstraße hat noch einige altertümliche Bauten aufzuweisen. So befindet sich hier ein hochgiebliges Gebäude mit starken Wänden. Dieses jahrhundertealte Haus in der Nähe der Johanniskirche ist einstmals ein Terminierhaus der Augustiner von Magdeburg gewesen. Von hier aus gingen die sogenannten Bettelmönche in die ihnen zugeteilten Reviere in Groß-Salze und ebenso auf die umliegenden Ortschaften, um Gaben für ihr Kloster einzusammeln. 1523 kaufte der Magistrat zu Groß-Salze dieses Terminierhaus den Augustinnern ab, um es dann nachher dem Syndikus der Stadt als Wohnhaus zu überweisen. So wurde der ehemalige Mönchsitz nun fortan das „Syndicathaus“ genannt. In der Gegenwart dient das alte Haus ausschließlich Wohnzwecken. Quelle: Gertrud Schernikau - Unsere Straßennamen in Bad Salzelmen
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Der ehemalige Wanckel-Hafen in Schönebeck Stand: 07.02.2023 - 72 Fotos Unter der Direktion von Oskar Carl Wanckel wurden die Hafenanlagen Schönebeck / Frohse zu einer der größten Binnenhäfen der Elbe ausgebaut. Modernste Transport- und Krantechnik kamen zum Einsatz. Die Hafenbecken wurden ständig ausgebaggert um den Schleppern, Raddampfern und Lastkähnen immer genug Wasser unterm Kiel zu gewährleisten. Diese Bilderserie zeigt was und wie es einmal war. Leider kommt die Homepage so langsam an ihre Kapazitätsgrenzen. Einige sehr interessante Bilder lassen sich z.Z. nicht hochladen. Mal sehen, ob wir das in den Griff bekommen. Unser Dank gilt Herrn Jörg Lustinetz für die Nutzung der Originalfotos von Otto Nilius. Das Firmen-Logo der Spedition von Oskar Wanckel Um 1900 Die Hafenanlage der Spedition Oskar Wanckel war eine der Größten auf dem gesamten Verlauf der Elbe. Zu DDR-Zeiten verlandete die Hafenanlage Zusehens und wurde verfüllt. Womit ? 29.08.1904 und andere Einträge zum Wasserpegel der Elbe Datum unbekannt. Das Wohnhaus von Wolfgang Wanckel und die Lagerhallen. Datum unbekannt. Das Wohnhaus von Wolfgang Wanckel und das alte Kontor ca. 1927 Das neue Kontor mit dem Schlepper "Oskar Wanckel III" Datum unbekannt. Ein Teil der Wanckel-Flotte. Vorn im Bild der Lastkahn Nr. 11 Datum unbekannt. Das Logo der Wanckel-Flotte Halbmond und Stern Datum unbekannt. Die Schifferfamilien lebten, wohnten und arbeiteten auf dem Kahn 1899 Das Be- und Entladen der Kohle war eine Knochenarbeit Juli 1924 Eine große Erleichterung war die Anschaffung eines Portalkrans zum direkten Be- und Entladen der Wagons der Firmeneigenen Eisenbahn Juli 1924 Foto: Otto Nilius Datum unbekannt. Die Gleise führten vom Hafengelände, immer am Elbufer entlang, bis zum Ende vom Salinekanal an der Barbyer Straße. Eine Elbbrücke gab es zu dieser Zeit noch nicht 1927 Die Herren stehen auf dem städtischen Kohlenlagerplatz an der Baderstraße und heißen: Schulz, Wedekind, Steinhausen, Hoyer, Müller, Lange und Kopelin. Datum unbekannt. Ein blick über die Elbe auf das Hafengelände von Oskar Wanckel Datum unbekannt. Die Hafenbecken 1 - 3 Bild 183-21205-0003 von Micky Hennemann Datum unbekannt. An allen Molen werden die Kähne gleichzeitig beladen, an der Kaimauer entladen Die Buhne auf der die Eisenbahn steht, wurde die "Lange Hulbe" genannt und 1912 erbaut Datum unbekannt Vor dem Lagerschuppen liegt ein Heckraddampfer "OW 1" von der Wanckel-Flotte Datum unbekannt. Der Raddampfer "D2"an der Kaimauer Datum unbekannt. Der Raddampfer "D2" im Hafenbecken Es sieht alles immer so friedlich aus, aber es kann auch viel auf der Elbe passieren Datum unbekannt. Der Kahn "Niederelbe" hat sich quer vor die Magdeburger der alten "Strombücke" gelegt ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Jetzt kommen wir in eine Zeit, mit unseren Bildern die einfach nur traurig machen. Sie sind dort entstanden, wo sich einst einer der modernsten Binnenhäfen Deutschlands befanden. In der DDR-Zeit kam der Verfall. Die Becken wurden zugeschüttet, betoniert und Zuckerrüben gelagert. Den alten Schönebeckern noch bekannt als der Rübenplatz. Zu unserer Kindheit lagen hier große Mengen Betonröhren für die Kanalisation der Wilhelm-Hellge-Straße. Die "Röhren" waren in den späten 1950er - Anfang 1960er Jahren unser Spielplatz. Da kloppten sich die "Streckenweger" und die "Steinstraßer". Das war aber eine andere Zeit. Es gab nie Verletzte und alles verlief fair. Also ganz anders als heute... 16.02.2012 Das erste Bild sieht noch romantisch aus 16.02.2012 das war auch mal eine Hafenbecken 16.02.2012 Die Eisflächen waren das Hafenbecken Nr. 3 16.02.2012 Hier legt kein Kahn mehr an 16.02.2012 Die Aufschrift ist weg und das Dach auch bald 16.02.2012 Hier ankerten die Lastkähne und Raddampfer der Wanckel-Flotte im Winter 18.02.2019 Panorama 18.02.2019 Panorama 18.02.2019 Auf diesen Schienen fuhr die Betriebseisenbahn auf der "Langen Hulbe" 16.02.2012 Das ehemalige neue Kontor 16.02.2012 Die zubetonierten Hafenbecken 1 und 2. Wenn das der alte Oskar Wanckel sehen würde, was man aus seinem Hafen gemacht hat ... 18.02.2019 ohne Worte 18.02.2019 Das war auch einmal ein Teil einer Kaimauer 18.02.2019 Die Zufahrt zum Hafen wurde zugeschüttet ... 18.02.2019 ... jetzt ist es ein Fahrradweg 18.02.2019 Ein Blick zurück auf das ehem. Hafenbecken Nr. 3 18.02.2019 Und so eine riesige ehem. Hafenanlage lässt man verkommen 18.02.2019 traurig, oder? 18.02.2019 Das neue Kontor, das Hafenbecken 2 und das Kohlekontor...früher 18.02.2019 Der Baum in der Mitte des Bildes hätte auch eine Trauerweide sein können. 28.08.2019 Der Rübenplatz ohne Rüben 28.08.2019 Das war einmal eine Kellertreppe ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir machen zum Schluss dieser Serie einen Rückblick mit ein paar Vorher- Nachher- Fotos: Zur Erinnerung:
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~~~~~~~~~~~~~~~~~ Das Gutschehaus - Teil 3. Abriss statt Sanierung, Schade! Stand 21.08.2025: 13 Fotos Das "Gutschehaus" Kirchstraße Ecke Schneidewindstraße Hier sehen wir nun noch einmal das Haus von Walter Gutsche aus einer anderen Perspektive. Ein neues Haus entstand an dieser Stelle. Quelle: Stadtarchiv Glas _3459 Das Haus rechts daneben liegt bei meinen ersten Aufnahmen bereits in Trümmern. 1986 Anfang März 1986 Ende März 1987 Februar 1987 August 1988 Juli 1989 Februar 1991 März 1993 Mai 2008 April 2012 Januar ~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die beiden Bilder im Vergleich: Gleiche Örtlichkeit März 1986 und Januar 2012
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Ascent Jon Luc Heffermen / www.freemusicarchive.org 00:00 / 03:21 Das Hochwasser bedroht Schönebeck Stand 03.08.2023: 47 Fotos War 2002 schon die "Jahrhundertflut" ? Spektakulär sind zwar die Bilder von den herabstürzenden Eiswänden an der Arktis. Auch das Verschwinden der Gletscher wird wohl nicht ganz ohne Folgen für unsere Menschheit, Flora und Fauna bleiben. Aber oftmals ist der Schutz vor den Naturgewalten eine Frage des Geldes. Im Juni 2013 wurde durch den beispiellosen Einsatz aller Kräfte zur Schadensminderung entlang der Elbe zwar nicht alles, aber viel erreicht. Wir hoffen, dass es nicht am Geld scheitert, wenn die Natur wieder einmal zuschlägt. Sie wird es tun und wir hatten genug Zeit um zu lernen. Und es ist nicht immer der 'Menschengemachte Klimawandel'. Die Natur folgt ihren eigenen Regeln, ob wir es wollen, oder nicht. So gab es schon immer den Wechsel zwischen den Kalt und Warmzeiten. Und ab und zu kamen die Ereignisse gewaltig und extrem. weitere Quellen: Sylvia Doehring, Ralf Freyer und NW. Einige Bilder sind von Helfern die hier im Einsatz waren. Leider sind uns die Namen und die Hilfsorganisationen nicht bekannt. da ab einer bestimmten Zeit die Brücke für Passanten (und Fotografen) gesperrt war, mussten wir auf einige Fotos aus dem Internet zurückgreifen. durch ein Software-Update sind uns die Bildinformationen dieser Fotos verloren gegangen und können nicht als Quelle angegeben werden. Wir hoffen aber, dass die Veröffentlichung in Ihrem Sinne ist. Diese Bilder zeigen die gewaltige Herausforderung durch die Natur und diese vielen unbekannten Helfer haben unsere Stadt vor großem Leid bewahrt. Danke ! Danke ! Danke ! Am 23.06. 2012 probte die Feuerwehr den Aufbau der mobilen Schutzwand ... ... und die Elbe fließt ruhig in ihrem Bett. Doch dass sollte sich bald ändern 2013 04.06. 2013 04.06. Die Stadt hat sich vorbereitet, aber keiner weiß was noch kommt 2013 06.06. Häuser am Elbtor 2013 08.06. die mobile Barriere auf dem Salzblumenplatz 2013 08.06. Wasser abpumpen an den Fachwerkhäusern am Elbweg. Foto: Internet 2013 08.06. die mobile Schutzwand am Elbtor. Foto: NW 2013 08.06. das THW pumpt das durchsickernde Wasser in die Elbe zurück 2013 08.06. die mobile Wand hält dem Wasserdruck stand 2013 08.06. der Schutzwall ist gebrochen, das Wasser strömt in die Müllerstraße 2013 08.06. das Wasser kommt jetzt auch hinter dem Schutzwall in die Müllerstr. Quelle: unbekannt Foto: Salzperle.de 2012 08.06. enorm hoher Wasserstand 2013 08.06. Foto: NW 2013 08.06. 2013 08.06. die Bewohner vom Elbtor grillen Würstchen für die Helfer vom THW und der Feuerwehr 2013 08.06. das Wasser steht an Mauer-Oberkante 2013 Elbtor. Quelle: Steven Kalinowski 2013 Schicht um Schicht werden die Sandsäcke gestapelt 2013 08.06. verzweifelte Versuche das Wasser aus den Häusern zu pumpen, Foto: NW 2013 08.06. Foto: Ralf Freyer 2013 08.06. Drängwasser aus der Kanalisation am Elbbrückenaufgang. Foto: NW 2013 08.06. der Garagenhof in der Grabenstraße läuft voll Schönebeck hatte großes Glück gehabt und dass ist nur den vielen fleißigen Helfern zu verdanken. Wir haben hier einen beispiellosen Akt der Solidarität und Hilfsbereitschaft erlebt. Die Nummernschilder an den Fahrzeugen haben uns gezeigt, dass die Helfer aus vielen Regionen der Republik gekommen sind um uns zu helfen. Wir sagen vielen herzlichen Dank, im Namen aller Schönebecker. Quelle: Tagesschau.de
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Everest Scott Holmes / www.freemusicarchive.org 00:00 / 02:17 Der Hummelberg Stand 07.02.2023: 15 Fotos Schönebeck ist nicht der Vorharz, aber wir haben ein paar Hügel vorzuweisen. Es sind die Reste einer Endmoräne aus der Eiszeit. Hier ist also eine ganze Menge Geröll liegen geblieben. Das Eis war irgendwann weg und das 'Geschiebe' ist liegen geblieben. Und das immerhin 94,4 Meter hoch. 1600 soll es hier schon eine Bockwindmühle gegeben haben, welche aber 260 Jahre später nach Pömmelte gebracht wurde. 1838 wurde am Osthang ein Garten angelegt. 1841 ein zweistöckiges Wohnhaus errichtet. 1844 wurde das Wohnhaus Restaurant und zum Ende der DDR-Zeit als Lager der Zivilverteidigung genutzt. 1995 Nach dem Verfall wurde das Haus abgerissen. Geblieben ist bis heute der 1841 von Brauereibesitzer Allendorff erbaute Eiskeller unter dem Haus, bei dessen Grabungsarbeiten archäologische Funde gemacht wurden. Es ist zu vermuten, dass sich hier eine Heidnische Kultstätte befand. Nun hatten wir eine Unternehmerfamilie mit dem Namen Allendorff hier ansässig. Und weil es sich ganz in der Nähe der eigenen Kaiserbrauerei anbot einen Sommersitz zu bauen, wurde eben dieser Hummelberg auserkoren und dort 1870 der 12,9 Meter hohe Turm errichtet. Da hoch gelegen diente das Gebäude im 2. Weltkrieg auch militärischen Zwecken. Selbst eine Familie bewohnte den Turm nach dem Krieg für kurze Zeit. Eine weitere Nutzung gab es von 1956 - 1961 als Sternwarte und Aussichtsturm. Doch dann machte Schimmelbefall das Gebäude unbrauchbar. Irgendwann steckten russische Soldaten, die am Fuße des Hummelbergs in einer Kaserne lebten, das Gebäude an. Ausgebrannt steht es bis heute dort und sieht eher traurig als imposant aus. Doch es gibt noch Hoffnung. Der "Förderverein Hummelberg-Turm" hat sich vorgenommen das Bauwerk zu retten. Die Liegenschaft konnte erworben werden und es gab Spenden. Die Unternehmer Olaf Mendel und Oliver Struve und der Baufachhändler Sporkenbach unterstützen den Wiederaufbau. Ich wünsche den Akteuren viel Glück bei dem Unternehmen. Ich selbst habe wunderbare Erinnerungen an diesen Ort. Meine Familie wanderte oft mit mir dort hin. Für uns Kinder waren an den Sommer-wochenenden Karussells aufgestellt und für die Erwachsenen gab es ein original Schönebecker Bier. Ja Hügel und Täler gab es hier genug. So gingen wir Kinder im Winter zum Rodeln hin und wer sich traute befuhr die "Todesbahn". Gestorben ist hier natürlich keiner, aber man war stolz wie "Bolle" wenn man ohne Sturz unten heil ankam. Da es am Hang auch eine Ziegelei der Allendorffs gab, die hier die notwendigen Rohstoffe abbaute, entstand eine sogenannte Ton-Kuhle. Die war nun voll mit Wasser und somit eine herrliche Bademöglichkeit. Das Ufer war an manchen Stellen aber sehr glitschig, wenn man wieder aus dem Wasser wollte. Die Freunde des Schießsports haben sich bereits seit Kaisers Zeiten das Areal für geeignet gefunden und sich in einem Tal des Hummelberges einen modernen Schießstand eingerichtet. Unser Trinkwasser kommt seit dem Jahr 2000 aus Colbitz und Lindau. Es wird auf dem Hummelberg in 1.500 m³ großen Behältern gespeichert. Die Freunde des Enduro-Motorrad-Sports haben sich auf gut 8.000 m² eine herrliche Rennpiste geschaffen. So ein Gelände braucht natürlich Legenden. Es wurde über Generationen von einem unterirdischen Gang gemunkelt. Jeder wusste etwas zu berichten, aber Keiner wusste Bescheid. wir möchte ja niemanden, der an den Gang glaubt zu nahetreten, aber es war wirklich nur der Eiskeller unter dem Haus. Und ähnlich verhält es sich mit der "Bärenhöhle". Ich (Harald) habe sie selbst erkundet. Ich hatte damals noch "Modellmaße". Ein Bär hätte also da nie reingepasst. Aber es war einfach wunderbar so unbeschwert herum spinnen zu können. Wir hatten eine schöne Kindheit, denn Gott sei Dank gab es noch kein Handy und wir konnten nach Herzenslust mit einander spielen. Da wir wieder einmal nicht alles aus eigenem Erleben wussten, stammen fast alle Daten und Fakten aus Beiträgen von WIKIPEDIA und Veröffentlichungen des Fördervereins Hummelberg-Turm Bild 1 zeigt die Allendorff'sche Brauerei am Hummelberg, welche zu DDR-Zeiten zum Hadmersleber Brauereibetrieb gehörte. Ein paar Mauerreste gucken jetzt noch aus dem Boden. Die Konkurrenz war nach der Wende zu übermächtig um als Brauerei überleben zu können. Wir haben zu unserer großen Freude von Herrn Christian Dobrich (www.Flug-Drohnen.de ) die Erlaubnis bekommen einige Drohnenbilder aus seinem Archiv zu verwenden. Herzlichen Dank an dieser Stelle für die Unterstützung unseres Anliegens die Erinnerung, an das was einmal war, wach zu halten. Eine tolle Idee verwirklichten die Freunde des Hummelberg-Vereins zum Jahreswechsel 2020/2021. Statt Böller gab es Illumationen an der Fassade des Hummelbergturmes. Danke Christian Jakobs & Co., dass wir hier zwei Varianten des Farbenspieles zeigen können. 1872 Die Kaiserbrauerei der Gebr. Allendorff am Hummelberg 1897 Ansichtskarte mit Turm - Gasthaus - Brauerei um 1900. Der Turm der Fam. Allendorff hatte die Funktion eines Wochenendhauses 1905 Am Hummelberg gab es eine Tongrube für die Ziegelproduktion um 1906 Datum unbekannt - Restaurant am Hummelberg Eiskeller der Brauerei Allendorff. Foto: www.sternwarte.de.vu um 1930 um 1955 26.06.2013 Abendsonne 24.01.2015 Flugdrohnenbilder Christian Dobrich 28.01.2015 Foto: Förderverein Hummelberg Turm Jahreswechsel 2020 / 2021 veranstaltet vom Förderverein Hummelberg Turm e.V. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir befinden uns hier: Die Sichthöhe beträgt 398m
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Am Stadtfeld Stand: 26.11.2025, 36 Fotos In dem Staßennamen verbinden sich 2 Begriffe. Stadt und Feld. Die Altstadt von Schönebeck endete dort. Der Straßenzug war somit eine Randbebauung der Altstadt. Das Feld war das Malzmühlenfeld auf dem Ackerbau betrieben wurde. Später wurde auf einem Teil des Feldes die Firma 'Weltrad' und eine Farben- und Lackfabrik gebaut. Aus der Firma 'Weltrad' wurde später das 'Traktorenwerk Fortschritt Schönebeck'. Nach der Wende kam die Abwicklung durch die Treuhand. Viele Schönebecker verloren dadurch ihre Arbeit. Die Werkhallen wurden abgerissen und das Gelände liegt bis heute brach. Es gibt zwar Bebauungspläne, aber passiert ist seitdem noch nichts. Die Einmündung von der Friedrichstr. in die Straße 'Am Stadtfeld' Hinter dieser Mauer befand sich das Betriebsgelände vom ehemaligen Traktorenwerk Schönebeck ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ An der Einmündung zur Krausestr. steht ein größerer Gebäudekomplex Das Gebäude der Paracelsus-Apotheke wurde nach der Wende um- und ausgebaut ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die Kreis-Poliklinik in der DDR-Zeit Vor dem Umbau Foto: Micky Hennemann 05.07.2016 Die ehemalige Kreis-Poliklinik ist nicht wiederzuerkennen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ 14.11.2013 Einmündung zur Dr.-Martin-Luther-Straße 26.05.2014 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Der letzte Rest vom Traktorenwerksgelände Jetzt befindet sich auf einem kleinen Teil des Geländes eine Kaufhalle ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir blicken in die andere Richtung 14.04.2016 Einmündung in die Johannes-R.-Becher-Straße Der innovative Bau beherbergte zu DDR-Zeiten verschiedene Einrichtungen. Eine hat die Wende überlebt, die Bibliothek. Der Schmuck über den Türen wurde von dem Schönebecker Künstler Christoph Grüger gestaltet und verrät uns, was sich einst hinter den Türen befand. Cafeteria Leihbibliothek und Bücherei Damen- und Herren-Frisör Reparatur-Dienstleistungen (und heute wird weggeworfen) Post-Filiale ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Als zu DDR-Zeiten die Aufmärsche zu den Mai-Demonstrationen nicht mehr durch die frühere Leninstraße (Friedrichstraße) führten, wurde dafür die Straße 'Am Stadtfeld' genutzt. Die Tribühne war dann in der Einmündung zur Berthold-Brecht-Straße aufgebaut. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ein Neubaublock, der nach meiner Ansicht noch ganz passabel aussieht, wird abgerissen 15.05.2013 Foto: Gordon Richter Fotos vom 14.11.2013 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ 12.09. 2023 12.12.2023 10.10.2025 ~~~~~~~~~~