
Gräfin und
Graf von Ehrenberg
Infos und Bilder von Schönebeck und Umgebung
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- Elbe ehem. Anlegestellen | Haraldbahrvonehrenbe
The Tide Alex Fitch - FMA 00:00 / 01:21 Die ehemaligen Anlegestellen für die Elbfähre und für die Motorbarkasse Stand 08.03.2023: 32 Fotos Vor dem Bau der ersten Elbbrücke um 1912 und später bis zum Wiederaufbau der 1945 gesprengten Brücke wurden alle Waren, Fahrzeuge, Menschen und Tiere mit Hilfe einer Fähre oder mit einem kleinen Kutter über die Elbe hin und her transportiert. Der Fährmann H. Schröder konnte den stärker werdenden Verkehr nicht mehr alleine bewältigen. Ab 01. April 1893 bekam er Unterstützung durch eine in Dresden-Neustadt gebauten Dampfbarkasse. Doch es blieb nicht bei der Dampfbarkasse. Am 11.06.1949 lief auf der Schönebecker Schiffswerft Weise das erste Deutsche Binnenfährschiff vom Stapel. Es wurde von 40 Arbeitern in 16.000 Stunden erbaut. Oberbürgermeister König hielt damals die Feierliche Ansprache. Bis 1952 war man aufgrund der gesprengten Elbbrücke auf dieses Personenfährschiff angewiesen. Quelle des entsprechenden Fotos von Rudi Merker: Bundesarchiv Bild 183-R70784 Allein im Jahr 1893 wurden 337.903 Personen und 13.538 Fuhrwerke über die Elbe gesetzt. Die farbigen Postkarten sind eigentlich schwarz/weiß-Bilder und wurden von den Fotografen früher per Hand nachträglich koloriert. 1901 Blick nach Grünewalde 1904 Blick nach Schönebeck 1905 Dampfbarkasse der Firma S. Maasleinen-Bauanstalt Dresden-Neustadt 1905 Motorbarkasse in Grünewalde Datum unbekannt Fähre auf Grünewalder Seite 1910 Blick zum Elbtor 1912 Fähre auf der Grünewalder Seite 1912 Fähranleger auf der Schönebecker Seite Bildbearbeitung Berthold Kulas 1915 Blick zum Elbtor Datum unbekannt, Salzkähne haben festgemacht 1920er Jahre Blick zum Elbtor Ende 1940er Jahre unterstützt die Motorbarkasse beim Übersetzen Winter 1941 / 1942 kein Fährbetrieb möglich Winter 1941 / 1942 kein Fährbetrieb möglich 1946 nach der Sprengung der Brücke fährt die Fähre wieder 11.Juni 1949 eine neue Motorbarkasse geht in Betrieb 1950 Bis zur Fertigstellung der Thälmannbrücke wird mit der Fähre übergesetzt Anfang 1950er Jahre Fähre auf Grünewalder Seite Maler Heinrich Huke sen. Anfang 1950er Jahre Fähre auf Schönebecker Seite 1965 die Zeit des Fährbetriebs ist vorbei, die Anlegestelle Elbtor ist geblieben 24.08.2003 Niedrigwasser 16.02.2005 Sommer 2006 Winter 2006 24.03.2008 Februar 2011 03.11.2012 13.08.2015 13.08.2015 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir befinden uns hier: Vor dem Bau der ersten Elbbrücke (Schaumburgbrücke) und nach der Sprengung 1945 pendelte eine Fähre und eine Barkasse zwischen diesen beiden markierten Anlegestellen. Der Fähr- und der Barkassenbetrieb wurde mit dem Bau der neuen Elbbrücke zwischen Schönebeck und dem Ortsteil Grünewalde 1952 eingestellt. Die Sichthöhe beträgt 251m
- Elbweg | Haraldbahrvonehrenbe
Der Elbweg ... Stand 07.02.2023: 10 Fotos ... befindet sich zwischen der Elbe und der Baderstraße und ist jetzt ein durch den Um- und Ausbau eines ehemaligen Salz-Magazins ein wahrer Hingucker geworden. Als die Salzproduktion in Schönebeck noch auf vollen Touren lief wurden riesige Salzmengen vor dem Verladen auf Lastkähne oder in Güterwagons hier gelagert. Jetzt ist diese schmucke Wohnanlage mit Blick auf die Elbe das längste Fachwerkhaus Deutschlands. 16.02.2012 16.02.2012 10.02.2013 08.12.2014 noch ist alles grün ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Das Fundament für die Hochwasserschutzmauer wir errichtet 14.12.2015 14.12.2015 14.12.2015 14.12.2015 14.12.2015 Das sind wichtige Bauarbeiten vor der Haustür 14.12.2015 Lieber jetzt Lärm als später das Hochwasser in der Diele ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir befinden uns hier: Der Elbweg befindet sich zwischen dem Salzblumenplatz und der Baderstraße. Die Sichthöhe beträgt 299 m
- Elbbrücke Schönebeck | Haraldbahrvonehrenbe
Come and behold James Joshua Otto / www.freemusicarchive.org 00:00 / 05:08 Die Elbbrücken von Schönebeck Stand 01.12.2024: 119 Fotos, 7 Aquarelle Die ersten Überlegungen eine Brücke zu bauen, stammen aus dem Jahr 1887. 1898 übergaben Elbenauer Bürger, vertreten durch Rechtsanwalt Krumbhaar der Regierung eine Denkschrift mit der Bitte um Angaben über Bauart und Lage der zukünftigen Brücke. Im November 1898 fand dazu im Hotel Landhaus (Astoria) eine Versammlung statt. Vertreter der Stadt Schönebeck, Elbenau, Groß Salze, Frohse, Grünewalde, Randau, Ranies, Pretzien, Plötzky und Gommern stimmten dort einstimmig für den Bau einer Brücke. Das Brückenprojekt erstellte der Baurat Creutzfeld. 1903 erfolgte die Ausschreibung. Interesse meldeten die Firmen "Union-A.G. Dortmund", "Gutehoffnungshütte Oberhausen", "Brückenbau-anstalt Gustavsburg bei Mainz" an. Den Auftrag erhielt die Firma August Klönne aus Dortmund. Sie hatte das günstigste Angebot über 1.236.735 Mark abgegeben. An der Ausschreibung beteiligte sich auch die Ortsansässige Maschinenbaufirma Feodor Siegel, entschied sich aber für einen anderen Auftrag und stieg aus. Der Baubeginn war am 01. Juli 1910 auf der Grünewalder Seite mit der Aufschüttung von 12.000 m³ Sand und Erde. Die Länge der Brücke betrug zwischen den beiden Auffahrten 584.90 m, war 13,12 m breit, wog in der Eisenkonstruktion 2.177.200 kg und hatte eine lichte Weite von 133,56 m zwischen den Pfeilern für den Schiffsverkehr. Einschließlich der beiden Auffahrtsrampen war sie insgesamt 980 m lang. Für die 263m lange Schönebecker Auffahrt mussten die Häuser Müllerstraße 8 und 9 abgerissen, sowie das Gartengrundstück der Müllerstraße 24 mit 19.000 m³ Sand und Erde aufgeschüttet werden. Innerhalb von nur 2 Jahren Bauzeit konnte am 30. November 1912 die Einweihung der "Schaumburg-Brücke" gefeiert werden. Der Namensgeber Bürgermeister Gustav Wilhelm Alexis Bruno Schaumburg erlebte die Einweihung nicht mehr. Er verstarb bereits am 10.September 1912. Der Kostenvoranschlag der Baufirma Klönne lag bei 1.236.735 Mark. Die Baukosten insgesamt waren 1.240.000 Mark. Ich kann da nur sagen, dass die Planer damals was draufhatten. Auf der Schönebecker Seite wurde im Februar 1912 mit dem Bau von Brückenhaus und dem Treppenaufgang, nach Entwürfen des Jugendstilarchitekten Prof. Bruno Möhring, begonnen. Nach Fertigstellung der Brücke wurden Grünewalde und Elbenau am 01. April 1913 nach Schönebeck eingemeindet. Das war eine Voraussetzung für die staatliche Mitfinanzierung des Projektes durch die Elbstrom-Bauverwaltung und der königl. preußischen Regierung. Beachtlich ist, dass bereits im Jahr 1914 ein Brückenticket-Verkaufsautomat Passierscheine zur Benutzung der Brücke ausgab. Die Tarife: - Kinder unter 4 Jahre, keine Gebühr, - Personen einschließlich ihrer Traglast 5 Pf - 1 Pferd oder Maultier 15 Pf - 1 Rindvieh oder Esel 10 Pf - Fohlen, Kälber, Schafe, Ziegen Hund, - Schwein oder anderes Tier pro Stück 3 Pf - Die Führer der Fuhrwerke sind Abgabenfrei - Für Tiere auf den Fuhrwerken keine Gebühr - leere Fuhrwerke von Tieren gezogen (einschließlich Futter, Lasten, Zubehör bis 100kg)15 Pf - Kinderwagen, Handwagen, Hand-, Schubkarren, Hundefuhrwerk, Schlitten 5 Pf - beladene Lastfuhrwerke, Lokomobile, Dampfmaschinen 30 Pf - Kraftwagen leer (Gummireifen) 40 Pf, ohne Gummireifen 60 Pf - Kraftwagen beladen (Gummireifen) 60 Pf, ohne Gummireifen 80 Pf - Kraftfahrträder jeder Art mit Führer 10 Pf Diese Preise änderten sich bereits im August 1925: - pro Person 10 Pf - im Abo pro Woche 35 Pf, pro Monat 150 Pf - Pferd, Rindvieh, Maultier, Esel 20 Pf - Fohlen, Kalb, Schaf, Schwein 10 Pf - Federvieh pro 10 Stück 10 Pf - leere Fuhrwerke einschließlich Führer 20 Pf - beladene Fuhrwerke einschlich Führer 40 Pf - Zweiradwagen 20 Pf - Handwagen 10 Pf - leere Kraftwagen (Gummireifen) 80 Pf, ohne Gummireifen 120 Pf - beladene Kraftwagen (Gummireifen) 120 Pf, ohne Gummireifen 150 Pf - Kraftfahrträder jeder Art mit Führer 30 Pf !!! Für Auswärtige Fuhrwerke erhöht sich der jeweilige Satz um 50% !!! Nicht lange währte die Freude über die neue Verbindung zwischen der Stadt Schönebeck und den Gemeinden Grünewalde und Elbenau. Als die Amerikaner unter dem Befehl von General Isaac Davis White* auf die Stadt Schönebeck zu rückten, wurde der Befehl, die Brücke zu sprengen, am 12. April 1945 um 08:30 durch ein Pionierbataillon der Wehrmacht ausgeführt. Das änderte natürlich nichts am Kriegsausgang, sondern brachte nur neues Leid. Wie vor dem Brückenbau war nun wieder der Fährbetrieb die einzige Möglichkeit Mensch und Material nach Grünewalde über zu setzen. Eine kleine Dampfbarkasse fuhr zwischen den Fährzeiten. Im Sommer 1950 wurden gesprengten Reste beseitigt, ein neuer Brückenpfeiler in die Flussmitte gesetzt und eine neue Brücke von der Schönebecker Seite aus eingeschoben. Bis dahin übernahm eine in Frohse gebaute Gierfähre das Übersetzen von Mensch, Tier und Material. Groß war die Freude, als endlich am 20. Mai 1952 um 11:00 Uhr die neue "Ernst-Thälmann-Brücke" vom damaligen Ministerpräsidenten Werner Bruschke und im Beisein von Rosa Thälmann (Thälmanns Frau) der Bestimmung übergeben wurde. Dank einem Hinweis von Jürgen A. Schulz konnten wir den Namen korrigieren. Ich war immer davon ausgegangen das Irma, die Tochter von Ernst Thälmann, der Brückeneinweihung beiwohnte. Danke für den Hinweis, Jürgen. Zwischenzeitlich wurde sie von 1995 bis 1997 umfangreich instandgesetzt. Und Herbst 2015 war wieder einmal eine Reparatur notwendig. * General Isaac Davis White wurde am 06.03.1901 in Peterborough, New Mampshire US. geboren. Er wurde 1944 mit 43 Jahren zum Generalmajor befördert und war der Befehlshaber einer Division, die 1945 eine wesentliche Rolle beim Vorrücken und Überqueren der Elbe spielte. Er starb am 11.06.1990 in Hanover, New Hampshire US. Quellen: Dr. Joachim Geffert, Stadtsekretär Freerking, Schautafeln vom Elbufer Förderverein und Anorte und Holger Haupt. Fotos: Dr. Johannes Goeck, Roland Zander, Tobias Giebelhausen, Frank-Dieter Payer, Wikipedia, Bearbeitung: Brigitte und Harald von Ehrenberg 1898 Planung und bauausführende Firma Hier hat 1909 ein Künstler seine Vision gezeichnet Aber diese Brückenpfeiler wurden dann doch nicht so gebaut ~~~~~~~~~~ 1905 Zur Unterstützung der Fähre fuhr auch eine Dampf-Barkasse erster Spatenstich für die neue Elbbrücke auf Grünewalder Seite 1910 der Brückenschlag auf der Grünewalder Seite 1910 der Brückenschlag auf der Grünewalder Seite Diese Häuser am Markt wurden für den neuen Elbbrückenaufgang abgerissen 1910 Baubeginn auf Schönebecker Seite 1911 Brückenschlag auf der Schönebecker Seite 1911-12 Der Brückenbogen mit Hilfskonstruktion 1911-12 Arbeiten am Brückenbogen 1911 kurz vor der Fertigstellung sind die Hilfskonstruktionen noch vorhanden 1912 noch fehlen die Geländer Geländerteil der 1. Elbbrücke - 1912 Jugendstil Entwurf Prof. B. Möhring Berlin 30.11.2012 Feierliche Eröffnung der Schaumburg-Brücke Foto: Otto Nilius Der Namensgeber Bürgermeister Gustav Wilhelm Alexis Bruno Schaumburg hat die Eröffnung der Brücke nicht mehr erlebt. Er starb am 19.09.1012 Hier wurde der Brückenzoll kassiert. Das Haus hatte sogar einen Verkaufsautomaten für die Passierscheine. Heute ist das Gebäude verschwunden. An dieser Stelle befindet sich heute die Treppe zur Müllerstraße um 1912 1914 1915 1916 um 1919 die Beamten von Brückenzoll ~~~~~~~~~~ Die nachfolgenden Bilder stammen alle aus den 1920er und 1930er Jahren. Einige Jahresangaben können nicht gemacht werden, da verschieden Aufnahmen nicht beschriftet sind. Wir zeigen diese dann ohne Datumsangaben. 1920er Jahre 1928 Winter 1928/1929 19.08.1925 Brückengeld 1930 1940 1920er Jahre Eine "Floßstrecke" aus Böhmen ist angekommen Ein "Musik-Dampfer" passiert die Elbbrücke 1937 Im rechten Bild ein Signalmast bei der Schiffswerft Fröhlich in Grünewalde Blick zur Brücke im Sommer und im Winter ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir kommen in die 1940er Jahre 1940er Jahre ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Johannes Goeck (www.sconebeke.de ) für die Bereitstellung der Fotos vom Winterhochwasser von 1941/42 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ 1943 Schaumburgbrücke mit Brücken-Zollhaus ~~~~~~~~~~ Wir schlagen ein neues Kapitel zum Thema Elbbrücke auf Fotos: Tobias Giebelmann am 12. April 1945 um 08:30 durch ein Pionierbataillon der Wehrmacht gesprengt. Am gleichen Tag wurde auch die Elbbrücke in Barby gesprengt ~~~~~~~~~~ Isaac Davis White wurde am 06.03.1901 in Peterborough, New Hampshire USA, geboren. Er wurde mit 43 Jahren zum amerikanischen Generalmajor befördert. Er überquerte mit seiner Division als erste die Elbe, wo sie sich mit britischen und sowjetischen Truppen vereinten. Durch Verhandlungen zur Übergabe der Stadt, mit einem Gesandten vom Bürgermeister Bauer, entging Schönebeck dem Schicksal der Zerstörung. Issac Davis White starb am 11.06.1990 in Hanover , New Hapshire USA ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Fährbetrieb und übersetzen mit einer Motor-Barkasse bis zur Fertigstellung der neuen Brücke ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Nach etwas über 5 Jahren Fährbetrieb wurde die Brücke neu errichtet. Um die Stabilität zu gewährleisten wurde in der Elbe ein Mittelpfeiler gesetzt. Er steht auf Eichen-Pfählen Badespaß beim Bau der neuen "Ernst-Thälmann-Brücke" 1951 Bau der neuen Elbbrücke. Ein mittlerer Brückenpfeiler wird gesetzt 1952 die letzten Fahrten mit der Fähre 20.05.1952 Übergabe für den Verkehr in Anwesenheit der beiden Töchter von Ernst Thälmann Ein Raddampfer ist immer eine Attraktion Auf diesem Ponton haben wir als Kinder gespielt 1967 Foto Kühn ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir machen einen Sprung in die Zeit der Farbfotografie 10.06.2010 10.06.2010 03.11.2011 Morgendämmerung um 07:00 Uhr 03.11.2011 um 08:33 04.02.2012 09.12.2012 09.12.2012 Ein Blick über die Brücke nach Grünewalde 09.12.2012 Ein Blick unter der Brücke 16.02.2012 Sonnenaufgang - Elbaufwärts 16.02.2012 die letzten Reste vom Eis auf der Elbe 16.02.2012 Blick von ehem. Rübenplatz zur Brücke Eine Schautafel vom 'Elbufer Förderverein 08.12.2014 Wir beginnen unseren Rundumblick Richtung Magdeburg Richtung Grünewalde Richtung Barby. Fotostandort ist die Einmündung zum Salinekanal 2013 Foto: Ralf Freyer 2013 Foto: Ralf Freyer 17.01.2015 leichtes Winterhochwasser 29.01.2015 Lastkahn Margit 17.01.2015 die Hochwasserschutzwand in der Müllerstr. 22.02.2015 alles wieder gut 13.08.2015 Kanusport bei 40cm Niedrigwasser. 13.08.2015 Niedrigwasser. Der Pegelstand beträgt 40cm Bei 40cm Pegel kann man auch schieben statt rudern 14.12.2015 Blick auf die Elbauenbrücke 14.12.2015 Die 2009 erbaute Schutzwand 14.12.2015 die Schutzwand in der Müllerstraße 04.12.2016 11.05. 2016 Blick zur neuen Elbauenbrücke Schautafel vom 'Elbbrückenförderverein' 27.05.2016 Die Elbauenbrücke "Elbharfe" 27.05.2016 Blick Richtung Frohse Foto: Angelika Will 10.06.2016 Foto: Frank-Dieter Peyer 18.02. 2019 ein Schiffsbagger auf der Elbe Ein schöner Tag ... 11.03.2023 Elbbrücke bei Nacht. Foto: Holger Araneus ~~~~~~~~~~ Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Herrn Heinrich Huke jun. bedanken. Wir dürfen aus dem Nachlass seines Vaters, Heinrich Huke sen., die hier gezeigten Aquarelle zum Thema 'Elbbrücke', für unsere Homepage verwenden. Wir übernehmen die originalen Bildbeschreibungen des Malers. Und nicht wundern, er hat meistens alle Worte zusammengeschrieben. Elbbrücke (Anmerkung. Bau der Brückenpfeiler 1951) Elbbrücke1 (Anmerkung. Bau der Brückenpfeiler 1951) ElbemitBrücke Elbwiesenmit Brücke SchönebeckmitElbbrücke Schönebeck 1971-1 Schönebeck 1976 ~~~~~~~~~~ wir befinden uns hier: Die Straße zur Elbbrücke befindet sich auf der Schönebecker Seite an der Kreuzung Geschwister-Scholl-Straße, Friedensplatz und Nikolaistraße und dem Ortsteil Grünewalde am Kreisverkehr Salzstraße, Elbenauer Straße. Hier wurde auch ein Rastplatz vom Elbe-Radweg eingerichtet. Die Sichthöhe beträgt 987 m
- Friedhöfe Ost / West | Haraldbahrvonehrenbe
Friedhöfe sind Stätten der Trauer, des Gedenkens, der Erinnerung und der Mahnung Stand 07.02.2023: 70 Fotos In dieser schnelllebigen Zeit gerät so Manches in Vergessenheit. Doch es gibt Orte an denen man innehalten kann und sollte. Oftmals ist es die Stille, die plötzlich hörbar wird und die Gedanken an Vergangenes kommen wieder in den Sinn. Wir haben uns auf drei Friedhöfen umgeschaut und dabei Gepflegtes und leider auch sinnlos Zerstörtes gesehen. 31.10.2013 Das Grabmal der Familie Allendorff auf dem ehem. Friedhof Tischlerstraße Das Foto habe ich digital "gereinigt", die Schrammen, Kratzer und Farbschmierereien entfernt. Für die Schändung von Gedächtnisstätten haben wir Null-Verständnis. Langeweile oder was sonst sind die Antriebe für Vandalismus? ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Kriegsgräber auf dem ehemaligen Friedhof Tischlerstraße, bevor zu DDR-Zeiten hier ein Busbahnhof errichtet wurde. Störung der Totenruhe kannte man damals wohl nicht? Gefallene Schönebecker Bürger 1866 und im "Franzosenkrieg" 1871 - 1872 Links und rechts stehen die Namen der Gefallenen. Der Text der mittleren gusseisernen Tafel lautet: "Ihren tapferen Söhnen - die dankbaren Bürger der Stadt Schönebeck" Allerdings kann man kaum noch die Namen der tapferen Söhne lesen. Sie sind sinnlos gestorben und (fast) vergessen. Gedenkstätten sollten anders aussehen. Da hilft auch keine Bank mit Papierkorb Hätten die Vandalen, die dieses Denkmal zerlegt haben drauf geschaut, hätten sie, falls des Lesens mächtig, feststellen können, dass hier Inschriften aus dem 16. und 17. Jahrhundert graviert waren. Die Eltern trauern um ihre 3 gefallenen Söhne: Ernst, Erich und Wolfgang Hoffentlich müssen diese Schmierfinken mal nicht so einen Schmerz ertragen. Am 20.04.2017 geboren, Ingenieur Student, mit 25 Jahren sinnlos am 06.06.1942 gestorben und die Welt wird klüger... ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir verlassen den alten Friedhof (jetzt Busbahnhof) in der Tischlerstraße, die sinnvollerweise früher Friedhofstraße hieß und begeben uns jetzt auf den Westfriedhof. Auch hier offenbart sich wieder die Sinnlosigkeit eines Krieges. Auf den verwitterten Platten stehen die Namen der Söhne der Stadt, die im 1. Weltkrieg ihr junges Leben für Kaiser und Vaterland lassen mussten. Nun verschwinden so nach und nach auch ihre Namen unter dem Moos. Wir möchten sie trotz des desolaten Zustands hier zeigen. Vielleicht findet sich eine Firma, die sie ehrenamtlich reinigt. Kriegsgräber auf dem Westfriedhof Schönebeck die nachfolgenden Gedenksteine befinden sich auf dem Ostfriedhof von Schönebeck Heldentod für Kaiser und Vaterland? Oder einfach nur sinnlos gestorben? Viele sind namenlos verscharrt worden, oder die Angehörigen wissen nicht einmal ob sie nur vermisst sind, oder wo sie den Tod fanden. ~~~~~~~~~~~~~~~~ Der 2. Weltkrieg hatte ebenfalls unzählige Soldaten-Opfer gefordert. Junge Menschen, die für eine Großmacht-Idee ihr Leben lassen mussten. Leider kaum noch zu lesen. Wir denken es handelt sich um tschechische Bürger Gedenkstein für 28 polnische Bürger Gedenkstein für gefallene italienischen Soldaten auf dem Schönebecker Ostfriedhof Die größte Anzahl an Opfern musste die Sowjetunion beklagen. Am Mahnmal auf dem Ostfriedhof stehen die Stehlen mit den Namen der einzelnen ehemaligen Sowjetrepubliken deren Soldaten hier gefallen sind. Inschrift: Ruhm und Ehre der Sowjet-Armee Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik Kasachische SSR Ukrainische SSR Belarussische SSR Aserbaidschanische SSR Armenische SSR Grusinische SSR Turkmenische SSR Usbekische SSR Tadschikische SSR Kirgisische SSR Moldauische SSR Litauische SSR Lettische SSR Estnische SSR ~~~~~~~~~~~~~~~~ Die Gedenkstätte der im 2. Weltkrieg gefallenen Schönebecker auf dem Ostfriedhof ~~~~~~~~~~~~~~~~ Die nachfolgenden 3 Fotos entstanden am 23.06.2012 im Nikolaipark Wir hoffen inständig, dass es nie wieder ein Mahnmal aus ähnlichem Anlass geben muss.
- Feodor Siegel Maschinenfabrik | Haraldbahrvonehrenbe
Feodor Gottfried Hermann Siegel, Unternehmer und Ingenieur... Stand 07.02.2023: 34 Fotos ...wurde am 13.06.1838 in Genthin geboren. 1868 kaufte der Dipl.-Ing. am Streckenweg ein 250 m² kleines Grundstück, auf dem er eine kleine Maschinenfabrik errichtet. Durch Zukäufe neuer Flächen, konnte er den Betrieb ständig vergrößern. Aus der ehemaligen Husarenscheune am Streckenweg machte er ein Warenlager. 1885 erwirbt er das Offiziers-Casino am Streckenweg, welches er zum Gartenhaus umbauen ließ. Dieses Gebäude wurde in den 1930er Jahren Wohnung von Bürgermeister Dr. Bauer. In den 50er Jahren ging ich (Harald) hier in den Streckenweg Kindergarten. Heute ist es das Montessori Kinderhaus. 1885 lässt Feodor Siegel seine repräsentative Villa zwischen dem Streckenweg und der damaligen Königstraße (jetzt Geschwister-Scholl-Straße) erbauen. Hier finden sich gleich verschiedene Baustile wieder. Zum einen die italienische Neo-Renaissance, zum Anderen Barock und Jugendstil. Natürlich gehörte auch ein Springbrunnen zum Areal. Am 26. 02. 1900 stirbt Feodor Gottfried Hermann Siegel in Bozen/Tirol. 1903 gründet seine Witwe in Andenken ihrer früh gestorbenen Tochter die „Frieda-Siegel-Stiftung“. Die Zinsen der 10.000 Mark sollten zur Verpflegung bedürftiger Kinder in der “Kaiserin-Augusta-Heilanstalt” in Salzelmen verwendet werden. Die Söhne Feodor und Georg Siegel übernehmen nach dem Tod des Vaters und Firmengründers die Fabrik. Jedoch ohne großes unternehmerisches Talent. Die einst kleine Firma hatte mächtig zugelegt. Inzwischen werden 250 Mitarbeiter beschäftigt. Es gibt nun eine Eisengießerei und eine Kessel-schmiede. Es werden 3- bis 200 PS-starke Lokomobile, Dampfmaschinen, Pumpen, Kompressoren, Bergbaugeräte, Tiefbohr- und Hebevorrichtungen, Krähne usw. gebaut. Doch damit nicht genug. Das Zeitalter der Mobilität hatte bereits angefangen und da musste man mitmachen. 1905 wird ein Schwager der Siegels, Dipl.-Ing. Carl Tecklenburg, technischer Leiter der Abteilung Automobilbau. 1906 wurden auf der Internationalen Automobil Ausstellung von Berlin die Fahrzeuge erstmals präsentiert. 1907 begann die Serienfertigung. Die Markennamen lauteten unter anderem „Siegel…“ und „WMW“, kurz für Waren-Motor-Wagen. Das erste Modell hatte einen V2-Motor mit 9 PS Leistung, später folgten die Modelle 6/12 PS und 8/20 PS mit Vierzylindermotor. Die Fafnir-Werke lieferten dazu die Motoren. Gebaut wurden offene Zwei- und Viersitzer sowie Last- und Lieferwagen. 1911 wird aber der Automobilbau an die Dessauer Motorenwerke verkauft, die sich später Anhaltische Automobil- und Motorenwerke AG Dessau nannte. Der Dipl.- Ing. Tecklenburg übernimmt die Leitung des Dessauer Betriebes, Georg Siegel den Aufsichtsratsposten. 1911 stellte der Mitinhaber August Luther den Antrag auf Liquidation. Grund sind die geringen gefertigten Stückzahlen. Jacob Gottlieb Dümling übernimmt das Firmengelände für seine Spedition. Einige Produktionshallen werden abgerissen, das Warenlager, das Gartenhaus und die Fabrikanten-Villa bleiben aber erhalten. Bis 1935 nutzte die Freimaurerloge die Villa. 1936 wurde der imposante Bau Eigentum der Sparkasse. Nach dem 2. Weltkrieg wurden Gebäude der ehemaligen Maschinenfabrik als Wohnungen umgebaut und entsprechend genutzt. Inzwischen ist fast alles verschwunden und das Gelände beräumt. Quellen: Britta Meldau, Harald Linz, Halwart Schrader, Nick Georgano, Ulrich Kubisch, Wikipedia, Dr. Guido Heinrich, iMUSEt Schönebeck, Elbufer Förderverein Schönebeck, Heinrich Huke jun., Uni Magdeburg, Albert Gieseler, Salzlandsparkasse, Stadtsekretär Freerking Der Firmengründer Feodor Gottfried Hermann Siegel einige Produkte der Maschinenfabrik WMW-Werbung 1908 WMW-Werbung 1908 WMW-Werbung 1908 WMW-Werbung Siegel-Lokomobile ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die Unternehmer-Villa. Hier die Vorderseite an der heutigen Geschwister-Scholl-Straße. Sie war einst auch der Sitz einer Schönebecker Freimaurerloge. Später Sparkasse, jetzt Verwaltungsgebäude Die Rückseite der ehemaligen Siegel-Villa vom Streckenweg ausgesehen. Das Gartenhaus der Fam. Siegel. Früher das Husaren-Casino, dann Wohnung vom Bürgermeister Dr. Bauer, danach Kindergarten "Streckenweg", jetzt Montessori-Kinderhaus Der Pfeil zeigt auf das ehemalige Gartenhaus der Fam. Siegel. Die Grünanlage rechts davon wird später der Elbbrückenaufgang heute sieht das ehemalige Gartenhäuschen der Familie Siegel so aus ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ In der Eisengießerei und Kesselschmiede der Maschinenfabrik Siegel wurden unter anderem Lokomobile für die Landwirtschaft hergestellt Diese 3 Bilder entstanden um 1900 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Eine Zeit lang wurden auch Siegel - PKW und LKW gefertigt 14 PS und 750 kg Nutzlast 12 PS und 500 kg Nutzlast 14 PS und 1.000 kg Nutzlast 14 PS und 500 kg Nutzlast ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Was ist übrig geblieben von der ehemaligen Maschinenfabrik Feodor Siegel? Die Ziegelbauten waren eine schöne Industrie-Architektur Das ist so gut wie alles, was noch stehen geblieben ist 1995 Trümmerbeseitigung 1995 Trümmerbeseitigung gleicher Ort um 1900 und am 05.04.1016 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir befinden uns hier: Das Areal zwischen den Straßen Streckenweg, Amtsbreite, Wächterhäuser und der Auffahrt zur Elbbrücke war das einstige Fabrikgelände. Es ist so gut wie nichts davon stehen geblieben. Die Sichthöhe beträgt 473m
- Breiteweg vor der Kirche | Haraldbahrvonehrenbe
Only God Decides PC III - FMA 00:00 / 15:11 Der 'Breiteweg' vor der Jakobikirche Stand 07.02.2023: 28 Fotos Es ist die älteste Kirche der Stadt Schönebeck und wurde im 13. Jahrhundert aus Steinen der Plötzkyer Steinbrüchen erbaut. Vom Baustil her handelt es sich bei der Jakobikirche um eine dreischiffige Basilika mit rechteckigem Chorabschluss. Die Türme befinden sich auf der Westseite. Im Jahre 1735 wurden dann die barocken Turmhauben aufgesetzt. Fast das gesamte Inventar wurde im Jahre 1876 bei dem schweren Hochwasser zerstört. Die Inneneinrichtung konnte erst in den Jahren 1884-1885 grundlegend erneuert werden. Diese Informationen können in "Schönebeck/Elbe in alten Ansichten" und "Schönebeck wie es früher war" nachgelesen werden. In der DDR-Zeit gab es eine Umbenennung der Straße. Aus Breiteweg wurde die Straße der Thälmann-Pioniere. Wo einst das Kriegerdenkmal stand wurde eine Büste von Ernst-Thälmann aufgestellt. Viele sozialistisch erzogene Brautpaare legten ihren Brautstrauß am Sockel der Büste ab. Wo einst Krieg den Kriegsopfern gedacht wurde, gab es nun eine neue Variante sich des Lebens zu erfreuen. In der Zwischenzeit sind beide Denkmäler verschwunden und die Straße heist wieder Breiteweg. 1850 Marktplatz vor der Kirche um 1860 um 1900 um 1900 um 1900 um 1900 um 1900 um 1900 Kein Kriegerdenkmal und keine Thälmannbüste sind am 28.08.2019 mehr zu sehen Stadtarchiv 10.02_F02 02 032 Datum unbekannt Datum unbekannt 1906 1917 1920 1928 1926 1932 1940 1941 1955 1963 ein Vergleich, damals und Gegenwart: 05.11.1959 Herr Jens Walter Drewes 1973 Maler Heinrich Huke ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ 1926 vorne rechts: Möbelhaus Deicke 07.02.2022 Wir befinden uns hier: Der Breiteweg befindet sich zwischen dem Schönebecker Marktplatz und endet an der Kreuzung Barbyer Straße / Felgeleber Straße. Die Sichthöhe beträgt 475 m
- Burgstraße Schönebeck | Haraldbahrvonehrenbe
Die Burgstraße am Barbyer Tor Stand 07.02.2023: 6 Fotos Diese Straße ist eine Verlängerung der Steinstraße und endet an der Kreuzung Breite Weg. Dort soll nach alter Überlieferung ganz in der Nähe vom Barbyer Tor die Burg Schönebeck gestanden haben. Zum ehemaligen Landratsamt ist noch ein Mauerfragment zu sehen. 1280 wird die Burg von den Landsknechten der Grafen von Barby erfolgreich gegen die Magdeburger Truppen verteidigt. Die Burg wurde um 1400 an das Magdeburger Domkapitel verkauft Kaiserliche Truppen stecken 1635 bei einer Fehde mit Magdeburg die Schönebecker Burg in Brand. Die Bürger wurden gezwungen ihre Verteidigungsanlagen zu zerstören. Jetzt erinnert nur noch der Straßenname daran, selbst die Gaststätte 'Zur Burg' gibt es nicht mehr. Aber in der Rubrik Geld-Notgeld Schönebeck gibt es eine Zeichnung von der alten Burg Skonebeke. ev. 1940er Jahre 16.05.2014 Einfahrt zur ehemaligen "Königlichen Saline-Verwaltung", zu DDR-Zeiten Rat des Kreises Schönebeck 12.03.2012 12.03.2012 12.03.2012 Blick in die Baderstraße 12.03.2012 Wir befinden uns hier: Die Burgstraße befindet sich zwischen dem Breite Weg und der Kreuzung Steinstraße/Baderstraße. Die Sichthöhe beträgt 140m
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Make a Wish Make a Wish 00:00 / 02:20 Der Hochwasserscheitel wird in Schönebeck erwartet Stand 07.10.2025: 52 Fotos Das Hochwasser im Jahr 2002 war für unsere Stadt wieder sehr bedrohlich. Die Bilder werden nur zu Teil kommentiert, denn sie sprechen für sich. Zum Thema Hochwasser haben wir noch einen weiteren interessanten Bilder-Beitrag in unserer Homepage. Zu finden unter: 'Fotos von Angelika Musche' 2002 hinter dieser Mauer steigt gerade das Wasser 2002 hoffentlich geht es gut 2002 hier kommt man nicht mehr mit trockenen Füßen durch 2002 besorgter Blick nach Grünewalde 2002 das Wasser erreicht den Salzblumenplatz 2002 das Geländer ist jetzt vollkommen unter Wasser 2002 Sandsack-Barriere in der Baderstraße 2002 der Salzblumenpatz ist jetzt abgesperrt 2002 wir hoffen, dass die Barrieren halten 2002 Blick Richtung Magdeburg 2002 wenn in der Mauer eine Tür ist ... ... wird die Baustelle geflutet 2002 es ist nicht mehr viel Platz unter der Elbbrücke 2002 Wasserstand 6,50 m 2002 Blick nach Grünewalde 2002 Blick von der Müllerstraße zu den Elbwiesen am Damm von Grünewalde 2002 die neue Schutzmauer in der Müllerstraße Dort wo die Mauer endet, geht es mit Sand-Barrieren Richtung 'Teutloff' weiter 2002 ein provisorischer Sandsack-Damm am Elbtor ~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir beenden diese Serie mit drei Aquarell-Zeichnungen von dem Schönebecker Maler Heinrich Huke sen. mit den Originalbezeichnungen seiner Bilder und wir bedanken uns bei Herrn Heinrich Huke jun., dass wir die Aquarelle für unsere Homepage verwenden dürfen. Hochwasser Apfelwerder Hochwasser Elbe Hochwasser Elbe 1 ~~~~~~~~~~ Im August 2002 rollte die Flutwelle auch durch die anderen Elbestädte. Besonders schlimm waren einige Städte in Sachsen betroffen. Vielen Dank den uns unbekannten Fotografen für die beeindruckenden Aufnahmen aus den Regionen Dresden, Glashütte und Grimma. (Zur Verfügung gestellt durch Herrn Lutz Bormann, Dresden). Fazit: Bei diesen Bildern kann man nur sagen, Schönebeck hatte großes Glück ~~~~~~~~~~
- Baderstraße - Elbweg | Haraldbahrvonehrenbe
Die Baderstraße vom Elbweg aus fotografiert Stand 07.02.2023: 20 Fotos Die Baderstraße hat sich im Zuge der Altstadtsanierung, oder soll man besser sagen des Altstadt-Total-Umbaus, in ihrem Aussehen gewaltig verändert. Wer lange nicht in dieser Gegend war, würde sie möglicherweise nicht mehr erkennen. Zwischen der ersten und der letzten Aufnahme liegen immerhin 29 Jahre. Juni 1986 Juli 1988 Februar 1989 März 1991 Februar 1992 Mai 1993 Juni 1994 Januar 1995 März 1996 Januar 2003 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die beiden nächsten Aufnahmen zeigen den gleichen Ort, im Juni 1986 und im Dezember 2015 Dann bin ich mit dem Fotoapparat ein Stück weiter vor gegangen Juni 1986 Juli 1988 Zum Vergleich eine historische Aufnahme und mein Bild vom Januar 2003 Wir befinden uns hier: Die Baderstraße liegt zwischen der Elbstraße und der Steinstraße. Sichthöhe beträgt 335 m
- Breiteweg Bestandsaufnahme | Haraldbahrvonehrenbe
Der 'Breiteweg' in Schönebeck - Eine Bestandsaufnahme Stand 07.02.2023: 41 Fotos Der 'Breiteweg' hat Geschichte. Vor der Jakobi-Kirche befand sich im 18. Jahrhundert der Marktplatz. Ganz in der Nähe an der Ecke zur Broihansgasse eine Schule. Daneben die Diakonie. Im Straßenverlauf gab es noch eine Knabenschule, eine Weiterbildungseinrichtung für Kaufleute, eine Privatklinik, eine Buchdruckerei, eine Zeitungsredaktion, ein ehemaliges Gerichtsgebäude, welches auch schon Gaststätte und Standesamt war, eine Gartenbaufirma, eine Möbelfirma welche auch Särge herstellte und jetzt eine Gaststätte ist und diverse Einzelhandelsgeschäfte. Auch befindet sich aktuell ein Ärztehaus und ein Verwaltungsgebäude der Stadt in dieser Straße. Vom 25.10.-11.11.1806 war im Breiteweg 13 das Hauptquartier von dem französischen Marschall Michel Ney, der von hier aus die Schlacht um Magdeburg leitete. Er residiert im Schönebecker Rathaus und bewohnt das 'Generalshaus' im Breiteweg 13. Er fordert eine große Geldsumme und droht das Gradierwerk und die Dampfmaschine zu zerstören. So erpresst er schließlich 33.000 Taler. Das ist Geschichte pur. Doch was ist aus all den Gebäuden geworden? Einige dieser Häuser in dieser Serie konnten trotz ihrer prominenten Bewohner nicht erhalten werden. Ich zog dann mal mit dem Fotoapparat los und nahm ziemlich wahllos alles Mögliche auf, auch das, was nicht unbedingt mit der Historie der Straße zu tun hat. Ich wollte einfach mal sehen, wie sich Fassaden und Baulücken verändern. Uns erreichte am 17.06.2023 eine Information von Frau Mandy Voigt mit ergänzenden Angaben zu Geschäften in der Straße Breite Weg. Wir gegen hier ihr Schreiben gerne wieder: "Einzelhandelsgeschäfte Breiteweg: Bäckerei Hering, Bäckerei Scheibe, Fleischerei Biela, Lebensmittelgeschäft Sonnenkalb und Friseurgeschäft Matthias (jetzt Manzke) (Man ging nicht zum Friseur, man ging zu Matthias!) Die Möbelfirma, die Särge herstellte, hieß Deicke" Breiteweg Nr. 1 Café Jacobs nach der Wende ständig wechselnde Nutzung ehem. Gericht und später Stadthaus 12.09.2012 22.11.2016 02.08.2016 1940 Gaststätte 'Zum ersten Kulmbacher' Daneben Fleischerei 14.02.2021 Haus Nr. 47 früher Fleischer Biela, heute Schädlingsbekämpfung Gaststätte 'Brandenburger Hof" Inh. Otto Minak 23.11.2017 Nur noch Breiteweg Nr. 64 26.01.2012 ehemalige Redaktion der 'Volksstimme' 29.01.2015 nur die Plakate haben sich verändert 30.09.2015 11.05.2016 ehem. Börde-Druckerei (Aufnahme 23.11.2017) jetzt Flying Pizza (Aufnahme 24.02.2021) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Haus Nr. 13 wurde das "Generalshaus" genannt. Denn 1795 kaufte Generalmajor Graf von Goltz dieses Haus. Vorher waren hier das Leibkürassierregiment 7 und später das Regiment Nummer 3 einquartiert. Jetzt ist hier ein Parkplatz (Aufnahme vom 12.09.2012) Das Haus Nr. 14 war 1780 die Wohnstätte des Kommandeurs des Leib-Schwadrons. Die preußischen Offiziere und Mannschaften bewohnten zur damaligen Zeit ganz normale Bürgerwohnungen. Die "Kaserne" war noch nicht erfunden worden. Später wurde das Haus der Wohnsitz der Familie von Ludwig Schneider. Um diesen Bürgermeister zu ehren, wurde in Bad Salzelmen die Schule in der Kirchstraße nach ihm benannt. kaum zu glauben, aber es ist die gleiche Stelle 1910 und 05.11.2013 wir sind sehr dankbar, dass der Maler Heinrich Huke sen. 1963 diese Gebäude in seinem Aquarell der Nachwelt erhalten hat. Von dem großen Abriss links und rechts ist Haus Nr. 12 verschont geblieben und ein schmuckes Kleinod dieser Straße geworden Erbaut 1756. So sah das Haus Breiteweg 12 am 13.03.2012 nach der Sanierung aus. Geht doch !!! Blick in die Broihansgasse. Aufnahmedatum links unbekannt, rechts 03.05.2012 Und so sah dieser Straßenzug Ecke Burgstraße am 12.09.2012 aus. 12.09.2012 Das Eckhaus zur Burgstraße steht leer. Am 16.05.2014 ist hier nur noch eine Grünfläche ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ In der DDR-Zeit Sportwarengeschäft (Spowa), nach Leerstand An- und Verkauf, wieder Leerstand. Das Gebäude wurde leergezogen und sollte abgerissen werden (Aufnahme am 11.05.2016) Umbau zu einem Ärztehaus. (Aufnahme am 23.11.2017) 31.10.2018 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ein neues Kapitel: Baulücken. Wir werden sehen, was dort später entsteht Hier standen einst die geschichtsträchtigen Häuser Breiteweg 13 und 14. In dieser Baulücke befand sich 1806 das Hauptquartier von Marschall Michael Ney Marschall Michael Ney Hier standen die Häuser Breiteweg 49 - 53 Ein Blick über den Bauzaun. Ehemalige Häuser 49 - 53 das gehörte zum Haus Breiteweg Nr. 49 Kapitel wird fortgesetzt
- Großbaumverpflanzung | Haraldbahrvonehrenbe
South Cousin Silas Black Hill / www.freemusicearchive.org 00:00 / 02:54 Großbaumverpflanzung auf dem Schönebecker Marktplatz Stand 30.07.2023: 11 Fotos Die Umgestaltung des Schönebecker Marktplatzes erforderte einen teilweisen Standortwechsel der Alt-bepflanzung. An diesem Beispiel wollen wir zeigen, wie ein schon größerer Baum an einen anderen Ort gebracht wird. Ein Spezialfahrzeug gräbt am Zielort mit einer Riesenschaufel ein Loch. Diese Schaufel besteht aus mehreren Segmenten die einzeln hydraulisch betätigt werden können. Der Fahrer fährt bis an den Baum, öffnet den Greifer und umschließt den Baum. Dann werden die einzelnen Schaufelsegmente rund um den Baum in die Erde geschoben. Der Baum wir dann mit dem Wurzelballen aus der Erde gehoben und für den Transport mit Spanngurte gesichert. Während der Fahrt zum Zielort liegt der Greifer samt Baum auf dem Fahrzeug. Da der Greifer zuvor das neue Pflanzloch ausgehoben hat, passt der Aushub mit dem Wurzelballen des Baumes exakt da hinein. Nun passiert alles in genau umgekehrter Reihenfolge. Der Baum wir mit dem Wurzelballen in das neue Pflanzloch eingesetzt. Durch das Hochziehen einzelner Greifer Elemente wird der Baum in die richtige Position gebracht, so dass er wieder gerade steht. Nachdem alle Elemente aus der Erde gezogen wurden öffnet sich die Greifzange und der Fahrer verlädt sie wieder auf dem Spezialfahrzeug. Nun steht dieser Baum an der Stelle, die ins Konzept der Neugestaltung des Marktplatzes passt. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir befinden uns hier: Die Sichthöhe beträgt 177m
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Das Gutschehaus - Teil 1. Ein Blick über den Kirchplatz der Johanneskirche Stand 22.08.2025: 10 Fotos Bild 1: Das Gutsche- und das Nebenhaus vom Standort Kirche ausgesehen. In diesem Haus links im Bild bin ich mehrere Male zu Besuch bei meinem Schulkameraden Frank gewesen. Der Name Gutsche war vielen Bauleuten wohl bekannt. Walter Gutsche Großhändler für Steinmetzbedarf und Kunststeinmaterialien. Das war zum Beispiel Terrazzo. Terrazzo war eine Mischung von Zement und farbigen Kieselsteinen oder Marmor. Das Ganze wurde in Formen oder sogar vor Ort gegossen, geschliffen und poliert. Sehr oft wurden auch wunderbare Ornamente eingelegt. Terrazzo finden wir in ganz vielen Häusern unserer Stadt. Die Fußböden von Fluren und Treppenhäusern, Stufen oder Solbänke von Fenstern sahen wunderschön aus. Durch den Schriftverkehr mit Frau Christine L., einer Nachkommin der Familie haben wir erfahren, dass das Haus einmal einer ehemaligen Salzsiederfamilie gehörte. Leider ist im Laufe der Jahre der Name des Pfänners verloren gegangen. Das Haus war ursprünglich ein stattliches Fachwerkgebäude, wurde aber später einmal an der Frontseite angeputzt, und auf der Hofseite ein Balkon angebaut. Nur am Giebel ist noch das Fachwerk auf den Fotos zu erkennen. Doch wir erhielten noch weitere interessante Informationen. Frau L. erwähnt das ihr Großvater das Haus von seinem Vater, Schneidermeister Ernst Gutsche geerbt hatte. Zudem gibt es eine leider verschollene, gebundene Broschüre über das Gutsche Haus. Zwischen dem ehemaligen Salzsiederhaus und der Johanneskirche soll sich nach Aussagen der ältesten lebenden Verwandten ein Tunnel befunden haben. Durch den Abriss des Hauses durch die KWV ist das nun leider nicht mehr nachzuvollziehen. Auf unserer Nachfrage beim Kirchbauverein Schönebeck/Bad Salzelmen erhielten wir die Antwort, dass ein Tunnel zwischen den beiden Gebäuden aufgrund des hohen Grundwassers auf dem Terrain des Kirchplatzes unwahrscheinlich ist und auch keinen Sinn macht. um 1920 1986 Anfang März 2007 April 2012 Januar ~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die beiden Bilder zeigen im Vergleich die selbe Örtlichkeit: Links um 1920 Quelle Stadtarchiv Glas _3453 und rechts im Januar 2012 ~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir möchten Ihnen nun die Fotos präsentieren, die wir von Frau Christine Logsch zur Verfügung gestellt bekommen haben. Herzlichen Dank dafür. um 1919 unten rechts ist die Hofansicht mit Balkon 1960er Jahre 1965 Blick von der Johanneskirche. Das Haus ist unten rechts Wir befinden uns hier: ~~~~~~~~~~ Dieser Blick von oben verrät nicht unbedingt wo wir sind. In frühen Zeiten befand sich unter den Bäumen in der Mitte des Bildes eine Diakonie. Die Sichthöhe beträgt 121m