
Gräfin und
Graf von Ehrenberg
Infos und Bilder von Schönebeck und Umgebung
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- 800 Jahre Schönebeck | Haraldbahrvonehrenbe
800 Jahre Schönebeck Stand 06.09.2023: 118 Fotos In dieser Bilderserie möchten wir einige Fotos zeigen, die wir von unserem Standort an der Ecke Friedrichstraße/Krausestraße aus machen konnten. Natürlich sind das nur wenige Schnappschüsse von dem langen Zug der 60 Themenblöcke. Das fröhliche Treiben ging über mehrere Tage und es wurde so Manches von Musik und Show bis hin zu einem Mittelaltermarkt geboten. Der regionale Rundfunksender MDR führte durch verschieden Programme. Für Groß und Klein war alles dabei. Wir bedanken uns bei den Akteuren und Organisatoren für diese gelungene Festveranstaltung und dem beeindruckenden Feuerwerk zum Abschluss der 800-Jahrfeier. Das offizielle Logo der Festlichkeiten und die nachfolgengen Bilder sind von Heinrich Huke jun. gestaltet worden. Wir bedanken uns bei Heinrich Huke jun., dass wir seine Arbeiten für unsere Homepage verwenden dürfen. ~~~~~~~~~~ Der Oberbürgermeister Bert Knoblauch und die Autorin des Buches '800 Jahre Schönebeck (Elbe) 1223 - 2023 Eine Stadt im Wandel der Zeit', Britta Meldau. Quelle: Volksstimme.de ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Der Umzug der 59 Themenblöcke begann am 28.07.2023 um 10:00 Uhr am Markt in Bad Salzelmen. Wir befinden uns ca. im letzten Drittel der Strecke. Wir lassen die Bilder für sich sprechen und nur das Eine oder Andere kommentieren. Die edlen Herren und ihre Gemahlinnen Der Oberbürgermeister und sein Gefolge - Foto Olaf Koch, Volksstimme Im Stadtteil Frohse gab es eine Königspfalz 1307 erobert Otto von Welsleben die Stadt Schönebeck durch eine Kriegslist, ähnlich dem trojanischen Pferd. Aber dazu mehr in unserem Thema: "Historische Daten" Dieser Schützenverein wurde 1699 gegründet 2 Fahrräder aus der Manufaktur 'Weltrad'. Einer der Gründerväter der Firma hieß Hoyer und bewohnte die Villa Carlshall. Der RS 09 (Radschlepper) aus dem Schönebecker Traktorenwerk wurde ab 1957 gebaut. Er war der meistgebaute Traktor der DDR und des Ostblocks. Quelle: Wikipedia Hier im Bild einer seiner Nachfolger. Der ZT 300 (Zugtraktor) wurde von 1967 bis 1984 mit verschieden Seriennummern gebaut. Allerdings hieß jetzt das Traktorenwerk 'Kombinat Fortschritt Landmaschinen - VEB Traktorenwerk Schönebeck Damals war der Firmenname noch ein Anderer, aber dazu mehr in unserem Thema: "Sprengstoffwerke" Erst die Munition und dann marschiert der Schützenverein auf. Das passt. Dieser Sport war erst seit 1990 hier möglich. Eng mit der Munitionsherstellung in Schönebeck ist der Name 'Allendorff' verbunden. Nach geschichtlichen Wirren wurde aus dem einstigen Sommersitz der Familie eine Schul-Sternwarte und nach der Zerstörung durch Vandalen eine Ruine. Eine Interessengruppe bemüht sich jetzt um den Wideraufbau und einer der Vereinsmitglieder ist ein Nachkomme der damaligen Unternehmerfamilie Allendorff Das Modell vom einst größten Gradierwerk Europas Aus der Sole musste ja erst das reine Salz gewonnen werden. Dafür waren die 'Pfänner' mit ihren Salzwerken zuständig. Das Wort 'Pfänner' leitet sich von Pfannen ab, in denen die Sole so lange erhitzt wird, bis das gesamte Wasser verdampft ist. Mehr dazu in unserem Thema: "Salzschacht und Saline' Dr. Tolberg nutzte die heilende Wirkung der Salzluft am Gradierwerk und die vielen Anwendungsmöglichkeiten der Sole mittels Bäder usw. Es entstand ein königlicher Kurpark. Die Unternehmergruppe Waldburg-Zeil errichtete dann nach der Wende eine ihrer Klinken auf dem Areal der ehemaligen Erlenbades Kein Umzug ohne Blasmusik - Das Jugendblasorchster Staßfurt e. V. Eine schöne alte Tradition ist die Lichtmessfeier in Glinde. Dabei wird der Winter vertrieben. Und was steckt da auf der Stange? Richtig geraten. Bratwürste ... Für die Liebhaber des Motorradsports bietet der Hummelberg die Gelegenheit sich als Motocross Fahrer zu beweisen Der ZT 323-A aus der Schönebecker Produktion. Auch Dieselmotoren dieser und noch viel größerer Bauart wurden in Schönebeck für den Export in die ganze Welt geliefert. Der Motor ist zwar viel kleiner, funktioniert aber immer noch zuverlässig beim Heimatverein Tornitz/Werkleitz Die Pfarrei Sankt Marien ist eine Römisch-Katholische Kirche Der Shanty-Chor Schönebeck e.V. unter der Leitung von Karl-Heinz Riemer Radsportmuseum Course de la Paix, Bördeland-Kleinmühlingen Dieser Name 'O. Wanckel' hätte auf keinen Fall bei dem Umzug fehlen dürfen. Mehr dazu in unserem Thema: "Wanckel Spedition" Es präsentieren sich verschiedene Schönebecker Vereine und Sektionen 1. JJV Bushido Union 1861 - Sektion Fußball Union 1861 - Sektion Kegeln Union 1861 - Sektion Leichtathletik Union 1861 - Sektion Schwimmen Union 1861 - Sektion Turnen Union 1861 - Sektion Basketball Union 1861 - Sektion Tischtennis Union 1861 - Sektion Schach und Kraftsport Union 1861 - Sektion Vollyball und Pferdesport Union 1861 - Sektion Kanu und Bogensport Union 1861 - Sektion Tanzen Union 1861 - Sektion Breakdance, Badminton und weiter Sportgruppen Karneval-Club Biere e. V. Die Stadtwerke präsentieren vorn auf der Gabel vom Traktor das Stadt-Maskottchen, den 'Elbebiber' Die Repräsentanten der Schönebecker Partnerstädte: Garbsen (Deutschland) , Farmers Brunch (USA), Söke (Türkei) und Trakai (Litauen) ... " leben wo man Zuhause ist "... (das ist kein Elektroauto) Pretzien ist ein wunderschönes Naherholungsgebiet Die WBG (Wohnungsbaugesellschaft) hat in den letzten Jahren viel geleistet Leider kennen wir den Namen dieser Kapelle nicht Katastrophenschutz und Wasserrettung Berufsbildende Schulen "Otto Allendorff" Alten- und Pflegeheime im Burghof und betreutes Wohnen. Slogan: "Miteinander sozial stark" Eickendorf Helau 1179 - 1977 Der Eickendorfer Carneval Club von 1977 "Jeder hat ein Recht auf Frieden" / Rückenwind e.V. "Kinderlärm ist Zukunftsmusik" Mit dem Wagen vom Christopher Street Day-Verein Schönebeck endet der Umzug an unserem Standort. Auf dem Schönebecker Marktplatz geht das bunte Treiben weiter. Wir verabschieden uns für heute und freuen uns auf den nächsten Tag, der mit dem Feuerwerk das 800-jährige Stadtfest ausklingen lässt.
- Am Gutjahr | Haraldbahrvonehrenbe
Am Gutjahr Stand 23.08.2023: 2 Fotos Leider liegen uns zurzeit keine weiteren Fotos vor. Bekannt ist aber, dass es hier einen Solbrunnen mit diesem Namen gab. Am Gutjahr In der ältesten erhaltenen Urkunde von Groß Salze aus dem Jahr 1336 werden die Solbrunnen benannt: Gottesgabe, Gottesgnade, Gutjahr, Nieborn, Rammelsberg und Rumeland. Der letzte in Elmen zugeschüttete Solbrunnen hieß Kerweder. Kerweder wurde 1668 durch den Groß Salzer Bürger Matthias Römer wieder aktiviert. Die Pfänner konnten allerdings gegen die Schönebecker Saline nicht mehr konkurrieren und haben bis spätestens 1797 ihre Salzwerke an den preußischen Staat verkaufen müssen. Zu dieser Zeit gab es 11 Siedehäuser in der Nähe vom heutigen Tennisplatz im Kurpark Bad Salzelmen. Quelle: Stadtarchiv, Britta Meldau
- Bürgermeister Schaumburg | Haraldbahrvonehrenbe
Träumerei Schumann / www.terrasound.de 00:00 / 03:00 Bürgermeister Schaumburg... Stand 09.04.2025: 3 Fotos ... war ein Mann dem die Stadt eigentlich ein großes Denkmal setzen müsste, (unsere ganz persönlichen Meinungen), aber kaum Jemand kennt seinen Namen. Wichtiger Hinweis: Nachfolgend wird hier die Recherche im Originaltext von Britta Meldau (Leiterin vom Stadtarchiv Schönebeck/Elbe) wiedergegeben. Gustav Wilhelm Alexis Bruno Schaumburg geb. 25.10.1849 Genthin, gest. 10.09.1912 Schönebeck, Kommunalpolitiker. S. war ab 1876 als Beigeordneter und zweiter Bürgermeister der Neustadt bei Magdeburg angestellt. Vom März 1882 bis zur Eingemeindung 1886 bekleidete er dort das Amt des ersten Bürgermeisters und ging dann als amtierender Bürgermeister nach Marienburg/Westpreußen. Mitte 1889 wurde er Oberhaupt der Stadt Schönebeck und bekleidete dieses Amt 23 Jahre bis zu seinem Tod. In seine Amtszeit fielen bedeutsame Projekte der Stadtentwicklung. Dazu gehörten die Modernisierung der Straßenbeleuchtung mit der Aufstellung von Glasglühlampen statt der bisher verwendeten alten Gasschnittbrenner (1899– 1902), im Bereich des Bauwesens die Errichtung eines Pumpwerkes (1891), der Bau des neuen Rathauses (1892/93), der katholischen St.-Marien-Kirche (1907/08), des Elektrizitätswerkes (1908), des Marktbrunnens (1908), der Elbbrücke (1910–12) sowie der Einsatz für die Errichtung des neuen Amtsgerichtsgebäudes auf Schönebecker Grund und Boden (1911 eröffnet). Neben dem bedeutenden Ausbau des Rohrnetzes für die Wasserversorgung erfolgte 1906 der Beschluss des zwangsweisen Anschlusses aller Gebäude an die Wasserleitung und ein Jahr später der Bau eines zweiten Zuleitungsrohres vom Wasserwerk zur Stadt Schönebeck. Im Bereich des Schulwesens wurde u. a. eine gehobene Knabenschule errichtet, eine höhere Töchterschule in eine zehnstufige Volksschulanstalt umgewandelt, wurden Rektorenstellen geschaffen und 1908 der Gesamtschulverband Schönebeck, Groß Salze und Frohse gegründet. Zudem förderte S. die Eingemeindung der ostelbischen Gemeinden Elbenau und Grünewalde. S. war langjähriges Mitglied des Kreistages, des Kreisausschusses und des Provinzial-Landtages. Er gehörte der Kreis- und Provinzialsynode an, war Vorsitzender des Gustav-Adolf-Vereins und Ehrenmitglied verschiedener militärischer Vereine. Literatur: Schönebecker Zeitung 75, Nr. 229, 1929, 29; Nachrufe in: Schönebecker Tageblatt. 35, Nr. 215ff., 1912. Bürgermeister Bruno Schaumburg 4. von links (Stadtarchiv 19.16.F_07 07 01 016) Lesenswert ist auch ein Artikel in der Volkstimme Schönebeck vom 20.01.2015, den wir hier gerne wiedergeben: "Auf dem Weg zur modernen Industriestadt Verdienstvoller Bürgermeister Schaumburg / Noch immer keine Straße nach ihm benannt Von Dr. Hans-Joachim Geffert Schönebeck l In der Mitte des Jahres 1889 übernahm Bruno Gustav Wilhelm Alexis Schaumburg (geboren 1849 in Genthin) das Amt des Bürgermeisters in der Stadt Schönebeck. Davor war er von 1876 bis 1882 2. Bürgermeister der Neustadt bei Magdeburg, von 1882 bis 1886 1. Bürgermeister von Neustadt bis zur ihrer Eingemeindung in die Stadt Magdeburg und von 1886 bis 1889 Bürgermeister in Marienburg/Westpreußen. Während seiner 23-jährigen segensreichen Amtszeit entwickelte sich Schönebeck für die damalige Zeit zu einem modernen Gemeinwesen (1889: 13 319 Ew., 1902: 16 611 Ew., 1909: 18 200 Ew.). In der Stadt entstanden modernere Wohn- und Geschäftshäuser (z.B. 1905 Kaufhäuser Schlesinger und Conitzer). An repräsentativen Bauten wurde am 28. Dezember 1893 das jetzige Rathaus (Kölner Architekt Emil Schreiterer) eingeweiht; 1908 folgten der Marktbrunnen (Schkopauer Bildhauer Paul Jukoff), 1907 die katholische Marienkirche (Baurrat Körner), 1911 das Amtsgericht (Baurat Körner) und 1912 das Dümlingsstift (Baurat Körner). 1900 ließ die Stadt für die Knabenvolks- und Knabenbügerschule an der Tischlerstraße ein neues Gebäude mit 14 Klassenräumen errichten. 1908 initiierte Schaumburg die Gründung des Gesamtschulverbandes Schönebeck/Groß Salze/Frohse. 1912 wurde das Realschulgebäude am heutigen Friedensplatz um einen umfangreichen Anbau erweitert. 1903 eröffnete Dr. Oskar Pfeil-Schneider das Kaiser-Friedrich-Krankenhaus. 1904 wurde die Mitteldeutsche Privatbank erbaut. 1910 öffnete ein Kino in der Salzer Straße (neben Uhren-Schwartzer). Schließlich wurde 1912 das Feuerwehrdepot fertiggestellt. Während seiner Dienstzeit erfolgte in der Stadt auch die Modernisierung der Wasser-Versorgung (1903 Wasserwerk, 1906 Anschluss aller Gebäude der Stadt an die zentrale Wasserleitung) und der Straßenbeleuchtung (1908 Einweihung des Elektrizitätswerkes). 1896 nahm der Güter- und Verschiebebahnhof seinen Betrieb auf und 1897 wurde die Blumenberger Bahn eröffnet. Während seiner Amtszeit siedelten sich neben den bereits bestehenden Firmen mit ca. 2450 Beschäftigten in Schönebeck die Fahrradfabrik „Weltrad“ (Hoyer & Glahn: 1890-300 Besch.), 1890 der Graf-Moltke-Salzschacht, die Melassefabrik Lüdemann & Jaeckel (1893-30 Besch.), die Sprengstoff und Patronenfabrik Allendorff (1893-130 Besch.- ab 1913 Lignose AG), die Düngemittelfabrik Kühn (1898-60 Besch.), die Mitteldeutsche Portland-Zement-Fabrik Prüssing und Co. (1900-500 Besch.), das Gummiwerk Linz/ später Wilop (1901-270 Besch.), und die NARAG (1902-1000 Besch.) an. 1903 wurde die Bohrverwaltung als Ableger der Saline eigenständig. 1908 entstand die Schiffswerft Weise. Schönebeck war in wenigen Jahren zu einer Industriestadt mit 4600 Industriebeschäftigten geworden. Schaumburg erlebte die Entweihung der Elbbrücke am 30.11.1912 (im Jugendstil durch den Berliner Architekt Bruno Möhring gestaltet) und die Eingemeindung von Grünewalde und Elbenau am 1. April 1913 nicht mehr mit. Er war an beiden Ereignissen in deren Vorbereitung stark involviert. Schaumburg war langjähriges Mitglied des Kreistages, des Kreisausschusses und des Provinzial-Landtages sowie der Kreis- und Provinzialsynode. Er verstarb plötzlich am 10. September 1912 in seiner Wohnung in der Friedrichstraße 108 in Schönebeck. Er war mit Hedwig, geb. Blenke verheiratet und hatte 2 Söhne (Fritz und Walter) sowie 2 Töchter (Else und Margot). Vielleicht greift der Schönebecker Stadtrat einen früheren Vorschlag wieder auf und benennt den großen Parkplatz (REWE, ALDI etc.) an der Friedrichstraße in Bruno-Schaumburg-Platz um, zumal sein Wohnhaus schräg gegenüber von diesem Platz liegt. Quellen: Schönebecker Tageblatt, Nr. 215 ff, 1912, Schönebecker Zeitung Nr. 229, 1929, STA Magdeburg, Rep 7 A 24; Magdeburger Biographisches Lexikon, Scriptum Verlag Magdeburg 2002, Seite 620 Mit freundlicher Unterstützung des Stadtarchivs Schönebeck."
- Besuch im Stadtarchiv | Haraldbahrvonehrenbe
Breeeze Jelsonic / www.freemusicarchive.org 00:00 / 01:38 Unser Besuch im Stadtarchiv Schönebeck Stand 07.02.2023: 5 Fotos Es ist nicht alltäglich, dass "Unbefugte" den Keller des Stadtarchivs in Schönebeck betreten dürfen. Schon deshalb freue ich mich immer wieder auf den "Tag des offenen Archivs". Hier präsentierte uns die Chefarchivarin, Britta Meldau, das älteste Schriftstück der Dokumentensammlung. Da keiner der Besucher den Text lesen konnte, erklärte uns Frau Meldau den Inhalt des Schreibens: Die gezeigte Urkunde ist unser ältestes Schriftstück und stammt aus dem Jahr 1336. Sie ist eine Vereinbarung der Solgutbesitzer Groß Salzes (auch in Magdeburg ansässige Bürger) über die Fördermengen aus den einzelnen Brunnen innerhalb des Stadtgebietes Groß Salzes sowie zur Mischung der Sole. Die Brunnen, die die Groß Salzer übrigens zur Ausschaltung von Konkurrenz im Verlauf des 14. Jahrhunderts zuschütten ließen (1369 den letzten mit dem bezeichnenden Namen "Kehrwieder"), lagen auf Elmener Flur (= Alt Salze). Das war die Gegend, in der dann im 17. Jahrhundert der Salzer Bürger Matthias Römer die Brunnen wiederfand, die später die Sole für die Schönebecker Saline lieferten. - Die Urkunde von 1223 liegt im Landesarchiv Sachsen-Anhalt, da sie zum Bestand des Klosters Gottesgnade gehört und berichtet von einem Streit zwischen dem Kloster und vier Herren aus Schönebeck (Ersterwähnung unserer Stadt!) um Solequellen. Das untere Schöppen-Siegel stammt aus dem Jahr 1424. Britta Meldau: "Der Inhalt der Urkunde selbst ist folgender: Kone Orlogk, Bürger zu Staßfurt, schenkt dem Hospital der Elenden zu Groß Salze 2 Schock Böhmischer Groschen, welche auf einem Hause nebst Hufe nächst der Kirche zu Groß Salze und 9 Viertel Landes haften für den Dienst am Altar der alten Kirche zu Groß Salze. d.d. Philipp (1. Mai) 1424" Frau Meldau präsentiert die älteste Urkunde mit Siegel im Stadtarchiv ist von 1336 Die Urkunde von 1336 Frau Meldau zeigt uns das Siegel von 1336 Das Siegel von 1336 Noch ein historisches Siegel: Stadtarchiv SBK Sign. F 07 04 005 Zu den Anfängen des Archivs ist ziemlich wenig bekannt. Allein die Bestände über Schönebeck und Groß Salze zeigen, dass es entsprechende Einrichtung zur Verwahrung der Dokumente gegeben haben muss. Der Stadtrat Franz Wolter ist der Verfasser des Werkes "Geschichte der Stadt Magdeburg". Er hat sich bei der Erforschung der regionalen Historie verdient gemacht. Früher kümmerten sich vor Allem Lehrer und Pastoren um die Archive. So auch der Lehrer Adolf Schule, dem wir die 'Chronik der Stadt Groß Salze' verdanken. Sein Nachfolger im Archiv war der Heimatforscher, Lehrer und späterer Rektor der Mittelschule in Salzelmen Wilhelm Schulze. Als Archivar führte er in seiner über 50-jährigen Tätigkeit die Schönebecker, Frohser und Bad Salzelmener Archiv-Bestände zusammen. Zu Zeiten des 2. Weltkrieges waren die Bestände im Schönebecker Salzschacht eingelagert worden. 1950 erfolgte der Umzug in ein Gebäude vom Burghof. Oberlehrer Karl Freist betreute den Umzug und leitete das Archiv von 1971-1991. Nach der zwischenzeitlichen Besetzung durch eine Honorarkraft wurde das Archiv ab 1993 hauptamtlich geleitet. Im Januar 1996 erfolgte dann der Umzug in den heutigen Standort in der Prager Str. 71. Das Stadt- und Verwaltungsarchiv befindet sich im Breiteweg Nr. 11. Dort wird der eingehende und abgehende Schriftverkehr der Behörden verwahrt. Quellen: Stadtarchiv Schönebeck, Lokalredaktion Volksstimme Schönebeck
- Schwanenteich
Auf dieser Seite berichten wir in Kürze über Pferdebahn, Stadtbus und Straßenbahn Stand: 12.03.2024 Am 28. Mai des Jahres 1886 eröffnete die Schönebeck-Elmener Straßenbahn AG eine Pferdebahn zwischen Schönebeck, Hotel "Landhaus"/Bahnhof und der Stadtgrenze zu der damals noch selbstständigen Stadt Bad Elmen. Am 22. Juni 1886 wurde dann die Pferdebahn bis Bad Elmen-Salze (heute Salzelmen), Schwanenteich verlängert. Auf einer Spurweite von 1000 mm waren die Pferde tagsüber zwischen 7:30 Uhr und 21:30 Uhr unterwegs. Der Fahrpreis betrug 15 Pfennige für die gesamte Strecke und 10 Pfennige für Teilstrecken. Erwachsene Fahrgäste durften während der Fahrt von den Zügen auf und abspringen. Anfänglich verkehrt die Pferdebahn nur während der Sommermonate bis zur Endhaltestelle Schwanenteich und endet im Winter am Bad Elmener Marktplatz. Zwischen dem 30. September 1895 und dem 6. Oktober 1895 und zwischen dem 30. Juni 1915 und dem 10. Juli 1915 war der Fahrbetrieb kurzzeitig unterbrochen worden (zuletzt wegen einer Pferde-Hautkrankheit, bei der man befürchtete, sie könnte die Fahrgäste anstecken). Am 15. Februar 1917 kam es aufgrund von Pferdemangel während des Krieges zur Einstellung der Tram, im Sommer 1920 wurden die Gleise demontiert. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
- Dr.-Tolberg-Str. | Haraldbahrvonehrenbe
Dr.-Tolberg-Straße Stand 18.08.2024: 6 Fotos Die Dr.-Tolberg-Straße verläuft zwischen der Chausseestraße und der Eggersdorfer Str. Ab der Heinrich-Heine-Str. entlang am Kurpark bis hin zum Bad "Solequell". Doch bevor diese Straße den Namen Dr. Tolberg erhielt, hieß sie Kaiserstraße. Aus dieser Zeit sind uns einige Fotos erhalten geblieben. Wir bedanken und ganz herzlich bei Herrn Michael Smoch für die Nutzung seiner Ansichtskarten, die wir mit 'AK' gekennzeichnet haben. "Dr.- Tolberg-Straße Die Ebereschen an der Dr.-Tolberg-Straße zeigen in diesen frühherbstlichen Tagen ein brennendes Rot. Überhaupt herrscht jetzt eine bunte Pracht in den Vorgärten der Villenreihe gegenüber dem Kurpark. Spät erst hat diese Straße den Namen, wie er jetzt lautet erhalten. Zum Gedächtnis des verdienten Mannes, der vor 135 Jahren in dieser Gegend seine ersten Heilversuche mit der Elmener Sole unternommen hat, und zwar mit glänzendem Erfolg. Nur eine einfache Badegrube auf einem ablegenden Teil des jetzigen Kurparks, in der Nähe von Villa Bismarck, ist es gewesen, die den Grund bildete zum späteren werden des ersten Solbades und der Soleheilkunde. Es gebührt dem damaligen Knappschaftsarzt an der Schönebecker Saline, Dr.-Johann- Wilhelm-Tolberg, also das unumstrittene Verdienst, auf sie Heilwirkung der Sole hingewiesen zu haben und somit bahnbrechend auf dem Gebiet der Bäderheilkunde gewesen zu sein. Die Gründung des Solbades Elmen im Jahre 1802 ist sein Werk. Lange Jahre hindurch erinnerte nichts an den verdienten Mann, außer einem Ölbild in der Badeverwaltung. Erst vor einer gewissen Spanne Zeit gab man der Kaiserstraße den Namen jenes Wohltäters der Menschheit und schuf ihm damit ein bleibendes Gedenken..." Quelle: Gertrud Schernikau - Unsere Straßennamen in Bad Salzelmen Blick vom Gradierwerk auf die Kaiserstr. (Dr.- Tolberg-Str.). Im Vordergrund ist die Kurpark-Gärtnerei zu sehen. Damals reichte das Gradierwerk bis dahin, wo sich heute das Bad "Solequell" befindet. AK Michael Smoch Blick von der Kreuzung Allendorffstr. (heute Heinrich-Heine-Str.) Richtung Eggersdorfer Str. (Solequell) AK Michael Smoch In diesen prächtigen Villen gab es viele Gästezimmer für die Kurgäste und Ihre Angehörigen 1907 Blick von der Kaiserstraße in die Alleestraße AK Michael Smoch 2012 29.08. im Haus Nr. 4a wohnt die jüd. Familie von Prof. Dr. Wolfgang William Happ. Er war nach seiner Emigration in die USA Physiker in der NASA Die Dr.-Tolberg-Straße endet mit dem Bad "Solequell" an der großen Kreuzung Eggersdorfer Str. / Edelmannstraße /Böltzigstraße/Calbesche Str. Foto: Volksstimme.de
- leer | Haraldbahrvonehrenbe
leer Stand 07.02.2023: 6 Fotos
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Die Straßennamen in Schönebeck, Salzelmen, Felgeleben und Frohse im Wandel der Zeit - neu > alt der vordere Begriff ist der neue Straßenname > der hintere Begriff ist der alte Straßenname: Alt Frohse (Frohse) > Breiteweg (Frohse) (z.T. noch Wilhelmstr. über die Brücke) Am Alten Stadtbad (Salzelmen) > Baderstraße (Salzelmen) Am Gutjahr (Salzelmen) > Steinstraße (Salzelmen) Am Stadtfeld (Schönebeck) > Randel zw. Friedrichstr./Schillerstr. (Schönebeck) Am Solgraben (Salzelmen) (2x umbenannt) > Grabenstraße und Gustav-Lehmann-Straße (Salzelmen) An der Seilerbahn (Schönebeck) > Hauptmann-Loeper-Straße (Schönebeck) August-Bebel-Straße (Salzelmen) > Hindenburgstraße/Leipziger Straße (Salzelmen) Ballenstedter Straße (Salzelmen) > Neidenburger Straße (Salzelmen) Blauer Hof (Salzelmen) > Hirtenwinkel (Salzelmen) Bornstraße (Salzelmen) > Poststraße (Salzelmen) Breiteweg (Schönebeck) > Straße der Thälmann-Pioniere (DDR) (Schönebeck) Calbesche Straße (Salzelmen) > Felgeleber Straße (Salzelmen) Dorotheenstraße (Schönebeck) > Grabenstraße (Schönebeck) Dr.-Lohmeier-Straße (Salzelmen) > Skagarakstraße (Salzelmen) Dr.-Tolberg-Straße (Salzelmen) > Kaiserstraße (Salzelmen) Freiligrathstraße (Schönebeck) > Wilhelm-Drube-Straße (Schönebeck) Friedensplatz (Schönebeck) > Königsplatz (Schönebeck Friedrichstraße (Schönebeck) > Leninstraße (DDR) (Schönebeck) Geschwister-Scholl-Straße (Schönebeck) > Königstraße (Schönebeck) Gretnitzer Straße (Salzelmen) > Feldstraße (Salzelmen) Görtzker Straße (Salzelmen) > Bahnhofstraße / Herman-Matern-Straße (Salzelmen) Großer Steinklump (Frohse) > Große Elbstraße (Frohse) Hermann-Kasten-Straße (Felgeleben) > Arrasstraße (Felgeleben) Hermannstraße (Schönebeck) > Ottostraße (Schönebeck) Heinrich-Heine-Straße (Salzelmen) > Allendorffstraße (Salzelmen) Im Lerchenweg (Schönebeck) > Grundweg (Schönebeck) Jahnstraße (Schönebeck) > Moltkeweg (Schönebeck) Johannes-R.-Becher-Straße (Schönebeck) > Rosestraße (Schönebeck) Johannesstraße (Felgeleben) > Thiemannstraße (Felgeleben) Karl-Jänicke-Platz (Felgeleben) > Denkmalsplatz (Felgeleben) Karl-Liebknecht-Straße (Schönebeck) > Boelckestraße (Schönebeck) Karl-Marx-Straße (Schönebeck) > Roonstraße (Schönebeck) Kastanienweg (Schönebeck) > Am Lerchenfeld (Schönebeck) Kirchstraße (Salzelmen) > Kirchplatz zw. Schneidewindstr./Pfännerstr. (Salzelmen) Kleiner Steinklump (Frohse) > Kleine Elbstraße (Frohse) Köthener Straße (Schönebeck) (3x umbenannt) > Horst-Wessel-Straße und Gnadauer Straße und Am Bahnhof Leutenberger Straße (Salzelmen) > Lötzener Straße (Salzelmen) Liebensteiner Straße (Sachsenland) > Linzer Straße (Sachsenland) Luisenstraße (Salzelmen) > Königin-Luisen-Straße (Salzelmen) Magdeburger Straße (Schönebeck/Salzelmen) > Heerstraße (Schönebeck/Salzelmen) Margarethenstraße (Schönebeck) > Sedanstraße (Schönebeck) Markt (Schönebeck) > Platz der Deutsch Sowjetischen Freundschaft (DDR) (Schönebeck) Maxim-Gorki-Straße (Schönebeck) > Hermannstraße (Schönebeck) Nikolaistraße (Schönebeck) > Poststraße (Schönebeck) Otto-Kresse-Straße (Felgeleben) > Masurenstraße (Felgeleben) Paul-Illhardt-Straße (Salzelmen) > Felgeleber-/Quedlinburger Straße (Salzelmen) Paul-Illhardt-Straße (Salzel men) > Tannenbergstraße (Salzelmen) Paul-Illhardt-Straße (Salzelmen) > Welslebener Straße (Salzelmen) Pfännerstraße (Salzelmen) > Marktstraße (Salzelmen) Republikstraße (Schönebeck) (2x umbenannt) > Kaiser-Straße und Kurt-Hausmann-Straße (Schönebeck) Reuterplatz (Frohse) > Markt (Frohse) Rosa-Luxenburg-Straße (Schönebeck) > Richthofenstraße (Schönebeck) Rudolf-Breitscheid-Straße (Schönebeck) > Kronprinzenstraße (Schönebeck) Ruth-Lübschütz-Platz ( Salzelmen) > Adolf-Hitler-Platz (Salzelmen) Schadeleberstraße (Salzelmen) > Burgstraße (Salzelmen) Schneidewindstraße (Salzelmen) > Schulstraße (Salzelmen) Sieboldstraße (Salzelmen) (4x umbenannt) > Esterhuser Straße/Ebert Straße/Kantstraße (Salzelmen) St. Jakobi-Straße (Schönebeck) > Schulstraße (Schönebeck) Staßfurter Straße (Schönebeck) > Hauptmann-Loeper-Straße (Schönebeck) Tischlerstraße (Schönebeck) (2x umbenannt) > Friedhofstraße und Husarenstraße (Schönebeck) Wernigeröder Straße (Salzelmen) > Ortelsburger Straße (Salzelmen) Welsleber Weg (Schönebeck) > Welsleber Straße zw. Wilhelm--Hellge-Str./Magdeburger Str . (Schönebeck) Wilhelm-Hellge-Straße (Schönebeck/Salzelmen) > Wilhelmstraße (Schönebeck/Salzelmen) Wilhelm-Hellge-Straße (Schönebeck/Salzelmen) > Wilhelmstraße (Schönebeck/Salzelmen) Zimmerer Straße (Schönebeck) > Queerstraße (Schönebeck)
- Kirche "Johannis" | Haraldbahrvonehrenbe
Die Johannes - Kirche in Bad Salzelmen Stand 02.12.2025: 21 Fotos, 79 Aquarelle, bzw. Pastelle Auf der Westseite erfolgte am 29.August 1430 die Grundsteinlegung. Die Türme diensten im Kriegsfall sogar als Zufluchtsstätte. Nach fast 120 Jahren Bauunterbrechung wurden gegen 1550 die beiden Turmhauben aufgesetzt. Das Eingangsportal der Vorhalle ist in Backsteingotik errichtet worden und reich mit Reliefs und Heiligenfiguren verziert. Die Innenausstattung besteht auf Grund der langen Bauzeit aus Elementen der Spätgotik, der Renaissance und des Barock aus dem 17. Jahrhundert. Im Chorraum befindet sich der Hochaltar aus dem Jahr 1664 mit den lebensgroßen Figuren, z. B. Moses und Johannes dem Täufer. Er ist der Namensgeber der Kirche. Der Hochaltar mit dem Stadtwappen von Groß Salze und des Erzbischofs von Magdeburg sowie die Evangelisten-Figuren wurden von den Bildhauern Gießgaß aus Magdeburg, Schorigus aus Braunschweig und dem Kunstmaler Schröder aus Wittenberg geschaffen. Das Besondere für eine evangelische Kirche ist, dass es zwei Beichtstühle jeweils links und und rechts vom Altar gibt. So konnten zwei 'Sünder' gleichzeitig die Beichte ablegen. Prächtig verzierte Logen, Gestühl genannt, wurden 1680 für die adligen Magistrats- und Ratsherren eingebaut. Die darauf befindlichen Sprüche wiesen auf das Amt und die Würde der Inhaber hin. Die älteste der ehemals 4 Bronzeglocken wurde um 1275 gegossen, als es die Pfännerkirche noch gar nicht gab. Sie gehörte zum Geläut der Dorfkirche von Esterhusen. Nachdem diese Kirche Baufällig wurde, kam sie nach Groß-Salze. Ein Großteil der Inneneinrichtung der Spätgotischen Hallenkirche wurde bei einem Brand im Jahr 1635 wärend des Dreißigjährigen Krieges zerstört. Bis heute sind noch die beiden 'Schüleremporen' und das wertvolle Altar-Kruzifix von 1550 erhalten geblieben. Durch den Brand war nicht nur das Kirchendach, sondern auch die Holzkonstruktionen in den Türmen betroffen, so dass die Glocken herunterfielen. Das Satteldach konnte erst 1646 wiederaufgebaut werden. Die Neugestaltung erfolge nun in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts im Barockstil. Die Chorschranke entstand 1682 und ist ein Schnitzwerk von Tobias Wilhelmi aus Magdeburg. Erhalten geblieben sind Wappen und Totengedenktafeln (Epitaphien) der einflussreichen adligen Pfännerfamilien die sich für das Salzwerk und den Wohlstand der Stadt verdient gemacht haben. Die Familie von Esebeck verdient für die Ausgestaltung der Kirche besondere Erwähnung. Ebenso erwähnenswert ist die Barockkanzel. Sie wurde 1678 von dem Hallenser Bildhauer Maximilian Dreißigmark geschaffen. Der Fuß ist als Palmenwedel gestaltet, der Aufgang zeigt Bilder aus dem Leben Christi sowie Apostelfiguren als Märtyrer. Auf dem Schalldeckel steht ein Posaunenengel und eine Taube aus Symbol des Heiligen Geistes. Ein weiteres wertvolles Inventar der Johanneskirche ist ein Kruzifix aus dem Jahr um 1550. Es stand wahrscheinlich einmal auf dem Altar. Mit der Schaffung der Königlichen Saline ging die Salzgewinnung durch die Pfänner dem Ende entgegen. Die Saline produzierte das Salz kostengünstiger als die Pfänner. Damit verlor auch die 'Pfännerkirche' im mehr an Bedeutung und es begann der schleichende Verfall der Ausstattung. Die letzte umfassende Renovierung erfolgte im Jahr 1891. Die Orgel vom Orgelbauer Wilhelm Rühlmann wurde im Jahr 1914 eingebaut, Sie verfügt über 45 Register auf drei Manualen und Pedal. Mit kirchlichen und staatlichen Mittel begann seit 1981 ein umfassendes 'Wiederherstellungsprogramm' unter der heutigen Leitung das Kirchbauvereins Schönebeck-Salzelmen. 2002 wurde die Orgel von W. Sauer Orgelbau aus Frankfurt Oder restauriert. Über eine Besonderheit möchten wir gerne noch berichten. "Eine Chronik berichtet, dass die Türme doppelt so hoch werden sollten, höher als die des Magdeburger Doms . Aber der Erzbischof aus Magdeburg soll sein Veto eingelegt haben. Die Türme durften danach höchstens halb so hoch werden wie die der Bischofskathedrale. So blieben sie auch lange unvollendet und erst später (um 1550) setzte man die Renaissancespitzen auf. Die Türme erhielten so eine Höhe von 52 Meter. In den Pyramiden befinden sich zum Teil sehr gut erhaltene Räume der ehemaligen Türmerwohnung , die bis zum Jahre 1901 von einem Turmwächter besetzt war. Dort wurde inzwischen ein kleines Turmmuseum eingerichtet. Im Sommerhalbjahr finden regelmäßig Turmbesteigungen statt, in denen man vom 41 Meter hoch gelegenen Rundgang die Stadt besichtigen kann." Quellen: Joachim Freyer (Hrsg.): Kirchen des Landkreises Schönebeck. Calbe: Grafisches Centrum Cuno, 2004 Stadt Schönebeck (Hrsg.): 775 Jahre Schönebeck an der Elbe. Schönebeck: Druckerei Schlüter, 1997 Kreismuseum Schönebeck (Hrsg.): Baudenkmale im Kreis Schönebeck. Magdeburg: Druckerei Volksstimme Magdeburg, 1988 Wikipadia ~~~~~~~~~~ Datum unbekannt 1910 AK Michael Smoch 1920 1925 Datum unbekannt Quelle: Manuela Schnurre Quelle: Manuela Schnurre 01.08.2012 15.09.2016 07.03.2012 07.05.2012 offensichtlich stand hier auf dem freien Platz an der Kirche ein Haus 18.01.2012 18.09.2016 Gestühl von Esebeck-Böltzig 25.09.2016 ~~~~~~~~~~ Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Heinrich Huke jun., dass wir seine und die Aquarelle von seinem Vater Heinrich Huke sen. in unserer Homepage verwenden dürfen. Wir übernehmen die Bildbeschreibungen in der gleichen Schreibweise, so wie sie Heinrich Huke auf seinen Zeichnungen verwendet hat. Einige Bilder haben nur eine Nummer. Die Zahlenangaben hinter dem Titel beziehen sich auf das Jahr. 026 043 045 073 076 093 Grabenstr.m.Park1941 Kirch.v.Hof Pfännerstr.1942 Pfännerstr.1942 Rosmarinstr.1942 Rosmarinstr1943 Burg Schadeleben1961 Brunnenstr.1962 Salzelmen1962 Salzelmen1963 MORGENSTE:HOF64 Sorgestr.64 Markt 65 Solet.+Gradierw.1965 Salzelm.v.Hummelberg1965 von der Arche aus 1965 Joh.-Kirche v Teiles-G1966 Salzelmen1968 Sorgestr.68 Wilhelmstr.vMalzmf69 Malzmühlenfeld1969 Kirchstr.70 v.Malzmühlenfeld1971 Malzmühlenfeld1970 Salzelmen 1971 Joh.-Kirche1971 Salzelmen1971 Salzelmen1971a Salzelmen1971b Solet.+Gradierw.1972 Salzelmen 1972 Solet.+Gradierwerk1973 Siedehaus73 Joh.-Kirche1973 Pfaennerstr73 Kirche1973 Kirche1973a Bornstr.73 KukirolmitKirche1974 Salzelmen 1974 Salzelmen 1974a Jakobstr.75 Salzelmen 1975 Salzelmen1976 Bad Salzelmen1979 Burg Schadeleben 1980 Salzelmen vom Streitfeld aus gesehen 1980 Salzelmen 1980 Salzelmen 1980-1 Salzelmen1980-2 Salzelmen 1980-3 Salzelmen 1980-4 Heinrich Huke sen. hinterlies uns einen Kulturschatz mit seinen Zeichnungen und Gemälden. Durch die Detailtreue seiner Werke in verschiedenen Mal- und Zeichentechniken haben wir einen historisch korrekten Rückblick in die nahe Vergangenheit unserer Region. Wir möchten uns mit der Veröffentlichung seine Bilder stellvertretend für viele Schönebecker für sein Lebenswerk bedanken. Besonderen Dank möchten wir auch Herrn Heinrich Huke jun. aussprechen, dass wir auch seine Werke in unserer Homepage präsentieren dürfen. Pfaennerstra2001 (Pastell) Heinrich Huke jun. PfännerstNachts (Pastell) Heinrich Huke jun. Auf den nachfolgenden Bildern haben die Künstler keine Jahreszahlen ihrer Enstehung vermerkt. Bild39 Kirche Molkerei Kirche Kirche+Markt Luisenstrasse Pfännerturm Rosmarinstr. Rosmarinstr Rosmarinstr (Pastell) Heinrich Huke jun. Rosmarinstr.1 Heinrich Huke jun. 9711155aGutshof (Pastell) Heinrich Huke jun. Rosmarinstr. (Pastell) 1941 Heinrich Huke sen. Tränkeplatz Salzelmen SalzelmenmitKirche1 SalzelmenmitKirche SalzelmenmitKirche2 vom Krähenberg Zur Drogerie Hein ~~~~~~~~~~ Wir befinden uns hier:
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Ein Blick in die Gästebücher der Familie von Wolfgang und Eberhard Wanckel mit den Zeichnungen von 1924 - 1950 Die 196 Zeichnungen sind von Wolfgang Wanckel, einige seiner Gäste und besonders von Otto-August-Gerhard Pech, genannt Pix. Er hat unter anderem in Altenburg die Bilder auf dem Deutschen Skatblatt und auch Stadtwappen entworfen. Die Gästebücher und Fotoalben zeugen von vielen Besuchern in den Häusern von Eberhard im Streckenweg 4 und Wolfgang Wanckel später in der Villa Carlshall. Die vielen ausschließlichen Textseiten der Gästebücher haben wir hier nicht veröffentlicht, denn sie sind rein privaten Inhalts. Die Seiten mit den Zeichnungen haben wir bis auf 3 Ausnahmen im Original belassen. Als Angaben zum Anlass und Datum verwenden wir die Eintragungen auf den Zeichnungen und den Gästebuchseiten. Wir danken der Familie Sandra und Felix Leue, sowie Herrn Jörg Lustinetz, dass wir die Bücher eine Zeitlang haben durften. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass das Kopieren und Verwenden der Zeichnungen und Reproduktionen nicht erlaubt ist und einer schriftlichen Genehmigung der Inhaber der Bücher und Fotoalben, Herrn Felix Leue und Herrn Jörg Lustinetz, sowie für die Reproduktionen Herrn Harald Bahr von Ehrenberg bedürfen. Alle Fotos und Zeichnungen sind urheberrechtlich geschützt. Viel Arbeit, aber hoch interessant Es gab vom Einband her zwei gleiche Gästebücher an verschiedenen Orten mit unterschiedlichen Inhalten In Runenschrift: Gott ist mein Fels - Wolfgang Wanckel Pix entwirft in Altenburg das Deutsche Skatblatt Pix als Barbarossa 11.12.1924 Oskar Carl Wanckels 81. Geburtstag 16.12.1924 Aufträge über Aufträge ... 10.10.1925 25 Jahre Reederei Oskar Wanckel 02.-04.05.1925 11.12.1925 Oskar Carl Wanckels 82. Geburtstag 12.12.1925 Mistelholen im Busch 14.01.1925 Einladung zum Kostümball 14.-15.03. Oskar Wanckel als Sir John auf einem Kostümball 19.02.1925 Dankschreiben vom Schauspieler Artur Petraschk 26.-29.05.1925 Pix und Pixin fahren nach Hause 27.01. und 08.02.1925 Onkel Pix und Prof. Dr. Hahne zu Besuch 1925/1926 Jahreswechsel 1925 Fr. Weigel beim Frühlings-Volksfest 1925 Julfest (Altgermanische Bezeichnung für die Wintersonnenwende) 02.05.1926 2. Geburtstag von ? 11.12. 1926 83. Geburtstag von Oskar Wanckel 16.06. und 30.06.1926 24.12.1926 Weihnachtsgäste 24.12.1926 Neues Kontor und Hafenbecken 01.-02.05.1927 Jazz-Bande 06.04.1927 Bergsteiger des D&A Alpenvereins 07.-15.10.1927 Pix reist in den Harz 08.-15.10. Stationen der Harzreise 10. und 18.12.1927 3. und 4. Advent 16.10.1927 Gästeliste
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- Frohse | Haraldbahrvonehrenbe
Frohse - der älteste Stadtteil von Schönebeck Stand: 28.02.2024, 86 Fotos und 226 Aquarelle Über den ältesten Stadtteil lässt sich viel berichten. Wir beginnen mit dem Jahr 929. Da schenkt Otto I. seiner 1. Frau Editha den Burgward Frohse, den er später zur Kaiserpfalz ausbauen lässt. Zu diesem Zweck lässt Otto I. die Siedlung 'Vraso' abreißen. Sie wurde östlich des Solgrabens wiederaufgebaut. Das Siegel von Frohse aus dem Jahr 936. Es zeigt entweder Otto I. oder Heinrich II. (?) Schmäh-Gedicht über die Fam. von Kahle. Quelle: Susanne Kalisch ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die nachfolgenden Zeichnungen und Informationen stammen von den Schautafeln, welche der 'Elbufer Förderverein Schönebeck e.V.' aufgestellt hat. 936 erste urkundliche Erwähnung In den Jahren 946, 949, 952 und 956 hält Otto I. je einen Hoftag in Frohse ab. Somit wird Frohse für 60 Jahre der politische Mittelpunkt des jungen Deutschen Ottonischen Reiches. Die Pfalz wir aber überwiegend privat von der Kaiserfamilie mit ihrem Hofstaat genutzt. Hier finden in diesen Jahren mindestens 1 Hoftag und 12 Hoflager statt, zu denen die Königinnen Editha, Mathilde und die Kaiserinnen Adelheid, Theopanu und Kunigunde mit ihren Kindern mehrfach zu Gast waren. 949 wird zum ersten Mal das Wort 'palatium' im Zusammenhang mit der Pfalz verwendet. Das bedeutet, dass es hier einen Thronsaal gegeben haben muss. 961 wird Frohse als 'civitas' (Stadt- oder Marktflecken) bezeichnet. 974 und 976 beurkundet Otto II. Frohse. 993 beurkundet Otto III. Frohse. 1002 findet ein Hoftag statt um die Nachfolge von Otto III. vorzubereiten. 1004, 1006 und 1010 beurkundet Heinrich II. Frohse. 1012 wird die Pfalz aufgegeben und fällt an das Bistum Magdeburg. Das Marktrecht wird eingeführt und es entsteht ein Zollamt und eine Münzstätte unter Heinrich II. Frohse wird nun vollständig mit einer Stadtmauer umgeben. 1015 Erwähnung der St. Laurentiuskirche. 1020 Nach einem Hochwasser fließt die Elbe an Frohse vorbei. 1178-1180 zerstört Heinrich II. die Burg. Die wird anschließend nur notdürftig wieder aufgebaut und als erzbischöfliches Salzamt genutzt. 1179 Frohse wird Umschlagplatz für das in den Elmener Salzwerken gewonnene und später in Groß-Salze produzierte Salz, ebenso für das für die Siedehäuser benötigte Brennholz. 1230 Frohse ist 550 ha groß und wird als 'oppidum' (befestigte Stadt) bezeichnet. 1313 die Burg wird aufgegeben und verfällt zur Ruine. 1316 Frohse besitzt einen eigenen Rat. 1454 Auf dem ältesten Siegel der Stadt sitzt ein König auf dem Thron. Dabei handelt es sich entweder um Otto I. als Gründer von Frohse, oder Heinrich II., der Frohse das Stadtrecht verliehen hat. 1525 Die Stadt Frohse gehört jetzt mit ihren 600 Einwohnern der Burg Schadeleben. 1526 in der Laurentiuskirche wird der erste Lutherische Gottesdienst abgehalten. 1630 die Truppen von Wallenstein, unter den Obristen Wengeler und Bönninghausen, erobern und zerstören große Teile von Frohse. 1636 nachdem die Pest wütet, erholt sich die Stadt Frohse nicht wieder. 1680 Frohse kommt unter die Verwaltung von Kur Brandenburg, welches 1701 das Königreich Preußen wird. 1717 Frohse wird Garnisonsstadt für die 'Reuter' (mit Brustpanzer geharnischte Reiter) 1727-1806 ist das Leib-Kürassier-Regiment Nr. 3 in Frohse stationiert 1771-1772 werden die ersten 30 Kolonisten Häuser auf der Königstraße (Geschw.-Scholl-Str.) zwischen Frohse und Schönebeck gebaut. 1773-1774 werden die ersten 40 Kolonisten Häuser auf der Wilhelmstraße (Wilhelm-Hellge-Straße) zwischen Frohse und Groß Salze gebaut. 1813 schlägt die russische Armee unter General Benningsen die etwa 8.000 Mann starke französische Armee unter General Senecal im Gefecht von Frohse. 1817 die letzten Fundamente und Wallgräben werden beseitigt und es entsteht an deren Stelle eine Ziegelei, die es inzwischen auch nicht mehr gibt. 1832 gibt Frohse sein Stadtrecht auf und wird 'Flecken mit Marktgerechtigkeit'. 1858 entsteht die Frohser Dampfmühle. 1873 Ferdinand Deißler wird der neue Besitzer der Dampfmühle. 1901 brennt die Dampfmühle ab und wir modern wieder aufgebaut. 1912 verarbeitet die Mühle mit 30 Beschäftigten o,8 t Roggen bzw. Weizen täglich. 1946 wird die Mühle enteignet und produziert als VEB bis 1990 weiter. 1918 im Verlauf der Novemberrevolution besetzen bewaffnete Soldaten und Arbeiter das Rathaus. 1926 Frohse wird an das Magdeburger Straßenbahnnetz angeschlossen (bis 1969). 1945 am 11.04. erreicht das amerikanischen 67. Panzerregiment unter Major Hollingsworth von der 2. US-Panzerdivision Frohse. Am 12.04.1945 wird Schönebeck durch eine Zangenbewegung der US-Armee von Frohse und Felgeleben aus erobert. Vom 13.-16.04. wird östlich von Frohse ein Brückenkopf über die Elbe gehalten. 1955 Grundsteinlegung für die Binnenschifferschule 'Karl Meseberg'. 1956 Das 'Teßmann-Sportheim' wird fertiggestellt. 1968 Der Frohseaner Sportschütze Kurt Czekalla erringt bei der Olympiade in Mexiko eine Bronzemedaille. 1971 entsteht das Straßenbrückwerk (?) bei Frohse. 1974 Frohse erhält einen S-Bahnanschluss. 1992 Grundsteinlegung für das neue Berufschulzentrum ('Otto Allendorff') 1995 das Brückenbauwerk 'Frohser Brücke' wird in Betrieb genommen. 2003-2004 Umgestaltung vom Reuterplatzes und Friedhofweg und der Ausbau vom Elb-Rad- und Wanderweg nach Schönebeck. Wie es die Karten eindeutig zeigen, lohnt es nicht mehr nach der Königspfalz zu suchen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Und es blieb nicht immer friedlich. Vor den Toren von Frohse standen sich am 10.01.1278 die Magdeburger Erzbischöflichen-, Anhaltinischen-, Sachsen-Wittenberger-, Barbyer- und Brandenburger Truppen gegenüber. Der brandenburgische Markgraf verliert die Schlacht Das Schlachtfeld lag zwischen Magdeburg, Frohse und dem Frohser Berg. 1653 Das 'Stättlein Frohsa' - Stich von Merian (Stadtarchiv 03.07_F 07 07 03 003) ~~~~~~~~~~ Das sollte es aber noch nicht gewesen sein. Es kam zu einem weiteren Gefecht am 08.11.1813 In dem Stich von Merian ist auch die 'alte' St. Laurentiuskirche zu sehen. Sie hat aber im Laufe der Zeit ihr Aussehen verändert. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ein Straßenname erinnert noch an die Befestigungsanlagen der alten Burg Die Wallstraße ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Es ist naheliegend, wenn man sich in Elbnähe befindet, dass es eine Große-Elbstraße gibt ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Zwei gegensätzliche Bilder: Harmonie und Proteststimmung ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Als diese Bilder entstanden sind fuhr noch keine Straßenbahn durch Frohse: Fleischerei Brinckmann Gasthof 'Deutsches Haus' 1924 Markt, heute Reuterplatz 19.08.1014 Reuterplatz 6 Die Staßenbahn aud dem Weg von Schönebeck nach Magdeburg Westerhüsen. Quelle unbekannt ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ein Blick in den Hafen. Im linken Bild sieht man die Röhren für die Verladung von Schüttgut. Ein technischer Fortschritt zur damaligen Zeit. Ein fahrbarer Portal-Drehkrahn auf Schienen 1913 baut der Spediteur Oskar Wanckel den Frohser Hafen auf dem Gelände der ehem. Königspfalz. 1924 werden nach der Unterbrechung durch den 1. Weltkrieg Gleisanlagen und Speicher für Getreide, Zucker, Futter- und Düngemittel errichtet. Der Hafen verfügt jetzt über 35 Winterliegeplätze für Kähne und Schlepper. Die Umschlagmenge von 460.000 t wurde bis 1930 auf 580.000 t erhöht. Der Hafen steht damit an der 5. Stelle der Elbe-Saale-Binnenhäfen hinter Hamburg, Magdeburg, Dresden und Riesa. 1940-1945 durch den 2. Weltkrieg reduziert sich die Umschlagsmenge auf 330.000 t. Nach dem Krieg kommt der Hafenbetrieb zum Erliegen. 1946 wird das Speditions- und Elbschifffahrts-Kontor durch die sowjetische Kommandantur enteignet. Die Schiffsflotte geht an die Magdeburger Binnenreederei, die Hafenanlagen übernehmen die Magdeburger Häfen. 1955 beträgt die Umschlagmenge 600.000 t, die sich bis in die 1980er Jahre auf 700.000 t erhöht. 1990 bricht die Elbschifffahrt und der Hafenbetrieb zusammen. Auf dem Gelände siedelt sich ein Schrottverwertungsfirma an. Die Speicher werden von der Magdeburger Getreide-GmbH betrieben. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ganz links in der oben gezeigten Karte vom Hafen befand sich die Schiffswerf von Heinrich Weise. Heinrich Weise Die Werft von Heinrich Weise. Hier wurden Lastkähne gebaut, wie sie auch in der Wanckelflotte verwendet wurden 1908 kauft Heinrich Weise das 6.000 m² große hochwasserfreie Gelände. Er baut dort Wohnhaus und Betriebstätten für zunächst 30 Beschäftigte. 1910 übernimmt die Werft die Reparaturen aller auf der Elbe fahrenden Holz- und Eisenschiffe. Die Werft verfügte über eigene Gleisanlagen. Die Slipanlage konnte dem jeweiligen Wasserstand angepasst werden und Wasserfahrzeuge bis 75 m Länge, 0,65 m Tiefgang und 300 t Eigengewicht aufnehmen. Das Hautgeschäft waren die Reparaturen von Schleppkähnen. 1924-1928 entstehen neue Werkstätten. Gebaut werden jetzt auch s.g. Plauer Maßkähne mit den Standartmaßen 67m lang, 10m breit und 2,5m hoch. 1930 nach dem Tod von Heinrich Weise übernehmen die Söhne Heinrich und Paul gemeinsam die Werft. Jetzt werden mit den 90 Mitarbeitern überwiegend Lastkähnen und Motorschiffe neu gebaut. 1945 hilft die Firma bei der Bergung gesunkener Schiffe, der Freilegung der Elbfahrrinne, baut die neue Gierfähre und 1949 das Motorschiff 'Schönebeck' als Ersatz für die gesprengte Elbbrücke. 1951 wird die Werft enteignet. Als VEB (Volkseigener Betrieb) werden neben Motorgüterschiffen Schubprahme hergestellt. Die Werft gehört nun der VEB Schiffsreparaturwerft Berlin und rekonstruiert alte Binnenfahrzeuge. Weil diese aber durch Neubauten ersetzt werden, erfolgt die Schließung der Weft 1964 . 1930 Die Kameraden der Feuerwehr Frohse 1930 nach dem Tod von Heinrich Weise übernehmen die Söhne Heinrich und Paul gemeinsam die Werft. Jetzt werden mit den 90 Mitarbeitern überwiegend Lastkähnen und Motorschiffe neu gebaut.1945 hilft die Firma bei der Bergung gesunkener Schiffe, der Freilegung der Elbfahrrinne, baut die neue Gierfähre und 1949 das Motorschiff 'Schönebeck' als Ersatz für die gesprengte Elbbrücke.1951 wird die Werft enteignet. Als VEB (Volkseigener Betrieb) werden neben Motorgüterschiffen Schubprahme hergestellt. Die Werft gehört nun der VEB Schiffsreparaturwerft Berlin und rekonstruiert alte Binnenfahrzeuge. Weil diese aber durch Neubauten ersetzt werden, erfolgt die Schließung der Weft 1964 . ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Doch es sollte wieder einmal nicht friedlich bleiben. Im 2. Weltkrieg war der Übergang zum anderen Elbufer für die Alleierten Truppen von großer strategischer Bedeutung. Das Ziel war es Magdeburg auf der gegenüberliegenden Elbseite vom Werder her einzuschließen. Angriff der 9. US-Armee mit der 2. und 83. Panzerdivision mit 2 Regimentern unter dem Befehl von General Simpson. Schönebeck wurde über Frohse, Salzelmen und Felgeleben eingekreist. Dem gegenüber stand in Grünewalde die Infanterie-Division 'Scharnhorst' ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ früher: die Unternehmer-Villa von Ferdinand Deissner jetzt: Franke-Bau 06.08.2019 Die Ansicht der Mühlen-Ruine von allen Seiten am 07.03.2012: ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ 10.12.2014 06.08.2019 Für die Mühle kam das endgültige Aus. Der Abriss erfolgte im Jahr 2023 und was später einmal auf dem Gelände errichtet werden soll ist uns zur Zeit nicht bekannt. Fotos vom: 09.03.2024 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir bleiben noch ein wenig im Friedhofsweg: 2019 06.08. die ehem. Adolf-Diesterweg-Schule Schmucke Häuser sind hier im Friedhofsweg entstanden. 06.08.2014 Wallstr. / Großer Steinklump Fassadenschmuck: W W 1913 06.08.2019 Großer Steinklump 9 Private Elb-Brauerei Frohse. Kleiner Steinklump 18 10.12.2014 die FahrradManufaktur 'Weltrad' habe ich auf einem Hof in der Magazinstraße entdeckt Das Hochwasser 2013 stand bis zu der gelben Linie 18.02.2019 Ein Schiffsbagger arbeitet auf der gegenüberliegenden Seite auf der Höhe vom 'Apfelwerder' ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir schauen uns ein wenig im Ort um: Linie 14 in Frohse, Foto: Zeitreisen Schönebeck 10.12.2014 Alt Frohse Haus-Nr. 33-36 Fotos: Micky Hennemann und Zeitreisen Schönebeck gleicher Ort: 1930er Jahre und am 10.05.2012 10.12.2014 sanierungsbedürftig: Großer Steinklump 25 10.12.2014 in der Sanierung: Großer Steinklump 31 10.12.2014 Sanierungsbedürftig. Großer Steinklump 30 10.12.2014 Großer Steinklump Nr. 30 'kleiner Steinklump1967' Maler Heinrich Huke Die Fenster vom Glockenturm der St. Laurentiuskirche 18.12.2005 Sonnenuntergang. Hier fanden am 10.01.1278 und am 08.11.1813 die großen Gefechte bei Frohse statt. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Heinrich Huke jun., dass wir die Aquarelle und Zeichnungen von seinem Vater, Heinrich Huke sen., in unserer Homepage verwenden dürfen. Wir übernehmen auch die Vermerke, bzw. Nummerierungen die zu den Bildern gehören. Frohse 1944 Frohse von der Bahn 1969 001 005 BeiFrohse Bild3 Bild1 Bild5 Bild6 Bild7 Bild8 Bild10 Bild9 Bild11 Bild12 Bild16 Bild18 Bild20 Bild22 Bild25 Bild27 Bild29 Bild31 Bild33 Bild35 Bild14 Bild17 Bild19 Bild21 Bild23 Bild26 Bild28 Bild30 Bild32 Bild34 Bild36 Bild37 Bild38 Bild39 Bild41 Bild42 Bild43 Bild44 Bild46 Bild45 Bild47 Bild48 Bild53 Bild55 Bild57 Bild52 Bild54 Bild56 Bild58 Bild59 Bild60 Bild62 Bild61 Bild68 Bild63 Bild64 Bild65 Bild66 Bild67 Bild69 Bild71 Bild70 Bild72 Bild73 Bild74 Bild75 Bild77 Bild79 Bild76 Bild78 Bild80 Bild81 Bild82 Bild83 Bild85 Bild84 Bild86 Bild87 Bild89 Bild88 Bild90 Bild91 Bild92 Bild93 Bild94 Bild95 Bild96 Bild97 Bild99 Bild98 Bild100 Bild101 Bild102 Bild103 Bild104 Bild105 Bild106 Bild107 Bild108 Bild109 Bild110 Bild111 Bild112 Bild113 Bild115 Bild114 Bild116 Bild117 Bild119 Bild122 Bild124 Bild126 Bild128 Bild130 Bild118 Bild121 Bild123 Bild125 Bild127 Bild129 Bild131 Bild132 Bild133 Bild134 Bild136 Bild135 Bild137 Bild138 Bild140 Bild139 Bild141 Bild142 Bild143 Bild147 Bild149 Bild148 Bild150 Bild151 Bild152 Bild153 Bild154 Bild155 Bild157 Bild159 Bild161 Bild156 Bild158 Bild160 Bild162 Bild163 Bild164 Bild165 Bild166 Bild167 Bild168 Bild169 Bild171 Bild170 Bild172 Bild173 Bild175 Bild177 Bild174 Bild176 Bild178 Bild179 Bild181 Bild183 Bild185 Bild187 Bild189 Bild191 Bild193 Bild195 Bild197 Bild199 Bild201 Bild180 Bild182 Bild184 Bild186 Bild188 Bild190 Bild192 Bild194 Bild196 Bild198 Bild200 Bild202 Bild203 Bild205 Bild207 Bild204 Bild206 Bild208 Bild210 Bild212 Bild214 Bild211 Bild213 Bild215 Bild216 Bild218 Bild220 Bild222 Bild217 Bild219 Bild221 Bild223 Bild224 Bild226 Bild228 Bild230 Bild232 Bild225 Bild227 Bild229 Bild231 Bild233 Bild120 Bild235 Hiermit endet die Serie mit Werken von dem Maler Heinrich Huke