
Gräfin und
Graf von Ehrenberg
Infos und Bilder von Schönebeck und Umgebung
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Die Kolonisten-Straßen Stand am 06.08.2023: 6 Fotos, 2 Zeichnungen Die Planung der Kolonisten-Straßen aus dem Jahr 1774 Quelle: Stadtarchiv Schönebeck Vielleicht ein bisschen verwirrend, aber für Einheimische macht diese alte Karte einen Sinn. Es handelt sich um die heutigen Geschwister-Scholl-Straße, Friedrichstraße und Wilhelm-Hellge-Straße. Quelle: Susanne Kalisch ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ 1770 hatte Schönebeck 2718 Einwohner, davon wohnten 228 in der so genannten Kolonie. Dazu wurden auf Betreiben des König Friedrich Wilhelm I. gerade Straßen zwischen den Städten Schönebeck, Frohse und Groß Salze angelegt und mit einheitlichen Häusern bebaut. Die Aufsicht hatte die Königliche Kriegs- und Domänenkammer zu Magdeburg. Die 3 Straßen wurden damals sinnvoll König - Friedrich - Wilhelm - Straßen genannt. Die Königstraße zwischen Frohse und Schönebeck und die Friedrichstraße zwischen Groß Salze und Schönebeck wurden in den Jahren 1771-1772 und die Wilhelmstraße zwischen Frohse und Groß Salze in den Jahren 1773-1774 gebaut. Vielleicht ist es dem Einem oder Anderen aufgefallen. Solche typischen Häuschen finden sich auch noch in der Böttcherstraße. Und das stimmt, denn die zweite Straßenseite wurde ebenfalls 1773-1774 für Kolonisten erbaut. Vorzugsweise sind dort Salinenböttcher angesiedelt worden. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Doch wer waren diese "Kolonisten"? Es waren zum Teil im Ausland angeworbene Arbeiter für die Saline. Durch ihren rasanten Ausbau fehlte es an Arbeitskräften. Um das Umsiedeln nach Schönebeck attraktiv zu machen, wurden ihnen das Haus, 1/2 Morgen Acker- und Gartenland kostenfrei für die ersten 15 Jahre zur Verfügung gestellt. Zugleich bestand für die Nachkommen das Erbrecht. Natürlich gab es für die Kolonisten Regeln, die vom Magistrat überwacht wurden. Es wurde z.B. festgelegt, dass mindestens 24 Obstbäume in den Hausgärten zu pflanzen sind. Die Bäume vor den Häusern mussten von den Kolonisten gepflegt werden usw. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ 1776 wurde die Gründung der Kolonie abgeschlossen. Die Verteilung auf die einzelnen Straßen ist in dem Buch von Friedrich Magnus, "Geschichte der Stadt Schönebeck an der Elbe" beschrieben: zu Schönebeck: 28 Feuerstellen auf der Böttcherstraße 16 - // - auf der Friedrichstraße 24 - // - auf er Königstraße 5 - // - hinter Herings Planke (?) 2 - // - in dem Randel'schen Grunde (?) 75 Feuerstellen (Haushalte) zu Groß Salze: 26 Feuerstellen auf der Friedrichstraße 23 - // - auf der Wilhelmstraße 49 Feuerstellen (Haushalte) zu Frohse: 31 Feuerstellen auf der Königstraße 25 - // - auf der Wilhelmstraße 56 Feuerstellen (Haushalte) Das sind immerhin 180 Kolonisten Haushalte. In einer Statistik ist zu lesen: Schönebeck hatte 1808 3518 Einwohner und 1251 Kolonisten. Schönebeck hatte 1810 3701 Einwohner und 1319 Kolonisten. Die Kolonistenhäuser sahen alle ähnlich aus. Quelle: Susanne Kalisch Typisch ist die Form vom Dachstuhl 2013 07.03. Einige verfallen 2013 07.03. 2013 07.03. 2013 07.03. Einige wurden ausgebaut. Hier sehen wir die frühere Gaststätte "Zur Ausweiche". Der Name passt, denn nur hier fuhren die Straßenbahnen zwischen Schönebeck und Magdeburg an einander vorbei. Der Rest der Strecke war eingleisig.
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Oskar Carl Wanckel - Spediteur, Reeder und Großhändler. Stand: 07.02.2023 - 64 Fotos Der Direktor vom Speditionskontor in Schönebeck/Elbe. wurde am 11.12.1843 in Wildenfels/Sachsen geboren. Oskar Carl ist der Sohn einer Leipziger Lehrerfamilie und erlernte den Beruf eines Kaufmanns. Er heiratet am 16.09.1870 Marie Hauschild aus Leipzig. Sie ist nach 1-jähriger Ehe gestorben. In 2. Ehe heiratet er am 23.04.1878 Clara Lielske, eine Kaufmannstochter aus Leipzig. Sie hatten 2 Söhne, Wolfgang und Eberhard. Es folgen Infos aus dem Internet, Schautafeln vom Elbufer-Förderverein und Texttafeln aus den Heimatmuseum Bad Salzelmen, sowie der Stammtafel der Familie Wanckel. Im Interesse der Chronologie vermischen sich die Texte und werden nicht nach Quellen gesondert hervorgehoben. Nicht in allen Fällen sind uns die Autoren bekannt. Hinweise dazu nehmen wir gerne entgegen. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ 1860 - Das Betriebsgelände wird vom anhaltischen Staat gekauft, um das in Staßfurt Leopoldshall geförderte Steinsalz auf der Elbe verschiffen zu können. Es wird ein Magazin errichtet und ein Antrag auf einen Bahnanschluss gestellt. 1865 - Der preußische Staat verweigert die Genehmigung zur Errichtung einer Spedition. Der Getreidehändler Carl Fritsche kann das Gelände billig von der anhaltischen Regierung erwerben, darf aber vorerst keine Spedition betreiben. Das Gelände ist einige Zeit ungenutzt. 1867 - Die nun gegründete Spedition Carl Fritsche bekommt den ersten privaten Bahnanschluss. Die Zweigbahn fuhr vom Bahnhof Schönebeck zum Fritschen Lagerplatz an der Elbe. 1868 - Der Kaufmann Oskar Carl Wanckel übernimmt die Geschäftsführung des Speditions- und Elbschifffahrts-geschäftes. 1872 - Die Firma wir zum Speditions- und Elbschifffahrtskontor AG Schönebeck umgewandelt. 1879 - Die Wanckel'sche Reederei wird mit zwei Kähnen gegründet. 1883 - Die Spedition Wanckel beantragt einen Telefonanschluss erhält ihn 1885 als erste von 10 Firmen in Schönebeck. Oskar Carl Wanckel baut den Betrieb kontinuierlich aus und gründet Zweigniederlassungen in Magdeburg, Burg, Hamburg, Halberstadt, Blankenburg und Aschersleben. Er hat ebenfalls die Aktienmehrheit. 1900 - Die Anzahl der Schiffe hat sich auf sieben erhöht. Die die Reedereiflagge zeigt eine weiße Mondsichel und einen Stern auf blauem Grund. 1908 - ca. 1700 Kähne löschen im Wanckel'schen Hafen Kali und Steinsalz, Dünger, Getreide, Futtermittel, Schwefelkies, Phosphate, Kohlen und diverses Stückgut. Hauptumschlaggüter waren Kali- und Steinsalz, Dünger, Getreide und Futtermittel, Schwefelkies, Phosphate und Kohlen. Zum Massengütertransport kam auch der regelmäßige Stückgutverkehr. Das Speditionsgeschäft und die damit verbundene Reederei entwickelte sich zu einer der bedeutendsten auf der Elbe. 1913 wurde der Bau eines firmeneigenen Hafens in Schönebeck begonnen. Es werden von den etwa 200 Arbeitern 488.000 Tonnen Güter umgeschlagen. Oskar Carl Wanckel ist somit der fünftgrößte Spediteur an Elbe und Saale und beginnt den Bau eines Hafens in Frohse, der infolge des I. Weltkrieges erst 1924 beendet werden konnte. 1917 - Nach dem Tod des Firmengründers Oskar Carl Wanckel übernimmt hauptsächlich der jüngere Sohn Eberhard Wanckel den Betrieb, den er weiter ausbaut. Der ältere Sohn Wolfgang gehört zwar auch zur Führung des Spedition-Unternehmens, widmet sich aber sehr stark seinem Hobby der Archäologie. Er führt in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle zahlreiche bedeutende Grabungen durch. 1920 - Die Reederei verfügt jetzt über drei Schleppdampfer und 25 Kähne mit einer Tonnage von ca. 25.000 brt (Bruttoregistertonnen), obwohl sie auf Grund des Versailles-Vertrages 1919 zwei Kähne abgeben musste. 1924 - Der Hafen in Frohse geht als 2. Hafen der Spedition in Betrieb. 1924 - 1949 Wolfgang Wanckel ist ehrenamtlicher Leiter und Sponsor des Kreismuseums in Schönebeck. Oskar Carl Wanckel wirkte viele Jahre als einflussreicher Stadtrat sowie in Gremien der Elbschifffahrtsunternehmen. 1946 - Die Firma liegt in der sowjetischen Besatzungszone und wird enteignet. Die noch vorhandenen Schiffe werden durch die Binnenreederei weiter genutzt. Die Häfen Schönebeck, Frohse und Magdeburg werden dem Magdeburger Hafen unterstellt. Oskar Carl Wanckels Enkel, Carl Oskar Wanckel (1908 - 1978) hat die Spedition nach Hamburger verlegt und die Niederlassung bis 1970 weiterführt. Wolfgang Wanckel lebte bis zu seinem Tode im Jahr 1964 mit seiner Frau in der Villa Carlshall. 1963 wird der Güterumschlag im so genannten Schönebecker Stadthafen eingestellt. Die Bilder zeigen Umfeld und Kontor und benötigen eigentlich keinen Kommentar, denn sie zeigen eindeutig was aus dem Hafen, dem alten und neuen Kontor und Direktorenvilla geworden ist ... Über den Streckenweg und der heutigen Geschwister-Scholl-Straße verkehrte die erste private Schönebecker Eisenbahn aus dem Speditionsgelände zum Güterbahnhof Schönebeck. Stadtsekretär Feerking* beschreibt eine andere Zeit. Die Firma Wanckel beschäftigte allein in Schönebeck, abgesehen von mehreren auswärtigen Filialen, 50 Beamte und ca. 150 Arbeiter. In der Filiale in Magdeburg arbeiteten zudem noch 1 Zollinspektor, 1 Zollassistent, und 4 Zollaufseher. Von einigen Filialen und Mitarbeitern sind Bilder vorhanden. Oskar Carl Wanckel starb am 03. Dezember 1917, 8 Tage vor seinem 75 Geburtstag in Schönebeck. Das Grab seiner Frau Clara befindet sich verwahrlost auf dem alten Friedhof in Schönebeck Tischlerstraße, welcher jetzt allerdings der Busbahnhof ist. Unser besonderer Dank gilt der Frau Waltraud Jäger, der Familie Sandra und Felix Leue und Herrn Jörg Lustinetz für die Leihgaben der Original-Dokumente und Fotos. Direktor und Firmengründer Oskar Carl Wanckel ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ 16.11.2019 Es begann mit einer Tasche voll Fotoalben und Gästebüchern. Jedes Foto, jeder Text und jede Seite habe ich abfotografiert. Es hat sehr lange gedauert, aber es hat sich gelohnt. Viele Informationen zum Firmengründer Oskar Carl Wanckel konnten wir aus den Gästebüchern von seinem Sohn Wolfgang Wanckel entnehmen. Den Schriftverkehr innerhalb der Familie und den engsten Freunden geben wir hier aber nicht wieder. Wir wenden uns den Bildern zu. Datum unbekannt. Das erste Wohnhaus der Familie Wanckel Datum unbekannt. Das erste Kontor Datum unbekannt. links Wohnhaus von Wolfgang Wanckel, rechts das alte Kontor. Datum unbekannt. Die Bildunterschrift lautet: Wohnhaus W. Wanckel, altes Kontor, Magazin, Wasserturm Auf der Karte von 1900 hat Eberhard Wanckel einige Notizen gemacht. Eberhard hat oben links gewohnt, Die Eltern oben in der Mitte. Die Leute vor dem Haus sind der Prokurist Baumann, Oskar Wanckel, Eberhard Wanckel, Prokurist Hertel, Wolfgang Wanckel, der Prokurist Müller, der Dackel 'Männe' und der Prokurist Jerichow. Die Häuser der Wanckel-Familien: Direktor Oskar und die Söhne Wolfgang und Eberhard Wanckel 1926 Die Vorstandsmitglieder der Gesellschaft für Vorgeschichte und Heimatkunde. Obere Reihe von links: Wolfgang Wanckel, Carl Wanckel, Lehrer Fritze, Mittelschullehrer Wilhelm Schulze, Studienrat Dr. Paul Krull, Rektor Ernst Manzek, Zahnarzt Hermann Mennich, Lehrer Max Rosenthal, Lehrer Otto Thinius, Franz Wulfert. Untere Reihe von links: Prokurist August Sandau, Apotheker Dr. Lüders, Margarete Wanckel, Prof. Dr. Mennung, Lehrer Emil Gödecke Datum unbekannt. Das zweite alte Kontor. v.l.n.r. Max Herstel, Eberhard Wanckel, Wolfgang Wanckel, Gustav Burmann. Datum unbekannt. Ein Flur im alten Kontor. Foto: Otto Nilius Am 25.02.1937 wurde der Anbau am neuen Kontor genehmigt Erst beim genauen Hinschauen erkennt man den Unterschied zwischen dem Wohnhaus von Wolfgang Wanckel und dem neuen Kontor an der Anzahl der oberen Fenster. Der Architekt war Alfred Wanckel und gehörte zur Familie. Der Lageplan von 1900 Datum unbekannt. Die Bildunterschrift lautet: Wohnung Wolfgang Wanckel, altes Kontor, Magazin, Wasserturm Datum unbekannt. Die Bildunterschrift lautet: Neues Kontor, Entwurf Alfred Wanckel, Altenburg ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Jetzt schauen wir einmal in den Wohnbereich der Familie von Oskar Carl Wanckel Datum unbekannt. Das Klavierzimmer Datum unbekannt: Bildunterschrift: Salon mit Tante Hilde Datum unbekannt. Bildunterschrift: Der Salon ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Datum unbekannt. Die Belegschaft vom Kontor Schönebeck. Foto: Otto Nilius ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir schauen jetzt einmal in die Räume vom Kontor: Datum unbekannt. Altes Kontor Direktionszimmer. v.l.n.r. Max Hertel, Eberhard und Wolfgang Wanckel. Foto: Otto Nilius Datum unbekannt. Altes Kontor, Exposition und Buchhaltung Foto: Otto Nilius ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir verlassen Schönebeck und besuchen die Filialen und Kontore der Geschäftspartner von Oscar Carl Wanckel. Die nachfolgenden Bilder sind beschriftet, aber es wurde leider kein Datum vermerkt. Aschersleben - Schiller Aschersleben - Kohlenhof Burg - Kohlehandlung und Spedition Oscar Wanckel Burg - Kohlehandlung und Spedition Oscar Wanckel Halberstadt - Kohlenhandel Halberstadt - Kohlenhandel Hamburg - Die Herren Pfeiffer, Hoffmann, Lehmann und ? Hamburg - Herr Pfeiffer Hamburg - Filiale Pfeiffer - Schwenn, Kohlenhandlung Hamburg - G & H Magdeburg - Kohlenhandlung Hermann Wrede Magdeburg - Kohlenhandlung Hermann Wrede Das Kontor in Magdeburg Magdeburg/Westerhüsen - Kohlenstaubmühle Kohlenkontor Salbke. Bildbearbeitung Berrthold Kulas ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die nachfolgenden Bilder zeigen, was nach der Enteignung durch die Sowjets von den Wohnhäusern der Familien Oscar und Wolfgang Wanckel, dem Kontor und den Magazinen übriggeblieben ist. Wir lassen die Bilder unkommentiert und vermerken nur das Aufnahmedatum, denn die Bilder sprechen für sich. Was mit den drei Hafenbecken passiert ist, zeigen wir in dem Thema: "Wanckel - Hafen Schönebeck" 16.02.2012 16.02.2012 16.02.2012 16.02.2012 16.02.2012 16.02.2012 16.02.2012 16.02.2012 01.06.2014 01.06.2014 01.06.2014 01.06.2014 26.02.2015 14.12.2015 14.12.2015 14.12.2015 14.12.2015 14.12.2015 14.12.2015 18.02.2019 18.02.2019 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Oscar Carl Wanckel 11.12.1843 - 02.03.1917 Anmerkung: Nur gut, dass er das nicht mehr erleben musste
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Aus einer Statistik vom 31. Oktober 1855 Ich fand in der Ausgabe der "Monatsschrift über das Preußische Stadtwesen" einige interessante Auskünfte zu unserer Stadt. Da alles sehr umfassend beschrieben war, begnüge ich mich bei der Aufzählung nur auf einige Eintragungen zu Schönebeck: - 8.334 Einwohner, davon 70 Juden, 39 Katholiken (Rest evangelisch oder ohne Glaubenszugehörigkeit) - 753 Feuerstellen (so zählte man damals die Haushalte) - 692 stimmberechtigte Bürger, davon gehörten 50 der ersten Klasse, 135 der zweiten Klasse und 507 der dritten Klasse an (gemeint sind hier wohl die gesellschaftlichen Stände) - Durch Zuwachs über 3.048 Taler zum Vorjahr stieg das Stadtvermögen auf 124.237 Taler - die Städtischen Einnahmen betrugen 1854 13.364 Taler, die Ausgaben 9.856 Taler - in den 5 Stadtschulen unterrichten 14 Lehrer, 4 Industrielehrerinnen insgesamt 1.472 Schüler - Die Summe der von den Einwohnern aufgebrachten Städtischen Abgaben betragen 6.007 Taler und für die königlichen Abgaben 20.484 Taler. Das sind pro Kopf 2 Taler, 13 Groschen und 1 Pfennig
- Fotos von Holger Araneus | Haraldbahrvonehrenbe
In Airis José Manuel Gonzàlez Núnez - Jamendo 00:00 / 04:50 Fotos von Holger 'Araneus' (Synonym) Stand 07.02.2023: 30 Fotos, alle Fotos © Holger Schwenzfeier Auf dieser Seite möchten wir ein weiteres Fototalent aus unserer Heimatstadt Schönebeck vorstellen. Ganz besondere Effekte zeichnen seine Bilder aus. Er hat uns Einige zur Verfügung gestellt, auf denen zu sehen ist, wie er Schönebeck mit seinen Augen sieht. Danke, Holger 24.02.2018 25.02.2018 26.02.2018 28.02.2018 04.03.2018 07.03.2018 10.03.2018 11.03.2018 12.05.2018 14.05.2018 27.05.2018 21.06.2018 21.06.2018 08.07.2018 24.07.2018 29.07.2018 31.07.2018 08.08.2018 10.08.2018 Regenwolken und kein Regen 15.08.2018 St. Jakobi unterm Sternenzelt 21.08.2018 Rathaus 22.08.2018 Salze 25.08.2018 Marktplatz SBK 28.08.2018 Gradierwerk bei Nacht 29.08.2018 Bahnhof Salzelmen 01.09.2018 Gradierwerk zur blauen Stunde 10.09.2018 Schiff im Kreisel Thälmann-Brücke 12.09.2018 zur blauen Stunde 08.10.2018 abendliches Farbenspiel 15.10.2018 Salzblumenplatz
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Der Marktbrunnen in Schönebeck Stand 07.02.2023: 43 Fotos In Anlehnung an den Jugendstil erbaute der Bildhauer Paul Jukoff 1908 den Marktbrunnen aus Fränkischen Muschelkalk. Die drei Figuren am Fuß der Kuppel zeugen von der ehemaligen wirtschaftlichen Bedeutung unserer Stadt. Es sind der Schiffer, der Bergmann und der Arbeiter. Auf der Kuppel ist die Elbe als weibliche Figur dargestellt. Sie hält eine Schale in der Hand aus der das Wasser fließt. 1895 begann das Sammeln für den Bau des nur aus Spenden finanzierten Brunnens. Zum Beispiel spendete 1902 die Witwe zum Gedächtnis an ihren verstorbenen Mann Direktor Dr. Freytag 5.000 Mark Jahrelange Verwitterung hatte die vier Figuren unansehnlich gemacht. Am 21. März 2014 endete die 6-jährige Geldbeschaffung für die Sanierung, die wiederum nur durch Spendengelder finanziert werden sollte. Involviert waren neben vielen Privatspenden u. a. der Elbufer Förderverein, die Stadtwerke Schönebeck, die Stiftung der ehemaligen Kreissparkasse, der Klosterbergeschen Stiftung, das Lotto- und Toto-Unternehmen und Mittel aus dem "Stadtumbau Ost"- Programm. Die Rekonstruktion des Brunnens wurde durch den Braunschweiger Bildhauer Magnus Kleine-Tebbe und der Pretziener Steinmetzfirma Frithjof Messling ausgeführt. Nun haben die Schönebecker ihren symbolträchtigen Marktbrunnen wieder Unser besonderer Dank gilt Herrn Gerhard Fuhrmann für die Überlassung der privaten historischen Aufnahme aus dem Jahr 1912. 1912 Foto: Gerhard Fuhrmann 1915 1915 1916 1920er Jahre 1920er Jahre Datum von beiden Fotos unbekannt 1926 1930er Jahre Datum unbekannt. Einer der Motorradfahrer ist mein Großvater Fritz 1950er Jahre. Im Hintergrund rechts sieht man die Weltkugel auf einer Säule 1969 - Aquarell von Heinrich Huke 2008 - Lea 12.03.2008 24.03.2008 27.03.2008 04.04.2008 04.12.2011 10.01.2012 21.03.2014 Der Brunnen wird demontiert 24.09.2014 Der Markt ohne Brunnen 24.09.2014 Der Markt ohne Brunnen 24.09.2014 Der Markt ohne Brunnen 24.09.2014 Der Markt ohne Brunnen 02.10.2014 Es tut sich etwas am Fundament Ein Blick auf die Versorgung des Brunnens mit Elbwasser 08.12.2014 Die alten Figuren waren schon sehr stark verwittert 08.12.2014 Die restaurierten und neuen Figuren werden aufgebaut Die Figuren haben eine symbolische Bedeutung für die Stadt Schönebeck Schifffahrt Die Elbe Bergbau Industrie 09.12.2014 das gewohnte Bild 28.12.2014 die Figuren haben wieder ein Gesicht 18.03.2015 Das Eckhaus Markt 15 entsteht neu 04.06.2015 Der Marktplatz wird umgestaltet 04.06.2015 16.06.2015 noch steht das Haus Markt 2 neben dem Rathaus 01.07.2015 Kinder der Teutloff-Kindertagesstätte besuchen den Markt 11.05. 2016 Der Brunnen vor neuer Kulisse ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Der Brunnen befindet sich hier. Die Sichthöhe beträgt 280m
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leer Stand 09.04.2025: 16 Fotos
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Vereine alt und neu Stand 12.04.2025: 31 Fotos Der Ruder-Club-Viktoria auf dem Elbufer in Grünewalde Dieses Vereinsgebäude hat das Ende des 2. Weltkriegs nicht überdauert. Um die Elbbrücke herum gab es heftige Gefechte. Die Brücke wurde im April 1945 von einer Einheit der Wehrmacht gesprengt und die Amerikaner wollten hier über die Elbe setzen um über den Werder Magdeburg einzukreisen. Das Vereinsgebäude steht auf der rechten Seite der Elbbrücke vor der Baumgruppe Bootsweihe Datum unbekannt Umzug der Mitglieder vom Ruder-Club 'Viktoria' in der Felgeleber Straße Dieses historische Bild kolorierte Berthold Kulas. Vielen Dank, dass wir es für unsere Homepage verwenden dürfen ~~~~~~~~~~ Umzug der Mitglieder vom Männerturnverein am heutigen Bahnbrückental ~~~~~~~~~~ Schifferverein 'Arcona' Das Foto entstand auf dem Betriebsgelände der Spedition von J.G. Dümling ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Sporthaus 'Delfin' Die Aufnahmen stammen aus dem Jahr 1956 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Verein der Näherinnen ~~~~~~~~~~ Verein ehemaliger Artilleristen Pro gloria et patria 1900 - 1906 (latein: für Ruhm und Vaterland) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Verein für Bewegungsspiele e. V. Out of gallery Dieser ehemalige Verein nutzte den Stadtpark-Sportplatz für seine Aktivitäten. Um das ausgehende 19. Jahrhundert befand sich hier auch eine Rennbahn für Fahrräder. Zu DDR- Zeiten war es der Fußballplatz der BSG (Betriebssportgemeinschaft) vom Gummiwerk 'John Schehr' und zur Freude aller wurde von der Freiwilligen Feuerwehr im Winter eine Eisbahn errichtet. (Lang ist es her...) AK Michael Smoch ~~~~~~~~~~ Wir freuen uns sehr, dass wir von Frau Ute Kenzler eine Broschüre vom DTSB vom Fussball Bezirksliga Magdeburg aus der Spielserie 1982/83 erhalten haben. Sie selbst war in der Frauenfussballmanschaft in Schönebeck aktiv. Danke Ute. Im Anschluss möchten wir noch die aktuellen Vereine von Schönebeck und Umgebung auflisten: allgemeiner Kampfsport e.V DGV Hundesportverein Neu Schönebeck e.V. Erster Ju-Jutsu-Bushido Verein Schönebeck e.V. Erster Shotokan-Karate-Do Verein e.V. EvElbe E.V. Fit and more Sport- und Freizeitverein Plötzky 91 e.V. Fliegerclub Schlönebeck e.V. Kreisanglerverein Schönebeck e.V. Motorsportclub Schönebeck 1959 e.V. Polizeisportverein PSV Schönebeck 1990 e.V. Reisevereinigung Schönebeck e.V. Reit- und Fahrverein Gestüt Lerchenhof Schönebeck e.V. Schönebecker Freizeitsportgruppe e.V. Schönebecker Snookerverein e.V. Schützenverein ‚Hubertus 1990‘ e.V. Sport- und Kulturverein Plötzky e.V. Sportgemeinschaft Lokomotive Schönebeck SV Blau-Weiß Pretzien Sportverein Elbenau e.V. Sportverein Pädagogik Schönebeck e.V. SV Wacker 90 Felgeleben e.V Städtepartnerschaftsverein Schönebeck (Elbe) e.V. Taekwondo Wild Devils Tennisclub TC ‚Blau-Weiß‘ Schönebeck Union 1861 Schönebeck e.V. mit den Rubriken: Fußball, Tennis, Leichtathletik, Schwimmen, Kegeln, Rudern, Kanu, Orientierungslauf, Breakdance, Reitsport, Bogenschießen, Tanz, Volleyball, Tischtennis, Schach, Turnen, Gesundheitssport und allg. Sportgruppen, Kraftsport, Badminton, Boule Wassersportclub Delphin e.V. WSG Einheit Schönebeck e.V. WSG 10 Schönebeck e.V. Yachtclub Schönebeck e.V. ~~~~~~~~~~ Zur besseren Übersicht haben wir in der Tabelle die Ortsansässigen und die Gesangsvereine aus der Umgebung alphabetisch aufgelistet, die an der Feier zur Fahnenweihe am 06. Juni 1926 in Felgeleben teilgenommen haben. Es muss damals eine schöne Zeit für die sangesfreudigen Menschen gewesen sein. Und man kann davon ausgehen, das jede Kirche und Glaubensgemeinschaft ebenfalls einen Chor, der dann allerdings keinen Vereinsstatus hatte. ~~~~~~~~~~ Wir möchten uns ganz herzlich bei Herrn Heinrich Huke jun. für die Zusendung des Artikels bedanken. Das "Huke-Quartett" ist zwar kein Verein, aber der Artikel passt hier besser, als in die anderen Themen unserer Homepage. Und es gab bestimmt sehr kiele Kapellen und Alleinunterhalter. Leider gehen viel zu oft die Informationen über vergangene Zeiten verloren.
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Wight Komponist unbekannt 00:00 / 01:24 Das Ringheiligtum Pömmelte/Zackmünde bei Schönebeck Stand 07.02.2023: 22 Fotos Durch Luftbilder wurden Auffälligkeiten im Boden entdeckt. Die archäologische Begutachtung förderte eine Sensation zu Tage. Die rekonstruierte Anlage erhielt den Namen: "Ringheiligtum" und ist geschätzt 4.300 Jahre alt. Es entstand etwa Zeitgleich mit dem Stonehenge in England. Zur Rekonstruktion des 115m im Durchmesser großen Kreises wurden 1.200 Robinienstämme benötigt. Die Einweihung der uralten Kultstätte war zur Sommersonnenwende am 21. Juni 2016 Die Inschrift der Platte in der Mitte der Kultstätte lautet: "An diesem Ritualort opferten und zelebrierte man mehrere Jahrhunderte nach strengen Regeln. Die Zurschaustellung der sakralen Handlungen geschah in einem umschlossenen Raum. Die äußere Zone des Rondells grenzte von der Außenwelt ab. Im Innenraum war man von ihr visuell und akustisch abgeschieden. Dies bündelte die Aufmerksamkeit und steigerte das Gemeinschaftsgefühl. Im Zentrum fanden Zeremonien, Aufführungen oder Wettstreite statt. Die Zuschauer hatten in der umgebenden, von zwei Pfostenringen markierten Zone Platz." "Das Rondell war ein Sinnbild von höchster Tragweite. In ihm verschmolzen viele Bedeutungsebenen zu einer universellen Allegorie. Schon der Kreis ist ein Schlüsselsymbol und verkörpert z. B. die Sonne, Unendlichkeit oder Neuschöpfung. Die Raumstaffelung in mehrere Ringareale gleicht einem Mandala – einem Abbild des Kosmos. Die beiden auf die Sonne ausgerichteten Zugänge bekräftigen diese Assoziation. Das Rondell war wohl die Metapher eines vielschichtigen Weltbildes." ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ein Besuch im Salzlandmuseum in Bad Salzelmen brachte mir diese Informationen: 1991 Entdeckung aus der Luft 2005 Probegrabung 2006 – 2008 Grabung durch die Archäologen der Uni Halle 2008 – 2013 Auswertung der Funde durch Uni Halle 2013 – 2016 Rekonstruktion der Anlage 21. Juni 2016 Eröffnung des Freilichtmuseums Bei Ausgrabungen am Ringheiligtum fand man 3 Kulturen. - Vor ca. 4900-4600 Jahren bauten die ‚Schurkeramiker‘ hier ein Grabenheiligtum. - Vor ca. 4300 Jahren bauten die ‚Glockenbecherleute‘ das heute rekonstruierte Ringheiligtum. Es ist die Zeit des Wechsels von der Steinzeit zur Bronzezeit. - etwa um 2050 v. Chr. wurde das Ringheiligtum wieder abgebaut. Bis dahin diente der Sakralbau den Menschen der 'Aunjetitzer Kultur‘ für ihre Rituale und Himmelsbeobachtungen. Die Anordnungen der Pfähle, Gräben und Gruben geben Aufschluss, dass die einzelnen Ringzonen und Zugänge verschiedene Areale darstellten. In ihnen wurden Objekte mit unterschiedlicher Symbolik gefunden. Daraus lassen sich verschiedene Sinnebenen ableiten, die aber zusammen ein komplexes Bild ergeben. „Das Ringheiligtum war wohl ein monumentales Gleichnis der Weltvorstellung und des Glaubens vor 4000 Jahren.“ In den Gruben stießen die Archäologen auf drei verschiedene Schichten. - An den tiefsten Stellen fand man symbolisch zerstörte Zeremoniengegenstände in und auf Behältern aus Rinde, Leder oder geflochtenen Körben. Neben Keramik, Steinbeilen, Tierknochen, Mahlsteinen auch unvollständige menschliche Skelette. Danach wurde dieser Schacht mit Kies bedeckt. - In der mittleren Schicht wurden die Opfergaben auf den Kies deponiert. Es waren Rinderkiefer auf denen Mahlsteine gelegt wurden. Danach war das Ritual beendet und die Gruben wurden versiegelt. - In der oberen Schicht wurden früher verfüllte Gruben gefunden in denen neue Opfer und Sakralgegenstände gelegt wurden. Leere Gruben könnten verderbliche Gaben wie Obst enthalten haben. In vier Gruben waren Schädel, Knochenfragmente und Steinbeile begraben worden. Der Aufbau des Ringheiligtums lässt auf die Kenntnis der Erbauer auf das Phänomen der Sommersonnenwende und der Tag- und Nachtgleiche schließen. Die Zugänge sind genau danach ausgerichtet. Das Ringheiligtum war Kult-, Versammlungs- und Begräbnisstätte und diente zur Beobachtung der wiederkehrenden Himmelsphänomene. Für die damaligen Menschen war die Naturbeobachtung Überlebensnotwendig. Der richtige Zeitpunkt für die Aussaat durfte nicht verpasst werden. Zum Abschluss noch ein paar Zahlen zu der Menschheitsgeschichte: Altsteinzeit (Paläolithikum) 2,6 Mio. – 12.000 v. Chr. Mittelsteinzeit (Mesolithikum) 10.000 – 4.500 v. Chr. Jungsteinzeit (Neolithikum) 4.500 – 2.200 v. Chr. Frühbronzezeit 2.200 – 1.600 v. Chr. Mittelbronzezeit 1.600 – 1.300 v. Chr. Spätbronzezeit 1.300 – 800 v. Chr. Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Frau Koch, Leiterin Salzlandmuseum Schönebeck. Zum Teil wörtliche Übernahme der Texte auf den Infotafeln Ich habe ein kleines Video zu diesem Thema erstellt. Bei Interesse bitte den Link kopieren und in Ihren Browser einfügen https://youtu.be/eqHDY3vxiDE ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Unseren Dank aussprechen möchten wir Isa Ehrmann Frank-Dieter Peyer und Klaus-Peter Heinemann für die Bereicherung dieser Bilderserie mit ihren Fotos. Die Ausrichtung der Anlage. Foto: Schautafel am Ringheiligtum Foto: Internet Foto: Frank Dieter Peyer Der Weg zum Ringheiligtum sieht grün aus Foto: Klaus Peter Heinemann Es ist Glassplitt. Also nichts für Barfußläufer. Foto: Klaus Peter Heinemann Der Aussichtsturm verschafft einen guten Überblick. Foto Klaus Peter Heinemann Foto: Frank Dieter Peyer Foto: Frank Dieter Peyer 21.06.2016 Die nachfolgenden 4 Bilder zeigen in Richtung Sonnenaufgang Vorn das Tor Sonnenaufgang, hinten das Tor Sonnenuntergang ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ die nachfolgenden 3 Bilder zeigen in Richtung Sonnenuntergang Fotos: Frank Dieter Peyer Fotos: Frank Dieter Peyer 18.09.2018 rund um die Anlage erfolgen weitere Grabungen 27.03.2017 Foto: Isa Ehrmann ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir befinden uns hier: die Sichthöhe beträgt 449m
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Dinning on Backs of the Brave Krakatoa / www.freemusicarchive.org 00:00 / 03:07 Bad Salzelmen von oben Stand 07.02.2023: 7 Fotos Leider haben wir nur ganz wenige Bilder zur Verfügung, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Es gibt bestimmt genügend davon, doch wurden die Bilder oftmals nur für militärische Zwecke gemacht. Fotoamateure konnten sich aber oft mit einem kleinen Trick behelfen. Sie machten die Bilder von den Kirchtürmen aus und dass brachte schon halbwegs den gewünschten Effekt 1916 1942 Bad Salzelmen Original Fliegeraufnahme Datum unbekannt Bad Elmen - Blick von der Kirche Datum unbekannt Original Fliegeraufnahme Luftbild Nr. 10254 Bad Salzelmen mit Gradierwerk Datum unbekannt. Bad Salzelmen Original Fliegeraufnahme Das ist keine Luftaufnahme, sondern der Blick von der Johanneskirche
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Die Tischlerstr. zwischen Salzer Str. und Welsleber Brücke Stand 30.06.2025, 58 Fotos Die Tischlerstraße. Eine Straße verändert ihr Gesicht Stand 07.02.2023: 53 Fotos In Schönebeck hat die Tischlerstraße mit dem Abriss von Haus Nr. 1 noch einmal komplett ihr Aussehen verändert. 15.02.2006 15.02.2006 15.02.2006 15.02.2006 15.02.2006 ehem. Gaststätte "Zur Quelle", später Wäscherei Döring 24.03.2008 24.03.2008 hier befand sich das Büro der Stadtreinigung 24.03.2008 09.06.2011 08.02.2012 Am Bäreneck beginnt die Tischlerstraße 08.12.2014 16.03.2012 Auf der rechten Seite das Restaurant "Adria" 08.12. 2014 11.05.2016 31.10.2018 Einheimische wissen, wie die Straße heist 16.03.2012 ganz links war ein Gemüseverkauf, als im Bäreneck noch ein Lebensmittelgeschäft war 16.03.2012 16.03.2012 16.03.2012 02.06.2012 02.06.2012 02.06.2012 16.03.2012 02.06.2012 02.06.2012 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Bevor wir über den Friedensplatz in der Tischlerstraße weitergehen, schauen wir einmal zurück, wie die andere Straßenseite aussieht. 26.01.2012 26.01.2012 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir sind wieder zurück am Feuerwehr-Depot. Jetzt ist hier das Domizil der Wasserwehr 19.10.2012 Der Schulhof der Pestalozzi-Schule. Früher Maxim-Gorki-Schule Das Feuerwehr-Depot in der Tischlerstr. (früher Friedhofstaße) um 1900 Datum unbekannt, Quelle Bernhard Hohmann 1916 Ganz früher hieß die Schule "Teller-Schule". Rechts: Die Feuerwehr 16.02.2012 Hinter dem Schulgelände kommt man zu einem Kreisverkehr. Fotostandtort ist die Zimmererstraße in Blickrichtung neue Söker Straße. Nach rechts geht die Tischlerstraße weiter an der Bauhofstraße vorbei Richtung Welsleber Brücke. 22.11.2016 Hinter der Bauhofstr gibt es noch die hintere Einfahrt zur ehem. ELG (zu DDR-Zeiten die Einkaufs- und Liefer- Genossenschaft) Im weitesten Sinne ein Baumarkt für bestimmte Produkte 22.11.2016 Die Lagerhallen der ehem. ELG sind dem Verfall überlassen 22.11.2016 Die zweite Ausfahrt für den neuen Standort der Schönebecker Feuerwehr 22.11.2016 Der Straßenabschnitt als Panorama ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ein paar Vorher- Nachher- Bilder von der Tischlerstraße: 16.03.2012 23.06.2012 16.03.2012 14.12.2015 1932 "Gast- und Logier- Haus Bauhütte", Inhaber Emil Hoffmann, hieß zu DDR-Zeiten "Zur Quelle", nach der Wende nutzte die Wäscherei Döring das Gebäude und schließlich kam der Abriss, nachdem das Haus keinen Käufer fand. 28.10.2013
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Endless Story About Sun and Moon Kai Engel / www.freemusicarchive.org Der Salzschacht und die Saline in Schönebeck 00:00 / 03:05 Stand 09.04.2025: 91 Fotos, 51 Aquarelle "Ist das Salzwerk nicht im Flor, kann die Stadt am Ackerbau nicht erhalten werden" (Stadtarciv 06.07_F 07 07 06 032) Ein paar Informationen zu dieser Bilderserie. Am 09.Mai 1873 erfolgte der erste Spatenstich zum Bau des Salzschachtes an der Barbarastraße. Es gab ungeahnte Schwierigkeiten und tödliche Unfälle zu beklagen. Im November 1889 wurde das Abteufen bei 445m beendet. Es wurden drei übereinander liegende Ebenen geschaffen. Am 28. Dezember 1890 erfolgte die Schachttaufe auf den Namen "Graf Moltke". Die Einfahrt in den Schacht war schon sehr beachtlich. In nur 2,5min erreichte man eine Tiefe von 450m. Zunächst wurde das Salz durch Sprengung gewonnen. Irgendwann wurde Wasser mit hohem Druck an das Salz gespritzt. Die somit gewonnenen Sole konnte nun mit Pumpen nach oben befördert werden. Nach einer gewissen Ruhezeit, konnte die etwa 27% Sole in den Siedehäusern auf der Saline Insel über Tage weiterverarbeitet werden. War der Wasserstrahl noch oben gerichtet, entstanden Auswaschungen, die wie Glocken aussahen. So entstand auch ihr Name. Die Glocken waren zum Teil über 14m hoch und hatten einen Durchmesser von ungefähr 9m. Die Zwischenwände zur nächsten Glocke wurden durch Flächenberieselung weggespült. Es blieb ca. 1m Salz als Träger zur nächsten Glocke stehen. So entstand nach und nach eine Märchenwelt aus Salzkristall. Auf der 'Saline Insel' war 1910 der Baubeginn für das Siedehaus "Mentzel". Im Jahre 1920 wurden schon um die 70.000 Tonnen Salz gesiedet. Bis zu 100 Siedepfannen waren bis zum 2. Weltkrieg in Betrieb. Nach den Kampfhandlungen der Wehrmacht mit amerikanischen Panzern auf dem Saline Gelände blieb noch 1 Pfanne funktionstüchtig. Obwohl Maschinen die schwere Arbeit der Salzsieder übernommen haben, kam für die 1945 verstaatlichte Saline im Jahr 1967 das Aus. Ein herausragendes Ereignis war im Jahr 1955 die 225-Jahrfeier der Saline. Der Badearzt Dr. Tolberg hat die Heilwirkung der Sole erkannt und in Salzelmen eine Kureinrichtung geschaffen. Das Salzluftklima im Schacht bot eine ideale Möglichkeit um ein unterirdisches Sanatorium zu errichten. Um 1955 begann der Kurbetrieb unter Tage. Aufgrund von Unwirtschaftlichkeit und unerfüllbarer Sicherheitsvorschriften wurde die industrielle Salzförderung 1972 eingestellt. Es gab nur noch einige Touristenführungen unter Tage. Von 1974 bis 1983 wurden die etwa 1000 Glocken mit Elbwasser und Schlacke verfüllt. (Nur mit Elbwasser und Schlacke ???) Wozu wurde vorher ein mehrere Meter hoher Sichtschutzzaun entlang der Eisenbahnlinie neben dem Schacht errichtet. Was wurde dort im Schacht vor der Betonversiegelung noch alles eingefahren ??? Auf meine Frage bekam ich von den DDR-Regionalpolitikern 1989 während einer Bürgerversammlung im Stadtpark keine Antwort. Die Gerüchteküche sprach von Atommüll aus Frankreich, bis hin zum Sovesogift, dem hochgiftigen Dioxin TCDD. So ist das mit den Gerüchten, wenn man nicht von Anfang an die ganze Wahrheit erfährt. Die Diskussionen dauern auch heute noch auf einem Facebook Portal an. Wärend die Solepark-Chefin Ines Grimm-Hübner in einem Interview mit der "Volksstimme" am 24.07.2009 erklärte, sind die ca. 1.000 "Glocken" mit Steinsalzlösung gesättigtem Elbwasser geflutet worden. Es bestehen keine Hohlräume und es gibt keine Einsturzgefahr usw. Andere wiederum behaupten mehr zu wissen. Aber wir wollen uns hier nicht weiter äußern, denn was damals tatsächlich gut oder schlecht gelaufen ist, können wir nicht bezeugen. ~~~~~~~~~~ Für alle sichtbar wurde das Ende des Schachts am 29. November 1980 durch den Abriss des Förderturmes um 14:30 Uhr. ~~~~~~~~~~ Wir sind sehr dankbar, dass wir von Herrn Heinrich Hucke jun. die Genehmigung erhalten haben, dass wir Aquarelle von seinem Vater Heinrich Hucke sen. in der Homepage veröffentlichen dürfen. ~~~~~~~~~~ Ebenfalls möchten wir uns bei Harald Strauß bedanken, dass wir in Kürze die Fotos von seinem Vater Wolfgang Strauß, von der Sprengung des Förderturmes für unsere Homepage nutzen dürfen. ~~~~~~~~~~ Die Stadt Schönebeck ist dabei aus der Industriebrache der Saline rund um den Salinekanal einen Bürgerpark zu erschaffen. Das Teilergebnis kann sich bereits sehen lassen. Wenn das Gelände nun auch nicht mehr der Salzveredlung dient, so ist es doch ein wunderbarer Ort der Erholung geworden. Viele fleißige Hände haben sich daran beteiligt. Allerdings sind einige LED-Laternen schon durch Vandalismus zerstört worden. Schade, dass es immer wieder Menschen gibt, die die Arbeit Anderer nicht schätzen. Ein Gedenkstein vom Bergrat Mentzel steht im Kurpark in Bad Salzelmen (Stadtarchiv 19.15 F 06 032 004) 1892 Der Förderturm vom Graf Moltkeschacht Foto: E.v.Flottwell (Stadtarchiv 08.08_F 01 39 077) Der Maler Heinrich Huke nennt sein Aquarell 'Mühle am Schacht' Heinrich Huke 1971 1971 Heinrich Huke 1971 Heinrich Huke 1976 Heinrich Huke Datum unbekannt 20.12.2018 Der letzte Rest vom Graf Moltkeschacht an der Barbarastraße ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir gehen jetzt mit unserer Bilderserie 'unter Tage' Mittels Wasser wird eine Strecke angespritzt Das Wasser frisst sich immer weiter in die Salzwand Hier noch ein Foto von Robert Röhr Das Abspritzen der Wände ist das eine Verfahren, wenn es sich um (flache) Salzadern handelt. Ein Weiters besteht darin, einen harten Wasserstrahl nach oben zu spritzen, wenn eine starke Salzdecke vorhanden ist. Durch die herabrieselnde Sole werden die Wände mit ausgewaschen und es entsteht die typische Glockenform Dieses Gestell zeigt die Wasserdüsen die im Kreis gedreht werden können Dieses Gestell zeigt die Wasserdüsen die im Kreis gedreht werden können Beim Ausspritzen der Glocken entstanden riesige Räume diese Bilder entstanden 1936 1936 Bergmanns-Weihnacht Aufnahme mit sehr schlechter Qualität ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Der Schacht wurde aber auch für medizinische Zwecke genutzt. Die salzhaltige Luft und die gleichbleibende Temperatur dienten unter Anderem zur Heilung von Atemwegserkrankungen Bei dieser Wasserstrahl-Abbaumethode fallen Unmengen von Sole an. Diese wurde zunächst in riesigen Auffangbehältern gesammelt und später zur Weiterverarbeitung zur Saline gepumpt Sole-Auffangbehälter ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir verlassen den Schacht und schauen uns an, was mit der Sole passiert Ansichtskarte mit Blick über den Breiteweg zum Salinengelände. Jeder Schornstein markiert den Ort an dem ein Siedehaus steht Eine Zeichnung von R. Frank vom Salinengelände aus dem Jahr 1919 Luftaufnahme der Saline Blick über den Salinekanal auf die Saline Der Gebäudekomplex zwischen Barbyer Straße und der Elbe gehört zur königlichen Saline Ein typisches Siedehaus ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir werfen einen Blick in ein Siedehaus Salzsiede (Stadtarchiv 08.10_Bl. 04) das nasse Salz musste ständig auf den Pfannen umgeschichtet werden Dier Aschenroste unter die Siedepfanne. Quelle unbekannt, wir bitten um Info Der Trommelofen trocknet das darin rotierende Salz mit heißer Luft Mittels Laufkatze und Loren wird das Salz in den Hallen transportiert Transmissionen treiben die Brecher für die großen Salzbrocken an 1950 Salz für den Export nach Nigeria wird eingesackt. Quelle: Salzlandmuseum In den Magazinen lagern die Salzsäcke bis zum Verladen auf die Elbkähne Ein königlicher Salinenbeamter kontrolliert das Geweicht der Säcke Ein Festwagen der Saline bei einem Umzug durch die Stadt 1931 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wo befand sich die Verwaltung der Königlichen Saline? Nachdem die Saline ihren Betrieb eingestellt hat, wurde das Gebäude von der SED zur Verwaltung des Kreises Schönebeck durch mehrere Fachbereiche genutzt. Auf dem 'Cokturhof'-Gelände befindet sich jetzt die Gaststätte und Fahrrad-Manufaktur 'Weltrad' ~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ein Blick zurück. Wie wurde das Siedesalz transportiert? Das Salz wurde in Säcken im Salinekanal verladen und mittels der Elbkähne an die Zielhäfen gebracht. Über den Hamburger Hafen z. B. ging es dann weiter nach Übersee. 1771 Eine zweite Transportmethode war das Salz als Schüttgut an der Kaimauer vom Salinekanal, oder im Wanckel-Hafer für den Inlandsmarkt zu verladen. Zu diesem Zweck wurde das Salz mit der Wanckel'schen Betriebseisenbahn von der Saline zum Wanckel-Hafen gebracht gut zu sehen die Gleise auf denen das Salz zum Wanckel-Hafen gebracht wurde Salinekanal Im Bild zu sehen die Rutschen für die Salzsäcke Verladen des Salzes als Schüttgut Damals war noch reger Betrieb im Salinekanal. Das ist übrigens nicht der erste Kanal. Das war der Heinitz-Kanal, der allerdings wieder zugeschüttet wurde. Wir blicken von Grünewalde aus in die Einmündung des Salinekanals in das Betriebsgelände der Saline. Das große Gebäude rechts im Bild ist die Königliche Salineverwaltung (Cokturhof). Jeder Schornstein gehörte damals zu einem Siedehaus Noch einmal ein Blick zur Saline. Im Hintergrund ist auch noch der Wasserturm der Saline zu sehen. Im Vordergrund befand sich die Grünewalder Schiffswerft von Willi Sonntag. Hier wurden 300t - Elbkähne gebaut Ein Blick auf die Salzschuppen am Elbufer an der Einmündung zum Salinekanal, auch dort legten die Kähne zum Beladen an. Jahreswechsel 1941/1942 Das Eis der Elbe drückt die Loren der Eisenbahn gegen die Salzschuppen. Links im Bild der Wasserturm der Saline ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ An dieser Stelle möchten wir wieder Aquarelle von dem Schönebecker Maler Heinrich Huke sen. mit seinen Originalbeschriftungen einbringen. Er hat mit seinen Bildern wertvolle Zeitdokumente geschaffen Salinekanal [46LV] Aschenberge 1947 Zu dem Begriff Aschenberge ist eine Erklärung hilfreich. Die Saline produzierte bei ihrem enormen Brennstoffverbrauch auch eine riesige Menge an Asche. Diese wurde zu einer großen Halde ganz in der Nähe der Saline aufgeschüttet. Der Maler Heinrich Huke nutzte diesen Ort mit der herrlichen Aussicht, um 1947 dieses Bild zu malen. Zu DDR-Zeiten wurde der Aschenberg anfangs noch als Mülldeponie genutzt. Heute befindet sich auf dem versiegelten Gelände das Tierheim von Schönebeck. Saline vom Hafen 66 Schönebeck 1971 Salinekanal [063] Saline 63 Altes Salinengelände Bohrungen Salinegelände Saline Wasserturm 65 Saline Wasserturm 66 Saline Wasserturm 67 Saline 65 Saline 65 Saline 69 Salinenhof 1969 Saline 1969 Saline 69a Wasserturm Salinengelände Aschenberge Saline 1971 Saline 72 Kohlenversorgung Saline 1973 Salinengelände 1973 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Gegraben wurde der Saline-Kanal um die Elbkähne näher an die Saline heran zu bringen. Das war eine rein wirtschaftliche Überlegung. Mit dem Untergang der Saline kam auch die Verlandung des Kanals, der Verfall der Kaianlagen und die Zweckentfremdung des hinteren Bereiches als Müllabladeplatz. Wenn man dort den Schlamm beseitigt, würde man noch so Einiges aus der Ausschussproduktion des ehem. Gummiwerkes Schönebeck aus DDR-Zeiten finden. Auch heute wird so Manches dort versenkt, was da nicht hingehört. Diese Fotos machte ich am 08.10.2014. Ich staunte nicht schlecht, als ich die gleichen Umweltsünden dann noch einmal bei Facebook wieder entdeckte. Diese Fotos machte Angelika Musche am 18.08.2015 bei Niedrigwasser, welche wir hier im entsprechenden Bildausschnitt wiedergeben. 08.10.2014 Foto: Angelika Musche 18.08.2015 08.10.2014 Foto: Angelika Musche 18.08.2015 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wie sieht der Salinekanal heute aus? Foto: Angelika Musche 18.08.2015 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die Einmündung zum Salinekanal am 16.02.2012 Die ehemalige Königliche Saline Durch das IBA-Projekt 2010 wurde die 12 Hektar große Industriebrache zur Umgestaltung als Bürgerpark vorgesehen Mai 2013 Fertigstellung der neuen Salinebrücke zum Bürgerpark Über diese neue Fußgängerbrücke kann man vom Elbufer aus die "Saline-Insel" betreten. Links im Bild die Gaststätte der Manufaktur "Weltrad" Links im Bild die ehemalige Königliche Salineverwaltung (Cokturhof) Ein verfallenes Salzmagazin Foto: Christian Goeben 08.12.2014 restauriert und schön anzusehen, das ehemalige Salzmagazin 01.01.2016 der neue Bürgerpark wird zum Tummelplatz der Vandalen 08.12.2014 Sperrmüllentsorgung 08.12.2014 Der Zaun stand auch einmal gerade 22.02.2015 einige Teile der Industriebrache wurden neu gestaltet weite Teile sind noch Naturbelassen Im Hintergrund die neue Elbbrücke ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Zum Abschluss dieses Themas vergleichen wir noch Aufnahmen aus dem Jahr 1920 und 2014 von den gleichen Örtlichkeiten ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Das Foto zeigt das Verfüllen des Schachtes Quelle: Burkhard Schröder ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wir haben vor einigen Tage von Herrn Harald Strauß eine Bilderspende zum Thema Salzschacht erhalten. Sein Vater Wolfgang Strauß hat am 29.11.1980 Fotos vom Abriss des Förderturms und die Sprengung der Nebengebäude gemacht, die wir in unsere Homepage verwenden dürfen. Vielen Dank für dieses wertvolle Zeitdokument.