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Krausestr. 17 Schönebeck 39218 DE

Gräfin und

GRAF VON EHRENBERG

Infos und Bilder von Schönebeck und Umgebung

Träumerei

Schumann / www.terrasound.de

Bürgermeister Schaumburg...

... war ein Mann dem die Stadt eigentlich ein großes Denkmal setzen müsste, (unsere ganz persönlichen Meinungen), aber kaum Jemand kennt seinen Namen.

Wichtiger Hinweis:

Nachfolgend wird hier die Recherche im Originaltext von Britta Meldau (Leiterin vom Stadtarchiv Schönebeck/Elbe)

wiedergegeben.

Schaumburg, Gustav Wilhelm Alexis Bruno

geb. 25.10.1849 Genthin,

gest. 10.09.1912 Schönebeck,

Kommunalpolitiker.

S. war ab 1876 als Beigeordneter und zweiter Bürgermeister der Neustadt bei Magdeburg angestellt. Vom März 1882 bis zur Eingemeindung 1886 bekleidete er dort das Amt des ersten Bürgermeisters und ging dann als amtierender Bürgermeister nach Marienburg/Westpreußen.

Mitte 1889 wurde er Oberhaupt der Stadt Schönebeck und bekleidete dieses Amt 23 Jahre bis zu seinem Tod. In seine Amtszeit fielen bedeutsame Projekte der Stadtentwicklung. Dazu gehörten die Modernisierung der Straßenbeleuchtung mit der Aufstellung von Glasglühlampen statt der bisher verwendeten alten Gasschnittbrenner (1899– 1902), im Bereich des Bauwesens die Errichtung eines Pumpwerkes (1891), der Bau des neuen Rathauses (1892/93), der katholischen St.-Marien-Kirche (1907/08), des Elektrizitätswerkes (1908), des Marktbrunnens (1908), der Elbbrücke (1910–12) sowie der Einsatz für die Errichtung des neuen Amtsgerichtsgebäudes auf Schönebecker Grund und Boden (1911 eröffnet). Neben dem bedeutenden Ausbau des Rohrnetzes für die Wasserversorgung erfolgte 1906 der Beschluss des zwangsweisen Anschlusses aller Gebäude an die Wasserleitung und ein Jahr später der Bau eines zweiten Zuleitungsrohres vom Wasserwerk zur Stadt Schönebeck.

Im Bereich des Schulwesens wurde u. a. eine gehobene Knabenschule errichtet, eine höhere Töchterschule in eine zehnstufige Volksschulanstalt umgewandelt, wurden Rektorenstellen geschaffen und 1908 der Gesamtschulverband Schönebeck, Groß Salze und Frohse gegründet. Zudem förderte S. die Eingemeindung der ostelbischen Gemeinden Elbenau und Grünewalde. S. war langjähriges Mitglied des Kreistages, des Kreisausschusses und des Provinzial-Landtages. Er gehörte der Kreis- und Provinzialsynode an, war Vorsitzender des Gustav-Adolf-Vereins und Ehrenmitglied verschiedener militärischer Vereine.

Literatur: Schönebecker Zeitung 75, Nr. 229, 1929, 29; Nachrufe in: Schönebecker Tageblatt. 35, Nr. 215ff., 1912.

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