Gräfin und - Brauerei Schönebeck
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Brauerei Schönebeck

Dieses Kapitel könnte beginnen mit den Worten: Es war einmal...

Doch zu der Geschichte:
1810 kaufte der Grünewalder Kaufmann Ludwig August Wilhelm Allendorff das Grundstück Steinstraße Ecke Broihansgasse Nr. 27. Zu dieser Zeit hatten die Franzosen hier das Sagen und weil Gewerbefreiheit bestand, gründetr der Unternehmer Allendorff seine erst Brauerei die bald alle "Konkurenten" in den Schatten stellte.

Verwunderlich dabei ist, dass erst 1931 eine Eintragung im Schönebecker Handelsterister erfolgte.

Nach dem Tod des Vaters errichteten seine beiden Söhne August und Wilhelm 1841 eine größere Brauerei an der Steinstraße und 1844 eine Schnapsfabrik. Beide brennen aber 1854 ab. Der Wideraufbau erfolgte ein Jahr später. Der Platz reichte für Erweiterungsbauten aber nicht mehr aus.

1866 beginnen die Brüder mit dem Bau der noch viel größeren Brauerei am Hummelberg. Die Söhne von Wilhelm Allendorff, Paul Martin Friedriech und Otto Moritz beenden 1872 den Bau der "Kaiser-Brauerei", denn die Bastzungszeit der Franzoden war seit einem Jahr vorbei und Preußen stellte den neuen deutschen Kaiser.

Otto Moritz gründet 1905 eine Stiftung zur Unterstützung von Waisenhäusern und den Erhalt von Kirchen in Groß Salze und Frohse.

Schwierig wird es für die Nachkommen. Die Brüder Willy, der mit der Führung des Unternehmens große Probleme hatte. Sein Bruder Otto August Wilhelm der nach seiner Scheidung finanzielle Probleme bekam, verstarb im Jahr 1922.

Quellen Volksstimme, Salzlandmuseum, Stadtarchiv Schönebeck

Wird fortgesetzt

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