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Dag Reinbott / www.terrasound.de
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Elbe-Badeanstalten

Die Elbe war ein sauberer Fluss und Jung und Alt zog es bei schönem Wetter an den Elbestrand. Es gab ja Gott sei Dank die Elbebadeanstalten Lellau bei Frohse, Andreas Köhler, später Gustav Köhler an der Elbbrücke Grünewalder Seite, Paul Mädicke in der Nähe der Salineinsel und August Seiler am Kapittelbusch.

1844 gab es einen Anfang für die spätere Buschbadeanstalt August Seiler.

1857 wurden an der Müllerstraße die Damen in Körben in die Elbe gelassen.

1859 nahm die Badeanstalt von Andreas Köhler den Betrieb auf.
Die Badenden waren nach Männlein und Weiblein getrennt. Gebadet wurde entweder an unterschiedlichen Tagen, oder in verschiedenen Bassins. Für die Damen gab es eine Badeordnung, welche heute kaum vorstellbar ist. (Mit Badekluft bis hoch zum Hals)

1949 - 1954 die Badeanstalten Lellau und Mädicke hatten in dieser Zeit noch Badebetrieb.

Bis zur Schließung der Elbebadeanstalten war es für Groß und Klein ein tolles Vergnügen. Allerdings habe ich persönlich nur die Badeanstalt Köhler kennen gelernt.

Der gestrandete Elbkahn der Familie Mädicke hatte nach dem Badebetrieb den Kahn in ein Hotel, Bootschuppen, und Ausflugslokal umgebaut. Das Schiff hatte jetzt den Namen 'Sonnenschein' und war ein beliebter Ort um ein zu kehren. Ich selbst erinnere mich gerne an die riesigen Gläser 'Ententeich', die es dort gab.

Paul Mädicke hatte einen Terrier der liebend gerne das so genannte Trippelbier trank. Wenn der Chef abends Schifferklavier spielte, sang der Hund in den höchsten Tönen dazu.


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