- - - Harald Bahr von Ehrenberg - - - - Bahnbrückental Schönebeck
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Das Bahnbrückental

ist ein markantes Bauwerk zwischen der Salzer- und der Friedrichstraße. An dieser Stelle treffen auch noch die Bahnhof- und die Köthener Straße aufeinander.

Eine 1903 durchgeführte Verkehrszählung brachte ein erstaunliches Ergebnis. Zwischen 06:00 und 22:00 Uhr wechselten ca. 15.500 Personen die Straßenseite. Pferdefuhrwerke und Automobile kommen noch dazu. 

Eigentlich kein Problem, wenn da nicht eine Eisenbahnschranke dazwischen wäre, die im gemessenen Zeitraum rund viereinhalb Stunden zu war.

Das Ergebnis führte zum Planungsbeginn zum  Bau einer Eisenbahnunterführung.
Baubeginn war das Jahr 1934. Die Verkehrsübergabe war am 15.09.1935.

Bis dahin quälte sich der Verkehr über Umwege. Fußgänger wurden über eine Behelfsbrücke durch die Baustelle geschleust. Es dauerte nicht lange und der Volksmund nannte sie „Kamel-“und "Asthma-Brücke".

Durch die Verlängerung der Söker Straße verwandelte sich das Bahnbrückental erneut zur Baustelle. Nun da alles wieder in Ordnung ist, können sich die Passanten an der virtuellen Ladenzeile der Graffitikünstler von "Strichcode" unter der Brücke erfreuen.
Besonders habe ich mich gefreut, als sich im Oktober 2016 auch die gegenüber liegende Seite der Unterführung in ein Kunstwerk verwandelt hat. Ich möchte mich somit bei den Künstlern Thomas Lang, Gordon Motsch, Thomas Hildebrandt und Tobias Hildebrandt bedanken. Sie haben mir gezeigt was der Unterschied zwischen Graffiti-Schmiererei und Graffiti-Kunst ist. Danke !




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